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Freitag, 6. Oktober 2017

Mein September 2017 - Gelesen und rezensiert!

Ich kombiniere meinen Monatsrückblick mit der Aktion #zurückgeschaut, die sich Kerstin und Janna vom Blog Kejas-Blogbuch ausgedacht haben. Es geht um Neuzugänge, aktuelle Lektüre, Geheimtipps, Highlights, Flops, Zitate... 

Monatsrückblick  September 2017

| NewIn |

Meine Neuzugänge im letzten Monat:

Frisch am Freitag: 
(11 Printbücher, 17 eBooks)

| Ich lese aktuell … |
Klara Bellis: Trywwidt – Falsche Freunde

Dies ist der zweite Band einer Dilogie, und der erste Band hat mir schon sehr gut gefallen. Die Autorin ist wirklich unglaublich einfallsreich, und das Buch ist ALLES, nur nicht Standard-08/15-Fantasy. 

"Käferkacke! Es könnte alles so einfach sein, wenn Korwin Schwarzvogel kein Vampir wäre. So aber muss die Elfe Trywwidt um sein untotes Leben fürchten, denn ihre Mitelfen wollen es bei einer Rettungsaktion auslöschen. Dabei hat sie das Ganze überhaupt erst angerührt, um ihre Freundin Phyrridt zu befreien, die als albtraumhafter Schmerzensschrei zwischen den Welten herumgeistert. Auch im Hause Schwarzvogel ist nicht alles eitel Mondenschein. Dunkle Wolken ballen sich über Korwin zusammen und werfen ihre blutigen Schatten voraus, was Trywwidts Rettungsmission erschwert. Wenn die Elfe scheitert, würde das nicht nur ihren eigenen Tod bedeuten, sondern ganz nebenbei die Welt der Menschen ausradieren.

Allergikerhinweis: Achtung! Dieses E-Book enthält Spuren von Elfen, Vampiren, Architekten und so gut wie keine expliziten Szenen. Nur ganz wenige. So ein bisschen angedeutet."
(Klappentext)
Sasha Marianna Salzmann: Außer sich 

Ich bin etwa zur Hälfte durch das Buch durch und bin immer noch etwas unschlüssig, wie ich es finde. Interessant und außergewöhnlich ist es auf jeden Fall, aber auch verworren und oft zusammenhangslos. Aber ich kann schon verstehen, warum das Buch für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde! 

"Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht."
(Klappentext)

| Ich lese was, was du nicht liest |
Marion Poschmann: Die Kieferninseln

Ein Traum veranlasst den Bartforscher Gilbert Silvester dazu, seine Frau zu verlassen und ins erstbeste Flugzeug zu steigen. Dieses fliegt nach Japan, wo Gilbert den Dichter Matsuo Bashō für sich entdeckt, den Studenten Yosa Tamagotchi (!!) vor dem Selbstmord bewahrt und eine Pilgerreise zu den Kieferninseln antritt.

Die Geschichte hat etwas Schwebendes, Schwereloses: Man weiß nie genau, wo die Grenzen zwischen Schein und Sein verlaufen – was erlebt Gilbert wirklich, was ist vielleicht nur ein Traum? Man kann vieles zwischen den Zeilen entdecken, hinterfragen,  interpretieren, oder auch einfach die Schönheit der Sprache auf sich wirken lassen.

Für mich ist dieses Buch ganz klar ein verdienter Anwärter auf den Deutschen Buchpreis!

Meine Rezension

| Monatshighlight |

"Menschenwerk" von Han Kang   

    5 von 5 Sternen 


"Menschenwerk" ist ein wichtiges Buch, ein bewegendes Buch, ein erschütterndes Buch – aber ganz sicher kein leichtes Buch, das man halbherzig nebenher lesen kann. 

In Romanform beschreibt es die Schicksale von Menschen, die auf verschiedenste Arten an den Aufständen in der südkoreanischen Stadt Gwangju im Jahr 1980 beteiligt waren, die in einem wahren Blutbad vom Militär niedergeschlagen worden. Nach all dieser Zeit gibt es ihnen eine Stimme: den Gefolterten, den Getöteten, den Angehörigen.

Im Rahmen dieser Tragödie beleuchtet Han Kang alle Facetten der Menschlichkeit, von ihren grausamsten Abgründen bis hin zu ihren edelmütigsten Eigenschaften – eben Menschenwerk.

Meine Rezension

| Buchflop des Monats |


"Romeo oder Julia" von Gerhard Falkner       

  2.5 von 5 Sternen 

"Romeo oder Julia" hat es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen – wurden jedoch bitter enttäuscht. Die Handlung erschien mir blutarm und unnötig aufgebauscht, und auch zahlreiche literarische Anspielungen und ein augenzwinkernder Blick auf die Banalitäten des Literaturbetriebs konnten mich nicht für das Buch erwärmen. Ich habe nicht das Gefühl, dass es mich zum Nachdenken angeregt oder in irgendeiner Form bewegt hat.

Da es aber von einer Jury ausgewählt wurde, deren Mitglieder unumstritten Experten für Literatur sind, muss ich mich fragen: Habe ich das Buch einfach nicht verstanden? Oder ist es womöglich Literatur nur für Literaten?

| Gelesen~Gehört~Gemalt |


10 Bücher/Hörbücher
3.076 Seiten
~103 Seiten pro Tag
3,7 Sterne durchschnittlich

Ein Klick auf das Cover bringt euch zur Rezension (sofern schon geschrieben):

5 Sterne
4 Sterne
3,5 Sterne
2,5 Sterne

Malbücher (fließen nicht mit in die Statistik ein): 

| Bleibende Worte |

"Glück ist wie ein kleiner lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt. Glück kann aber auch sein, einen kleinen traurigen zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln."
(Zitat: Willy Breinholst, dän. Humorist und Autor)

| Kaffeerunde |

Meine Eulen und ich fühlen uns im Moment schlapp und unkreativ. Ich habe seit Juni kein Lesegelaber mehr geschrieben, kein Interview geführt, an keinem TAG teilgenommen.. Ich fühle mich, als wäre es Zeit für den Winterschlaf! Aber ich habe jetzt erstmal eine Woche Urlaub, vielleicht hilft das!

Kommentare :

  1. Über "Romeo oder Julia" habe ich bisher nur schlechtes gehört, das ist so schade.
    Liebst, Lara.

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    Antworten
    1. Huhu Lara,

      ja, ich hatte mir da eigentlich viel von versprochen... Aber ich würde mich echt nicht wundern, wenn es übermorgen trotzdem gewinnt!

      LG,
      Mikka

      Löschen

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