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Mittwoch, 22. November 2017

[ Test | Anzeige ] InkBOOK Prime + Legimi E-Reader-Angebot


Legimi hat mir freundlicherweise zu Testzwecken ein zweimonatiges Probe-Abo und den eReader inkBOOK Prime zur Verfügung gestellt, nimmt aber keinen Einfluss auf den Inhalt meines Berichts und hat dergleichen auch nicht verlangt.

InkBOOK Prime

Bezüglich der technischen Spezifikationen möchte ich euch auf die Webseite des Herstellers verweisen. Hier würde ich auch gerne nur meine persönlichen Eindrücke mitteilen!

Was mich an dem Reader direkt am meisten interessiert hat:

1.) Er verwendet (wie man sich vom Namen her schon denken kann) die E-Ink-Technologie¹, die auch zahlreiche andere Reader benutzen, wie zum Beispiel die aktuellen Modelle von Tolino oder Kindle. Das ist zum einen schonender für die Augen als das Lesen auf einem normalen Bildschirm, und zum anderen spiegelt es nicht in der Sonne. (Besonders im Sommer ein schlagendes Argument!)

¹ aus Mikrokapseln bestehende Tinte wird durch elektronische Impulse zu Texten und Grafiken angeordnet

2.) Er verbindet das aber mit einem offenen Android-System, was bedeutet, dass man zusätzliche Apps installieren kann. (Dazu gleich mehr.)

Mein erster Eindruck
Der Reader liegt überraschend leicht in der Hand, und vom Design her finde ich ihn sehr elegant und ansprechend. Auch das Format von 6 Zoll  gefällt mir gut, denn das ist groß genug, dass ich mich der Illusion hingeben kann, ein Buch in Händen zu halten, aber nicht so riesig, dass man es nicht bequem in die Handtasche stecken könnte.

Der Touchscreen klappt wunderbar – da habe ich in der Vergangenheit bei anderen Readern schon mal Probleme gehabt! (Ob es daran liegt, dass ich meistens eiskalte Finger habe?) Der Reader reagiert schnell auf Eingaben, der Bildschirm aktualisiert sich flüssig.

Die Erst-Installation

Auspacken, Loslegen, Einrichten. Das ging alles sehr einfach und problemlos! Nur schnell ins Wlan einloggen, dann kann es schon losgehen: eine ganze Reihe von Apps, die speziell für Leser interessant sind, werden dem Benutzer angeboten und lassen sich mit wenigen Klicks installieren und aktivieren. Dazu muss man unten in der Menüleiste auf "Apps" klicken, dann auf "InkBook Apps", und der Rest erklärt sich eigentlich von selbst.

Die Apps

Direkt verfügbar sind zum Beispiel Amazon Kindle, Kobo eBooks, Skoobe, tolino, Weltbild und natürlich Legimi.
Die Kindle App
Witziger Weise gibt es unter Apps auch einen Link "Buchhandlung" – dahinter verbirgt sich jedoch ein Shop für polnische eBooks! (Hinter InkBOOK steht die polnische Firma Arta Tech.)

Zu meiner Überraschung gibt es keinen vorinstallierten Appstore! Das macht das Installieren weiterer Apps schwieriger, denn so muss man sich über das Internet für jede gewünschte App eine apk-Datei ('android package kit') herunterladen, auf eine microSD-Karte speichern und diese in den Reader einlegen und installieren.

Eine andere Möglichkeit ist das Programm AirDroid, mit dem man vom Rechner aus Apps auf mobilen Geräten (und dadurch auch dem Reader) installieren kann. Ich habe es benutzt, um den Appstore Midiapolis auf dem InkBOOK zu installieren – aber das führt hier zu weit und man muss meines Erachtens auch im Hinterkopf behalten, dass das InkBOOK eben ein Reader sein soll und kein vollwertiges Tablet.

Zum Lesen gibt es in meinen Augen auch ohne Tricks eine sehr gute Auswahl an Apps.

Die Benutzung als Reader

Durch die verschiedenen Apps lassen sich eBooks in allen üblichen Formaten lesen, das war für mich ein riesengroßer Pluspunkt – ich möchte nicht einen Reader für .epub haben, einen anderen für .mobi und wieder einen anderen für .pdf! Die Schrift ist durchweg scharf und gut lesbar, die Seiten lassen sich je nach App und Einstellung entweder mit den Buttons links und rechts oder durch Tippen auf den Touchscreen umblättern. Helligkeit, Schriftgröße und Schriftart sind in den jeweiligen Apps ebenfalls einstellbar.
Der Reader bekommt Pluspunkte für Barrierefreiheit: für Menschen mit Sehschwäche lässt sich zum Beispiel der Kontrast einstellen, für Legastheniker gibt es die OpenDyslexis-Schriftart. (Diese ist nicht in allen Apps verfügbar, aber zum Beispiel in der Kindle und tolino App.)

Ich war rundum zufrieden mit dem InkBOOK als Alternative zu anderen Readern.

Die Benutzung für Hörbücher

Das InkBOOK hat keinen Anschluss für Kopfhörer, aber man kann Bluetooth aktivieren und entsprechende Lautsprecher oder Kopfhörer verwenden, um Hörbücher zu hören, zum Beispiel über die Legimi-App.

Die Benutzung als Web-Browser

Natürlich kann ein Reader mit E-Ink-Bildschirm rein optisch nicht mithalten mit einem "normalen" Bildschirm. Nicht nur, dass alles schwarzweiß angezeigt wird, beim Browsen merkt man auch stärker als beim Lesen eines eBooks, wie sich der Bildschirm immer wieder neu aufbaut. Man hat es hier eben mit einem E-Ink-Gerät zu tun hat! Aber wie schon gesagt, dieses Gerät ist ja auch ein Reader und kein Allround-Tablet.
Schnell mal bei Lovelybooks nachschlagen...
Mit 212 ppi hat das InkBook eine höhere Auflösung als zum Beispiel der klassische Kindle (der hat 167 ppi), aber eine geringere Auflösung als der Kindle Oasis mit 300 ppi.

Mir ist wichtig, dass ich zwischendurch auch mal etwas nachschlagen kann, ohne dazu immer an den Rechner oder das Smartphone zu gehen, und dafür ist der Browser durchaus ausreichend.

Legimi E-Reader-Angebot

Wie ich in meinem anderen Beitrag über Legimi (Link weiter unten) schon erklärt habe, kann man Legimi sowohl ohne als auch mit Vertragsbindung abonnieren.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, statt einem normalen Abo zum üblichen Preismodell  einen Vertrag für 6, 12 oder 24 Monate zu einem leicht erhöhten Abonnementpreis abzuschließen und dafür einen von drei eReadern zu einem Sonderpreis zu erhalten. 

Zur Verfügung stehen InkBOOK Classic 2, inkBOOK Prime oder PocketBook Touch Lux 3. Hier seht ihr Screenshots von der Webseite, für nähere Informationen folgt bitte den Links, die ich im letzten Absatz hinterlegt habe!

Bisherige Beiträge zu Legimi:
Legimi: was ist das überhaupt? (Bericht #1)

Kommentare :

  1. Hey :)

    Ich dachte es mir schon, dass Legimi auf ein ähnliches Gerät wie Skoobe setzen würde (Bei Skoobe ist es übrigens der Icarus Illumina, auf dem man Apps installieren kann). Die Idee finde ich grundsätzlich gut, eine Zeit lang habe ich mein Tablet ähnlich genutzt (für jeden Anbieter die App installiert), aber ich habe in der Zwischenzeit andere Wege gefunden ;).
    Zum Rest kennst du meine Meinung ja bereits.

    Liebe Grüße
    Ascari

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Ascari,

      den Icarus Illumina besitze ich sogar, und einen der beiden werde ich jetzt weiterreichen, weil sie sich sehr ähnlich sind. :-) Ich weiß noch nicht, welchen, aber im Dezember wird mein Blog 5 Jahre alt und ich wollte eh ein paar Sache verlosen!

      LG,
      Mikka

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