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Donnerstag, 10. August 2017

[ Bloggelaber ] Über den Leistungsdruck

| Vollständiger Beitrag: http://www.mikkaliest.de/2017/08/uber-den-leistungsdruck.html |
Le̱i̱s·tungs·druck [der]
+ eine große Anforderung, viel Leistung zu erbringen
Beispielsatz: "Manche Blogger fühlen sich einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt."

Totaler Quatsch, oder? Bloggen ist immerhin ein Hobby, etwas Freiwilliges – etwas, das Spaß macht und dadurch sogar den Stress des Arbeitslebens abbaut. Richtig? Stimmt doch, oder?!


Jein. So sollte es eigentlich sein, aber ich habe den Eindruck, dass sich erstens viele von uns selber unter enormen Druck setzen und es zweitens heutzutage beim Bloggen einiges mehr zu beachten gilt als noch vor ein paar Jahren. 

Damals (denkt euch einfach die Katze in meinem Schoß und den geschwenkten Gehstock) kam mir Buchbloggen noch vor wie ein ganz einfaches Konzept: Ich mag Bücher, also schreibe ich über Bücher. Punkt. Ende der Geschichte.

Ok, das war jetzt vielleicht ein bisschen vereinfacht. 

Zugegeben, auch damals konnte sich schon ein gewisser Leistungsdruck aufbauen, denn man wollte ja genug Follower ansammeln, um erfolgreich Leseexemplare anfragen zu können – oder einfach nur zur eigenen Bestätigung. Je nach Naturell sah man das ganz entspannt, oder man verglich jeden Tag die eigenen Zahlen mit denen anderer Blogs und verfiel in Panik, wenn es Dienstagabend noch 231 Leser gewesen waren, Mittwochmorgen aber nur noch 230. ("Was habe ich nur falsch gemacht?!" Die kleinste Geige der Welt, sie spielt ihr trauriges Lied nur für dich...)

Die Zahlen waren mir noch nie soooo wichtig, ich neigte in meiner Anfangszeit eher dazu, mir endlos Gedanken über die Qualität meiner Beiträge zu machen. Das ist an sich natürlich nichts Schlechtes, denn man will sich ja auch verbessern, etwas lernen und sich weiterentwickeln. Aber ich neig(t)e zum Perfektionismus, und so konnte ich auch schon mal Stunden um Stunden an einer Rezension rumfeilen, sie dann entnervt löschen und komplett neu anfangen, nur um zwei Tage später dann doch wieder die erste Fassung aus dem Papierkorb zu holen. Da bin ich heute deutlich entspannter, das kommt einfach mit der Routine. 

Ich denke, dieses Problem hat eine gewisse Zeitlosigkeit: gab es vor fünf Jahren, gibt es heute, wird es auch in zehn Jahren noch geben. 

Ein anderer 'Klassiker' in der Rubrik des besonders unter Anfängern selbst auferlegtem Leistungsdrucks ist Überenthusiasmus beim Anfragen von Rezensionsexemplaren. Man ist so überwältigt von dem unerhörten Glück, kostenlose Bücher zu bekommen – nur dafür, dass man sie liest und dann darüber redet! –, dass man in etwas tappt, das ich im Geiste die Pokémon-Falle nenne: schnapp sie dir alle. 

Ich will der Allerbeste sein
Wie keiner vor mir war
Ganz allein fang ich sie mir
Ich kenne die Gefahr...
(aus dem ersten deutschen Pokémon-Titelsong)

Man fragt ALLES an. Sogar Bücher, die man sich niemals kaufen würde. Nur weil man kann. Die Gefahr? Dass man irgendwann vor einem Stapel Rezensionsexemplaren sitzt und sich denkt: "Ok, das kann ich noch schaffen. Wenn ich jeden Tag eines davon lese, kann ich die Rezensionen alle innerhalb von vier Wochen schreiben." Stress pur. Und trotzdem fragt man noch das neue Buch von Ceclia Ahern an, obwohl man das Genre nur selten liest. 

Jaja. Ich übertreibe.

Aber ich habe im ersten Jahr meines Blogs definitiv zu viele Rezensionsexemplare angefragt, und vor allem zu unreflektiert. Und ich kenne andere Blogger, die sich von ihren Rezensionsexemplaren ebenfalls unsäglich unter Druck gesetzt fühlen. Ich kann nur empfehlen, die Reißleine zu ziehen und zumindest für eine gewisse Zeit gar nichts mehr anzufragen! Sehr erholsam, und in der Zeit kann man sich kostenloses Lesefutter aus der Bibliothek oder dem öffentlichen Bücherschrank holen. 

Um es mal zusammenzufassen: zum zeitlosen Bloggerstress zählen unter anderem das Streben nach Followerzahlen, der Perfektionismus beim Schreiben von Beiträgen und die Überforderung mit Rezensionsexmplaren. Das sind allerdings alles Dinge, die wir positiv beeinflussen können, in dem wir achtsam mit uns selbst sind und uns nicht unnötig unter Druck setzen. Ich habe mich irgendwann mal hingesetzt und mir ganz genau angeguckt, wo ich mir selber Stress mache, und das hat mir richtig gutgetan! 

Was ist heute also anders oder sogar stressiger (im Sinne von Leistungsdruck) als noch vor ein paar Jahren? 


Wir sind heute nicht mehr einfach nur Blogger. Wir sind Influencer, oder zumindest versuchen uns das einige Verlage und Agenturen schmackhaft zu machen. Blogger-Newletter? Zum Teil umbenannt in 'Influencer Update' oder Ähnliches. Aber was zum Geier heißt das eigentlich?

Laut Wikipedia ist ein Influencer eine 'Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und hohen Ansehens in einem oder mehreren sozialen Netzwerken eines kommerzialisierten Internets für Werbung und Vermarktung in Frage kommt'. 

Und damit begeben wir uns hinaus auf eine sehr heimtückische See, dann wenn wir unter dieser Flagge segeln, geht es eben nicht mehr nur darum, Bücher zu lesen und dann ganz entspannt darüber zu reden. Auch, wenn wir selber nach wie vor keinen Cent für unsere Beiträge sehen (und in den meisten Fällen auch nicht sehen wollen), geht es dann doch irgendwie um Geld und damit nicht nur um die Vermarktbarkeit von Büchern, sondern auch um unsere eigene Vermarktbarkeit. 

Es reicht nicht mehr, nur gute und abwechslungsreiche Beiträge zu schreiben, man muss auch versiert sein in Suchmaschinenoptimierung und geschickt in den sozialen Medien streuen. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und Co sind heute genauso wichtig wie Lovelybooks, Goodreads oder Was Liest Du. Die Verlage haben da inzwischen durchaus ein Auge drauf, bevor sie entscheiden, wer ein Leseexemplar bekommt! 

Der Buchblogger von heute ist sein eigener Webdesigner und Fotograph, organisiert Blogtouren und lässt sich Bücher und Aktionen über diverse Agenturen vermitteln.
#optimiertercontent #immerundueberall #achjaeigentlichgingesjamalumbuecher

Und weil wir (mit etwas Verspätung) als werbewirksam erkannt wurden, müssen wir uns auch noch in Acht nehmen vor 'Content Theft' oder 'Feed Scraping'. Was das bedeutet: es gibt Seiten im Internet, die voll automatisch die RSS-Feeds von Blogs auslesen, so Beiträge zusammenklauen und ohne eigene Arbeit Inhalte anbieten können, die sie dann großzügig mit Werbebannern bestücken. 

Ja, diese Seiten machen Geld mit unseren Beiträgen, in die wir Zeit und Herzblut gesteckt haben. Ja, das ist deprimierend.

Mir ist das vor kurzem selber passiert, und seitdem weiß ich, dass man sich als Blogger von heute auch damit beschäftigen sollte, wie man den RSS-Feed des eigenen Blogs optimiert (ich benutze Feedburner) und so einstellt, dass 'Content Theft' nicht mehr möglich oder zumindest nicht mehr attraktiv für die Diebe ist. (Das Einfachste: gebt niemals den ganzen Beitrag inklusive Bildern im RSS-Feed aus, sondern nur eine kurze Vorschau.)

Na, habt ihr schon Kopfschmerzen?

Wie erlebt ihr das? Habt ihr auch das Gefühl, dass man sich heute als Buchblogger mit ganz vielen Dingen auskennen muss? Setzt ihr euch selber unter Druck, oder fühlt ihr euch von Verlagen, Agenturen, dem Vergleich mit anderen Bloggern, sozialen Medien etc. unter Druck gesetzt?


Habt ihr vielleicht einen Tipp, wie man als Blogger Leistungsdruck reduzieren oder vermeiden kann? 

______________________________________________________________
Bisherige Beiträge in der Rubrik 'Lesegelaber':

Kommentare :

  1. Also ich setz mich nicht unter Druck. Führt nur dazu, dass das Hirn auf Durchzug schaltet ;)
    Die Sache mit den Reziexen kenn ich - lag aber eher damals bei mir daran, dass mir zu viel Bücher zugesagt haben und ich sie unbedingt lesen wollte - letztlich hab ich alles im zeitl Rahmen gepackt. Trotzdem hab ich daraus gelernt und forder max 2 Bücher gleichzeitig an - letztlich tut das auch meinem SUB extrem gut XD

    Stressreduktion?
    Von Portalen abmelden!
    Ich bin nur noch bei Lovelybooks und blogg dein Buch, sowie dem Bloggerportal gemeldet. Bei ersterem frag ich so gut wie nix mehr an in den LRs, bei blogg dein Buch hab ich alle halbe Jahre mal ein Buch und Randomhouse nutz ich gern bei Debüts/Serienstarts/etc :D
    Und nicht jeden Tag Zahlen angucken!
    Lieber kommentieren und stöbern :)

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    1. Huhu!

      Bei Blogg Dein Buch bin ich gar nicht mehr aktiv, und im Bloggerportal habe ich auch seit Wochen nicht mehr reingeschaut... Bei Lovelybooks bin ich allerdings noch aktiv, allerdings nur in den Threads des Fischer Leseclubs. :-)

      Zwei Bücher gleichzeitig sind eine gute Anzahl, würde ich sagen!

      LG,
      Mikka

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    2. Es entspannt wirklich weniger Bücher zu haben, die vom Verlag kommen. Zwar hat man 4-6 Wochen Zeit, dennoch ist da so ein kleiner innerer Druck, der sich nicht abstellen lässt :P

      Bei LB versuch ich wieder was aktiver zu werden, was Kritiken angeht. Les ja doch auch einiges, was nicht in die übliche Schublade passt und davon gibt es dort recht wenig - find ich.

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    3. Das stimmt natürlich. Ich freue mich immer, wenn es auch mal ungewöhnlichere Bücher auf solchen Portalen gibt!

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  2. Hey,

    danke für deinen genialen Post! :)

    Wie ich das Wort "Influencer" hasse!!! Das das Ganz eigentlich was mit Durchfall zu tun hat... Naja.

    Ich glaube, das was du beschreibst macht jeder mit. Wirklich jeder und man kann nur mit der Zeit ruhiger werden. Da gibt es keinen Geheimtipp. Man muss für sich selber rausfinden, was einen weniger stresst oder man am Besten sein lassen sollte. Japp, ich mach es mir einfach. ;)

    Hab einen tollen Abend!

    Ganz lieben Gruß
    Steffi
    www.angeltearz-liest.de

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    Antworten
    1. Huhu Steffi!

      Oh, der Gedanke ist mir noch gar nicht gekommen, dass "Influencer" fast wie "Influenza" klingt! Wahrscheinlich, weil ich viele Jahre lang auf Englisch gedacht habe und "influence" ja eigentlich ein ganz normales Verb für "beeinflussen" ist. :-)

      Ich würde neuen Buchbloggern tatsächlich raten, sich gar nicht erst anzugewöhnen, viele Rezensionsexemplare anzufragen, und stattdessen einen Bibliotheksausweis oder eine Mitgliedschaft in der Onleihe zu abonnieren. :-)

      LG,
      Mikka

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  3. Liebe Mikka
    du sprichst mir aus dem Herzen, du weißt ja wie ich zu manchem stehe, da haben wir ja schon öfters darüber sprechen können.
    Ich hoffe ich lerne endlich mal aus meinen kleinen Fallstricken ;). Und werde dann nicht so erschlagen, wie es mir heute geschehen ist.
    Liebe Grüße und danke das du es zum Punkt gebracht hast. Ich werde dich wohl am nächsten Gänseblümchen verlinken :). Evtl Sonntag, aber nicht sicher, weil ich auf Hochzeit bin :). Leider nicht meine Hochzeit.
    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Huhu Nicole,

      ja, ich habe deine Neuzugänge gerade gesehen! Schickt der Fischer-Verlag dir Kataloge in der Mail, oder bekommst du von ihnen eine Mail mit der Vorschau? Hab gesehen, dass da einige von Fischer dabei waren! :-) Ich werde davon auf jeden Fall "So klingt dein Herz" lesen, weil es ja das nächste Buch im Fischer Leseclub ist.

      Im Sommer hatte ich ja nochmal bei ein paar Leserunden mitgemacht, weil ich Ferien und daher viel Zeit hatte, aber jetzt ist erstmal wieder Schluss mit Reziexemplaren, ich hab mich da nicht sowohl bei gefühlt... Drei Ausnahmen mache ich: Hörbücher, Ausmalbücher (das lässt sich gut verbinden, weil ich beim Hören Ausmale) und halt das jeweilige Monatsbuch des Fischer Leseclubs! :-D

      Dann wünsche ich dir schon mal einen schönen Sonntag und einen entspannten Tag auf der Hochzeit!

      LG,
      Mikka

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  4. Hey Mikka,
    dein Beitrag gefällt mir sehr. Eigentlich kann ich ja nicht großartig mitreden, gerade mal ein Jahr dabei ist es immer noch ein großes Lernen für mich, gerade was die technischen Dinge angeht. Da bin ich echt froh Janna zu haben. Bloggen ist für mich echt ein Ausgleich zum Alltag. Es macht Spaß und ich versuche gar nicht erst Stress aufkommen zu lassen. Anfangs dachte ich es muss täglich was kommen, mittlerweile bin ich da auch viel entspannter. In Sachen ReziEx gebe ich dir Recht, viele setzen sich zu sehr unter Druck weil einfach Fristen einzuhalten sind. Da verzichte ich eher auf eins und kaufe mir statt dessen ein Buch. Das kann aber muss ich nicht rezensieren. Schließlich möchte ich ja das Lesen auch genießen.
    Ansonsten ist es immer wieder spannend in der Bloggerwelt :-)
    Wünsche dir einen schönen Tag
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Huhu Kerstin,

      erst gar keinen Stress aufkommen zu lassen, ist natürlich der beste Ansatz! Ich bin in meinen ersten Bloggerjahren wirklich in jede selbstgebaute Stressfalle getappt... ;-)

      Dir schon mal ein schönes Wochenende! :-)

      LG,
      Mikka

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  5. Moin, liebe Mikka,

    tolles Thema. Als ich meinen Blog gelöscht habe, war ich im verflixten 7. Jahr. Angefangen bei Blog.de über blogspot bis hin zu WordPress. Ich bin ja so ein kleiner Statistiker und da fand ich damals den Blog ganz toll. Habe ich erst mal nur für mich alleine gemacht und noch gar nicht auf Zahlen geschaut. Vielmehr habe ich mich gefreut, wenn mal ein Kommentar dagelassen wurde. Mir geht es ja bei den Büchern immer um den Austausch.
    Viel später kamen erst Google+, Twitter und Facebook dazu. Aber bei allem Gelike und Geteile und Kommentieren, was von meiner Seite kam, zurück kam kaum etwas. In die Bloggerfamilie habe ich es nie geschafft. Das wurde erst besser, als ich bei WordPress war. Aber auch da waren es dann nicht die Blogger, die ich unterstützt habe.
    Bei mir waren es so einige Blogger, von denen ich viel hielt, die mich mehr enttäuscht als gestresst haben. Gestresst hat mich mehr das Drumherum mit den Sozialen Medien. Da habe ich für mich kein gesundes Maß gefunden, sodass ich dann am Ende alles aufgegeben habe.
    Nun bin ich einige Wochen ohne alledem und habe erst mal Ruhe gefunden. Obwohl ich mit Wehmut an meinen Blog denke. Und wenn ich mir den Blog meiner langjährigen Freundin Mira anschaue, möchte ich am liebsten wieder beginnen. Aber das wäre nun ein Schnellschuss.
    Sollte ich aber noch einmal einen Neustart versuchen, dann ohne Followerzahlen und ohne Soziale Medien und ohne Rezibücher.

    Liebe Grüße, Anne

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    1. Huhu Anne,

      oh, noch ein kleiner Statistiker! Ich habe das früher ein bisschen übertrieben – Du hättest mal meine Leseliste sehen sollen, da hab ich alles festgehalten, inklusive Geburtsort des Autors... Irgendwann habe ich dann aber beschlossen, dass ich ja bekloppt bin!

      Ich habe den Eindruck, dass es in den letzten Wochen und Monaten besser wurde mir dem Austausch unter Bloggern, aber ich kann verstehen, dass es frustrierend ist, wenn einfach nichts zurückkommt, wenn man selber teilt und kommentiert und unterstützt.

      Wenn du irgendwann doch wieder Lust hast, einen Blog anzufangen, würde ich mich natürlich freuen, aber ich kann auch verstehen, dass du das Gefühl hattest, du musstest dich erstmal ausklinken.

      LG,
      Mikka

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    2. Ha, liebe Mikka, die Lust kam früher als erwartet: http://didonia.blogspot.de/

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    3. Ach, das ging jetzt aber wirklich schnell! Hab dir direkt mal ein Abo dagelassen. :-)

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  6. Hi Mikka!

    Jaaa, der Stress beim Bloggen *lach* Ein wirklich toller Artikel und du hast vieles sehr gut auf den Punkt gebracht!
    Ich muss gestehen dass ich mich davon auch habe mitreißen lassen. Gerade was Rezensions-Exemplare angeht hab ich anfangs auch sehr viel angefragt. Das Hobby ist einfach teuer und ich könnte mir mittlerweile, da ich viel mehr lese seit ich blogge, mir die Bücher niemals selbst finanzieren.
    Ich bin zwar auch bei einer Tauschbörse im Internet und tausche mir da auch immer noch regelmäßig Bücher, aber gerade die Neuerscheinungen verführen natürlich sehr!

    Ich frage immer noch zuviel an, wähle aber sehr bestimmter aus, was wirklich unbedingt JETZT sein muss und was auf die Wunschliste für später kommt. Eben aus dem Grund, dass sonst immer ein Stapel an Rezi-Exen hier lag, den ich zwar gut geschafft habe, aber ich gar nicht mehr zu meinen SuB Büchern kam.

    Wenn man einen Blog hat, möchte man gesehen und gelesen werden. Klar gibt es auch da Ausnahmen aber im großen und ganzen möchte man ja doch, dass man sich austauschen kann. Und das funktioniert nur, wenn auch viele Leute den Blog überhaupt erstmal sehen und auch regelmäßig vorbei schauen.
    Während es Anfangs noch viel Spaß war hab ich mir tatsächlich mit der Zeit auch einen gewissen Druck aufgebaut, aber mittlerweile baut sich das ganze auch wieder ab. Ich hab ja während meinen knapp vier Jahren Bloggerzeit jeden Tag einen Beitrag gepostet und davon möchte ich jetzt etwas Abstand nehmen.
    Es war gar nicht so einfach, blogfreie Tage zu schaffen, aber ich bin auf einem guten Weg :D

    Allerdings hat der Spaß dabei nie gefehlt, trotzdem artet das ganze eben doch irgendwie auch in "Arbeit" aus, aber das soll es ja nicht. Es ist halt auch der ganze Social Media Kram, da man auf allen Plattformen immer und überall präsent sein muss / will und das kostet immens viel Zeit ... da muss man für sich eben eine Ausgeglichenheit schaffen, mit der man gut Leben kann.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    Antworten
    1. Hallo Aleshanee,

      wow, vier Jahre jeden Tag?

      Bei dem Rest kann ich Dir nur zustimmen. Bevor Leute regelmäßig bei einem vorbei kommen, ist es halt auch Arbeit. Ich habe es ja gemerkt, als ich jetzt in Kur war und nicht mehr so viel Kommentieren konnte. Da waren es kaum eine handvoll Leute, die vorbei geschaut haben.

      Auch Deinen letzten Absatz kann ich nur unterstreichen.
      Liebe Grüße
      Lilly

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    2. ja, jeden Tag ... ^^ Und das wächst mir wirklich langsam über den Kopf xD Aber wenn ich mich mal bei sowas reinsteigere, dann kann ich da auch schwer wieder zurückrudern, ich häng mich dann einfach sehr rein.
      Aber seit Anfang dieses Jahres baue ich nach und nach ab. Das geht auch nicht von heute auf morgen, aber es wird weniger. Dieses jeden Tag bloggen muss einfach nicht sein, es hatte halt einfach Spaß gemacht, die vielen Aktionen, die Rezensionen, Neuzugänge, Statistiken etc. da kommt dann einfach viel zusammen.

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    3. Ich hab jetzt interessehalber mal nachgeschaut:

      Sept - Dez 2013: 156 Beiträge (Anfangsenthusiasmus)
      Jan - Dez 2014: 391 Beiträge (dito)
      Jan - Dez 2015: 374 Beiträge (es wird etwas weniger)
      Jan - Dez 2016: 344 Beiträge (ein paar blogfreie Tage)
      2017 bisher 197 Beiträge - es pendelt sich langsam ein :D

      Und ich merke, dass es mir viel besser geht jetzt. Der Druck kam aber vor allem von mir selber ;)

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    4. Ich hab übrigens immer gestaunt, dass du so oft und so viel online stellst und mich immer gefragt, wo du diese Zeit hernimmst :D Falls es also etwas entschädigt, die Bewunderung war (und ist) da für deinen Eifer :P

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    5. Hihi, dankeschön ♥ Ja, es war dadurch natürlich auch viel Besuch da, das ist halt wieder die andere Seite ;)

      Ich steht in der früh extra 2 Stunden früher auf - da mach ich die ganzen Blog- und SocialMedia-Sachen ... und immer mal zwischendurch und abends ^^

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    6. Huhu Aleshanee,

      bei mir halten sich die Kosten für Bücher in Grenzen, weil ich viel aus der Onleihe ausleihe, oder über mein Skoobe-Abo. :-) Bei Skoobe kriegt man oft auch erstaunlich aktuelle Bücher! (Nein, ich werde nicht gesponstert von Skoobe... ;-) )

      Ich zähle mich ja auch eher zu den Vielpostern... Eigentlich habe ich eine Rubrik für jeden Tag der Woche – obwohl ich mich aus Aktionen wie Gemeinsam Lesen oder Top Ten Thurdsay schon komplett ausgeklinkt habe!!! –, aber inzwischen sehr ich das nicht mehr so eng und dann gibt es halt nicht JEDER Woche ein Lesegelaber oder einen TAG, sondern immer mal wieder. Aber ich poste doch meistens zwischen 5 und 7 Beiträgen in der Woche, was mir eigentlich viel zu viel ist...

      Respekt – extra früher aufstehen für den Blog, das ist für mich Nachteule und Langschläfer eine Horror-Vorstellung! ;-)

      LG,
      Mikka

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    7. Ich gebe auch nicht viel für Bücher aus - wäre auch gar nicht möglich, ich hab mir das sehr lange Zeit über die Tauschbörse "finanziert".
      Aber die Möglichkeiten mit den Verlagen lässt natürlich viel Spielraum offen und verführt doch sehr. Wenn man dann ein neues Buch eines Lieblingsautoren entdeckt, kann man halt schwer nein sagen :D

      Das jeden Tag bloggen hab ich ja lange gemacht, aber irgendwie finde ich es auch schade, dass ein Beitrag am nächsten Tag schon fast wieder in der Versenkung verschwindet. Nicht jeder schaut jeden Tag vorbei und dann geraten die Posts ja auch recht schnell wieder in Vergessenheit ...

      Ich bin eigentlich auch eine Nachteule und Langschläfer - aber ich muss meine Kinder wecken, könnte dann zwar noch liegen bleiben, raffe mich dann aber immer auf. Das hat sich jetzt einfach so eingebürgert und zehrt sehr an meiner Substanz, da es einfach nicht "meine" Zeit ist so früh aufzustehen. Aber andererseits mach ich es ja auch gerne :D

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    8. Getauscht habe ich früher auch viel, aber weil wir hier im Dorf keine Post haben, bin ich im Moment ein bisschen zu faul, um für jedes Buch, das ich verschicke, zur nächsten Post zu fahren... Zur Zeit verkaufe ich eher über Rebuy oder Medimops.

      Ok, wenn man Kinder im Haus hat, ist früh aufstehen natürlich nötig!

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    9. Ja, die lieben Kinder, aber ist nimmer lang ... 2-3 Jahre noch, dann sind sie langsam alle ausgeflogen :D

      Mit dem Tauschen hat es sich mittlerweile eingependelt, so oft wird nicht mehr angefragt, aber es lohnt sich trotzdem - und ich krieg auch was los - hab wirklich schon sehr viel vertauschen können und so wieder Platz geschaffen :) Und vor allem find ich da auch immer wieder Bücher von meiner Wunschliste ♥

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    10. Jetzt hab ich direkt Lust, vielleicht doch mal wieder bei Tauschticket reinzuschauen! :-)

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    11. Guten Moren Mikka!

      Ich hab deinen Beitrag in meiner heutigen Stöberrunde verlinkt ;)
      http://blog4aleshanee.blogspot.de/2017/09/stoeberrunde-19.html

      Wünsch dir einen schönen Freitag ♥

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    12. Huhu Aleshanee,

      herzlichen Dank fürs Verlinken! :-)

      Dir auch einen schönen Freitag,
      LG,
      Mikka

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  7. Hey :)

    Das, was du beschreibst, ist wohl etwas, was jeder Blogger in der einen oder anderen Form irgendwann einmal erlebt. Ich glaube, wenn man zu bloggen beginnt, sieht man erst einmal nur die positiven Seiten - denn von den negativen Seiten wird ja in der Regel nicht geredet ...

    Einige Erfahrung habe ich aber durch andere Blogs, die es jetzt nicht mehr gibt, mitgebracht. Die zum Beispiel, dass man sich den Druck, was die Menge der Beiträge angeht, einzig und allein selbst macht. Es ist nachvollziehbar, dass man auf die "Bloggernachbarn" schielt, weil man wissen will, wie die es machen - Orientierung halt. Aber der Weg der anderen ist nicht der eigene. Den muss man mit Probieren einfach selbst herausfinden. Und das braucht Zeit.

    Deswegen bin ich genauso wie die meisten Buchblogger am Anfang ebenfalls in die Rezi- und Leserundenfalle getappt. Habe aber dann ziemlich schnell gemerkt, dass ich mich da übernehme und dass mir das den Spaß nimmt. Aus dem gleichen Grund rezensiere ich auch nicht mehr jedes gelesene Buch, was mir sonst so unter kommt.

    Was die sozialen Medien angeht, habe ich in der Zwischenzeit Schwerpunkte gesetzt. Erst kommt einmal das Blog, dann Twitter. Facebook und Instagram danach. Auch hier gilt: Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

    Nochmal zurück zum Blog: Es hat sich bei mir mittlerweile eingependelt, dass etwa zwei Beiträge pro Woche erscheinen. Mehr will ich auch nicht schreiben, da ich das Blog zwar sehr mag, damit aber nicht ausschließlich meine freie Zeit verbringen will. Und: Es gibt auch Blogpausen, wo dann eine Zeit lang gar kein Beitrag erscheint. Auch das brauche ich, um mich wohlzufühlen :).

    Ganz liebe Grüße
    Ascari

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    Antworten
    1. Huhu Ascari,

      ja, ich glaube auch, man muss vieles einfach selber ausprobieren und dann für sich entscheiden, was man selber machen will und kann.

      In den letzten Wochen habe ich festgestellt, dass ich mich, ohne das bewusst zu planen, wesentlich weniger in den Sozialen Medien rumgetrieben habe. Ich habe dort zum Beispiel keine Lesewochenenden oder Leseabende mitgemacht oder dergleichen.

      Ich sollte die Anzahl meiner Beiträge auch mal etwas zurückfahren, aber das ist in den letzten Jahren so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich fast jeden Tag blogge!

      LG,
      Mikka

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  8. Zum Glück kenne ich diese Art Stress nicht, aber mit umso mehr Interesse habe ich Deinen Artikel gelesen. Ja, ich kann mir schon vorstellen, dass man in diese Fallen geht und erst merkt, das einem bestimmte Entwicklungen nicht guttun, wenn man schon tief drinsteckt in dem Stress.

    Meinen Blog gibt es immerhin schon 7 Jahre und er ist auch heute noch nicht groß, weil ich nicht unbedingt nur Mainstream-Bücher lese (Gay Romance und Thriller). Und von mir aus kann's so bleiben. Ich habe allerdings auch nicht das Ziel, bei bestimmten von Verlagen organisierten Bloggertreffen oder Veranstaltungen eingeladen zu werden, an viele Reziexemplare zu kommen etc. wofür man sicher eine bestimmte Reichweite braucht. Ich verfolge immer noch das, was Du als Konzept der früheren Jahre *schiebt mal ihren Rollator zurecht* genannt hast: Ich lese Bücher, erzähle davon und freue mich, wenn das jemand liest und vielleicht noch Lust hat, sich mit mmir darüber auszutauschen.
    Und damit bin ich sehr glücklich.

    LG Gabi

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    Antworten
    1. *zu dir rüberroller*
      Das Konzept mag ich :3
      Bringt wirklich nicht Unmengen an Fans und Gekreische, aber man ist glücklich mit sich, seinen Büchern und seinem Blog :D

      Löschen
    2. Huhu Gabi!

      Ich habe auch lange nicht gemerkt, dass ich mich mit dem Übermaß an Rezensionsexemplaren selber unter Druck setze... Das fällt dann wohl unter "Erfahrungswerte"! (Ich bin so jemand, ich muss immer selber alles ausprobieren und dann vielleicht auch auf die Nase fallen.)

      Ich muss zugeben, zu einem Bloggertreffen würde ich schon gerne mal gehen, aber ich fahre seit ein paar Jahren nicht mehr auf die großen Buchmessen, weil ich das gesundheitlich nicht mehr so gut schaffe. Ich tröste mich damit, dass im Krimi-Lesekreis meiner Lieblingsbuchhandlung eine andere Bloggerin Mitglied ist, das ist dann also fast ein Mini-Bloggertreffen. ;-)

      Ach, wer braucht eigentlich Fans und Gekreische?

      Das wäre übrigens auch mal ein Thema für das Lesegelaber: viele "Influencer", gerade auf Youtube, bezeichnen ihre Abonennten ja tatsächlich als Fans. Viele habe noch spezielle niedliche Namen für diese Fans, von "my sweet sugarcubes" bis hin zu "my little fruitbats", und ich habe oft den Eindruck, dass tatsächlich ein gewisser Personenkult um die ganz großen Booktuber gemacht wird – zumindest bei den englischsprachigen Booktubern.

      Ich habe keine Fans und will auch keine haben, aber ich freue mich über Menschen, die hier kommentieren und mit mir diskutieren! :-)

      LG,
      Mikka

      Löschen
  9. Hallo Mikka,

    ja und nein. :)

    Also ich habe mich lachend ertappt (na ja, was heißt ertappt, es ist mir durchaus bewusst), dass ich tatsächlich viel zu viel Rezi Exemplare anfordere. Gerade im Moment hänge ich an einem Sachbuch fest und so stauen sich die anderen Exemplare. Eigentlich versuch ich zumindest drauf zu achten, dass immer ein paar Bücher dabei sind, die ich schnell durchlesen kann, weil sie zB ein Kinderbuch sind oder etwas in der Art. Ich bin halt nach wie vor geflasht von der Möglichkeit der Rezi-Exemplare, denke aber, dass sich das irgendwann auch wieder legen wird. Meine Büchereikarte nutze ich im Übrigen sehr rege, alleine schon, weil ich die meisten der tollen Neuerscheinungen von Romanen (noch) nicht zugeschickt bekomme.

    Und da setzt eben mein "aber" ein. Ich denke, wenn man schon 200 Follower oder mehr hat, hat man schon etwas mehr Freiheiten.
    Ich habe die Tage bei Arena nach einem Kinderbuch angefragt. Ich hatte auch noch im Ohr, dass sie auf der Buchmesse gesagt haben, sie suchen Blogger, weil so wenige Leute Kinderbücher rezensieren.
    Und was habe ich zur Antworte bkommen? Sie finden meine Rezensionen toll und ich soll mich doch nochmal bewerben, wenn ich mehr Follower habe. O.O (Und hey, so wenige Follower habe ich für die 6 Monate ja nun auch nicht.)
    Ehrlich gesagt bin ich immer noch etwas geschockt von der Antwort.
    Natürlich ist es trotzdem meine Entscheidung, ob ich mich dem Druck beuge oder nicht. Auch wenn ich versuche, so weiter zu machen, wie ich die letzten 6 Monate gearbeitet habe, merke ich aber auch, dass das schon im Hinterkopf hängt.

    Ich bin froh, dass es Verlage gibt, denen die Followerzahl nicht so wichtig ist.

    Was sind das für Seiten, die einem die Sachen klauen? Andere Blogger oder eine Art Zeitung? Wenn man diesen "weiter" Button benutzt, kann man das umgehen?

    Liebe Grüße
    Lilly erdbeertörtchen

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    Antworten
    1. Huhu Lilly,

      oh, was für ein Sachbuch ist es denn? Ich stelle auch immer wieder fest, dass ich nicht so der Sachbuch-Leser bin...

      Es gibt bei mir auch immer mal wieder Ausnahmen, wo ich dann doch Rezensionsexemplare anfrage, aber dann im Moment am liebsten Hörbücher, die ich bei der Hausarbeit oder im Auto nebenher hören kann, oder Malbücher, wobei ich dann beim Ausmalen auch Hörbuch hören kann. Also Bücher, die man quasi nebenher "abarbeitet"!

      Ach ja, diese Antwort von Arena kenne ich! Genau diese Antwort habe ich vor drei Jahren von ihnen bekommen! Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wieviele Follower ich damals hatte, aber ich schätze mal, in etwa so wie du jetzt? Ich habe vorsichtig zurückgefragt, ab wann ich denn nochmal nachfragen könnte, und mir wurde gesagt, sie hätten Blogger, die 500 oder sogar 1000 Follower hätten... Da war ich auch leicht geschockt.

      Hier siehst du zum Beispiel eine der Seiten, die meine Rezensionen klauen:
      http://adasbuch.blogspot.de/search?q=mikka

      Wie du siehst ,tun sie das immer noch, aber da ich meinen RSS-Feed inzwischen so eingestellt habe, dass immer nur 500 Zeichen ausgegeben werden und am Ende der Hinweis "[ Den ganzen Beitrag findet ihr auf meinem Blog! ] © 2012-2017 Mikka Gottstein / mikkaliest.de " kommt, machen sie damit ja quasi ungewollt Werbung für mich. Die Werbebanner, die sie ursprünglich unter jedem Beitrag eingeblendet habe, habe ich gemeldet und sie sind inzwischen verschwunden.

      Was mich ärgert: ich habe mir am Anfang die Mühe gemacht, JEDEN geklauten Beitrag bei Google zu melden (denen gehört Blogspot ja), denn das muss man wirklich einzeln machen, und sie haben alle gemeldeten Beiträge gelöscht... Aber die Seite an sich weiter bestehen lassen! Auch nachdem ich 20, 40, 60 geklaute Beiträge gemeldet hatte. >:-(

      Hinter solchen Seiten stehen normal keine echten Blogger, sondern "Content Farms", die irgendwo im Ausland sitzen und das alles vollautomatisch laufen lassen, um damit Werbeeinnahmen zu erzeugen.

      Nein, der "Weiter"-Button bringt da leider nichts, man muss wirklich seinen RSS-Feed umstellen. Ich habe da auch nicht wirklich Ahnung von, aber Ascari hatte mir damals geholfen, meine Feed über Feedburner so umzustellen, dass nicht mehr die vollständigen Beiträge ausgegeben werden.

      LG,
      Mikka

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    2. Hallo Mikka,

      ach, eigentlich lese ich gerne Sachbücher, ich tu mich nur schwer damit, sie zu rezensieren und denke beim Lesen ständig darüber nach, wie ich das nur gut zusammen fassen kann. 😳 Das Buch war auch echt gut und nun ist es geschafft. ^^ "Die Meinung der anderen" heißt es und es geht darum, wie wir unsere Meinungen bilden.

      Ich bin "froh", dass es Dir mit Arena auch so ging. Ich hoffe, das hört sich jetzt nicht blöd an, aber ich habe immer das Gefühl, Du bist so bekannt, dass Du Dir alle Bücher aussuchen kannst. 😊

      Bei Carlson und dem Beck Verlag ist es auch so. 1000 Follower! Ich glaube, die Blogger, die ich mit über 500 Followern gesehen habe, kann ich an zehn Fingern abzählen.
      Da bin ich wirklich froh, dass es auch andere Verlage gibt.

      Wow! 😱 Dieser Blog lebt ja quasie von Deinen Beiträgen!! Krass! Da bleibt mir gerade echt die Spucke weg.
      Da werd ich mich wohl mal drum kümmern müssen. Das von google finde ich echt mieß. Ich finde, 2 Verwarnungen und zack ist der Blog zu.

      LG
      Lilly

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    3. Huhu Lilly,

      Sachbücher rezensieren ist auch schwieriger, finde ich, weil man, wenn man selber kein Experte für das Thema ist, ja nur bedingt beurteilen kann, ob das Buch sachlich kompetent ist.

      Also, von 1.000 Followern bin ich hier auf Blogspot noch weit entfernt! :-)

      Ich hätte von Google auch erwartet, dass sie die Seite schließen. Die kopieren ja auch nicht nur mich, sondern auch viele andere Blogs... :-(

      LG,
      Mikka

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    4. Krass...
      Mikka, wie stellt man denn den RSS-Feed ein?

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    5. Huhu Daniela,

      ich habe das auch nur mit Hängen und Würgen und mit viel Hilfe von Ascari hingekriegt!

      Ich habe es jetzt über https://feedburner.google.com gemacht, da habe ich meinen Blog angemeldet und dann im Menü "Optimize" die Funktion "Summary Burner" so eingestellt, dass nur die ersten 500 Zeichen meines Beitrags an den Feed rausgegeben werden. Für den Rest müssen die Leser dann auf den Titel klicken, was sie zu meinem Blog weiterleitet.

      Ansonsten habe ich bei Feedburner unter "Optimize" noch "BrowserFriendly" und "SmartFeed" aktiviert.

      Im Menü bei Blogger/Blogpost muss man dann auch noch was einstellen, und zwar unter "Einstellungen" - "Sonstiges", da ich bei "Blog-Feed zulassen" jetzt stehen "Bis Absatz", und unter "Weiterleitungs-URL für Post-Feeds" habe ich den Link zu meiner Feedburner-Seite eingetragen.

      So sieht der Feed bei mir jetzt aus:
      http://feeds.feedburner.com/MikkaLiestDasLeben

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  10. Hallo Mikka,
    das ist wirklich ein wundervoller Artikel, den du da verfasst hast. Er läd auch sehr zum Nachdenken ein. Für mich ist Bloggen auch ein Hobby. Heißt: Bloggen soll Spaß machen. Sicherlich hast du aber auch Recht, dass eine gewisse Art von zeitlichem Druck/Anforderungen sich nicht vermeiden lassen. Ich denke dann, wenn es keinen Spaß mehr macht, sollte man auf jeden Fall mal darüber nachdenken, wie man etwas optimieren kann.

    Was Rezensionsexemplare angeht, ist es bei mir so, dass ich darauf achte nicht zu viele Bücher anzufragen. Dann kaufe ich mir lieber auch noch ein paar Bücher für den Buchstapel, die ich lesen kann, wenn es zeitlich gut passt.

    Die Bemerkung mit dem Beitragsklau hat mich gerade doch etwas in Sorge versetzt. Ich wusste, dass so etwas praktiziert wird, habe mich allerdings noch nicht so sehr damit beschäftigt.
    Dass du sogar gerade solche Erfahrungen gemacht hast, war irgendwie ein kleiner Schock.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Huhu Tanja,

      ja, ich glaube, gerade mit den Rezensionsexemplaren muss man für sich selber austesten, was man sich selber zumuten will und kann. Etwas, das mir selber unheimlich schwer fällt!

      Ich bin durch reinen Zufall über den Beitragsklau gestolpert. Und zwar ist es so, dass ich unter meinen Rezensionen immer auch Rezensionen zum gleichen Buch bei anderen Blogs verlinke. Also googele ich normal nach Buchtitel + 'Rezension'. Und da stieß ich auf einmal auf meine eigene Rezension – auf anderen Blogs...

      LG,
      Mikka

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  11. Ich kann nur empfehlen, die Reißleine zu ziehen und zumindest für eine gewisse Zeit gar nichts mehr anzufragen!

    -
    Sorry, aber der Vorschlag ist so sinnvoll, wie einem Junkie vorzuschlagen, es doch ohne Heroin zu versuchen.

    Weniger oder gar keine Rezi-Exemplare anzufragen, nehme ich mir schon seit 3-4 Jahren vor. Ich habe alleine für den Herbst für an die 500 Euro Bücher (und DVDs) bei Amazon vorbestellt und selbst dies deckt nur einen kleinen Teil der Bücher ab, auf die ich neugierig bin. Es nützt auch nichts zu sagen, dass man schon genug Krimis, Histo-Romane oder sonstwas da liegen hat, wenn einen die Beschreibung eines bestimmten, neu erschienen Buches reizt.

    Noch ein anderes Thema sind Sachbücher, die gerne mal ihre 30 Euro aufwärts kosten.

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    1. Huhu Nomadenseele!

      Um deinen Vergleich mit dem Heroin zu verwenden: ein Heroin-Abhängiger kommt nicht von der Droge los, indem er versucht, nur ein bisschen weniger davon zu nehmen, und ich kam nicht davon los, zu viele Rezensionsexemplare anzufragen, solange ich versuchte, das nur ein bisschen zu reduzieren. ;-)

      Aber komplett auszusteigen, das hat sich nach dem ersten kalten Entzug richtig gut angefühlt, was mich selber überrascht hat! Es muss ja auch nicht für immer sein, aber es ist sehr erholsam, das nicht ständig im Hinterkopf zu haben. Inzwischen mache ich hier und da auch mal eine Ausnahme, ohne direkt wieder in den Zyklus reinzurutschen, aber ich brauchte wirklich erstmal eine komplette Auszeit davon.

      Klar, ich weiß, dass das nicht für jeden funktioniert, aber es ist einen Versuch wert, wenn man das noch nicht getan hat. :-) Für mich hat es funktioniert! Es muss ja auch keiner meinem Ratschlag folgen, es ist nur ein nett gemeinter Vorschlag.

      Was mir dabei auch hilft, ist, dass die meisten der Bücher, die mich interessieren, erstaunlich kurz nach dem Erscheinen in der Bibliothek, der Onleihe oder Skoobe erhältlich sind, so dass ich nicht das Gefühl habe, viel zu verpassen, wenn ich keine Rezensionsexemplare anfrage. Aber das hilft nichts, wenn man Wert darauf legt, die Bücher tatsächlich zu besitzen, das sehe ich natürlich ein!

      LG,
      Mikka

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    2. Liebe Leute,

      ich möchte auf meinem Blog keine persönlichen Angriffe, weder gegen mich noch gegen andere. Die Diskussion hatte zunehmend weniger mit diesem Beitrag zu tun: hier geht es um den persönlichen Leistungsdruck, also die hohen Erwartungen, die man entweder an sich selbst stellt oder die von außen an einen gestellt werden – nicht um die Erwartungen, die man umgekehrt an Leser oder andere Blogger stellt, denn das ist ein eigenes Thema, das ich nicht in diesem Format aufgreifen möchte.

      Solange die Diskussion zivil blieb, hatte ich nichts dagegen, dass sie nach und nach vom ursprünglichen Thema abwich, aber jetzt sehe ich mich doch gezwungen, sozusagen einen Reset zu machen. Im Sinne der Fairness betrifft dieser Reset auch meine eigenen Posts.

      Ich bitte darum, dass der Tonfall höflich bleibt. Konstruktive Kritik an meinem Beitrag ist jederzeit erlaubt, aber für Kritik an anderen Bloggern / Lesern ist hier nicht der richtige Ort.

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  12. Hi^^

    Ja, das mit dem Druck kenne ich, ab und zu hatte ich auch das Gefühl, meine Einträge bzw meine Rezis müssten noch besser oder professioneller werden. Aber mein Gefühl sagte mir, wenn ich es nach einer Schablone machen oder jemanden nachahmen würde, dass es mir keinen Spaß mehr machen würde. Und darum geht es mir: Spaß.

    Nach Rezensionsexemplaren nachfragen würde ich mich ehrlich gesagt noch nicht trauen, dazu ist mein Blog noch zu neu und auch noch zu unbekannt. In ein paar Jahren würde ich mich vllt trauen, aber heute noch nicht.

    Ich mache es einfach nach meinem Tempo, mache die Einträge wie ich sie haben möchte und habe dabei Spaß. Habe ich gerade keinen Kopf um z.B. ne Rezi zu schreiben? Gut, dann schreibe ich es eben am nächsten Tag.

    Lg,
    Kira

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    1. Huhu Kira,

      nee, nach Schema bloggen würde mir auch keinen Spaß machen – inspirieren lassen ist eine Sache, aber sich verbiegen eine andere! :-)

      Ich mache mir zwar immer einen Blogplan für die folgende Woche, halte mich aber auch nicht sklavisch daran. Wenn für Donnerstag "Rezension zu 'Der Präsiden'" im Planer steht, ich aber keinen Kopf dafür habe, dann ist es auch kein Beinbruch. :-)

      LG,
      Mikka

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  13. Hallo Mikka,
    dein Beitrag (den ich einfach verlinken auf meiner Wanderung durch die Welt der Bücherblogs musste) und die Kommentare waren wirklich interessant.
    Ich hab auch schon das von dir beschriebene festgestellt. Was so zwanglos begann, ist irgendwann Druck, denn natürlich will ich jedes Buch auch rezensieren; dann wollte ich noch an Blogaktionen und so weiter mitmachen, Rezi-Exemplare besprechen und auf einmal ist der Blog Arbeit.
    Dazu die sozialen Medien, denn irgendwie muss man die Leute ja auf seinen Blog aufmerksam machen; der Rufer in der Wüste wird nunmal nicht gehört. Dazu will man vielleicht noch gute Texte schreiben, das SEO optimieren ... und dann ist man Grafiker, Texter, Korrekturleser und Marketingchef in einer Person; und dabei wollte man doch nur mit anderen über seine Bücher lesen :D
    Gut zu sehen, dass es anderen auch so geht und gut zu wissen, dass man einfach die Reißleine ziehen muss. Denn leider leider ist das ja wirklich nur ein Hobby, meinem Broterwerb muss ich ja schlußendlich auch noch nachgehen.
    Dank dir für den Denkanstoß!
    Was ich schon aufgegeben hab, ist der Anspruch, die Rezis noch auf allen möglichen Portalen zu streuen.

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    1. Huhu Daniela,

      genau, wir sind eigentlich hochspezialisierte Fachkräfte! Schade, dass man das noch nicht als Beruf machen kann... Obwohl das auch wieder doof wäre, dann würde man sich ja erst recht verpflichtet fühlen!

      LG,
      Mikka

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  14. Hey ho,

    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag! Ich finde das Thema wirklich spannend und hab mir bisher noch nicht so viele Gedanken zum Thema "Leistungsdruck" gemacht. In meinen Anfängen als Blogger war ich definitiv verbissen. Ich hab es nicht verstanden, dass Andere mit oberflächlichen Beiträgen mehr Leser bekommen, als ich. (Allerdings waren meine Beiträge damals definitiv nicht die Wucht :-) ). Das fällt aber eher unter die Kategorie Neid und mittlerweile hat sich meine Ansicht da auch sehr geändert.

    Der einzige Bereich, bei dem ich mir wirklich Druck mache, sind Rezensionsexemplare. Hier denke ich halt auch, dass es für den Verlag sinnvoll ist, wenn meine Rezension zeitnah nach Veröffentlichung des Buches erscheint und nicht erst ein Jahr später, weil ich halt dann erst Lust auf das Buch habe. Ich frage generell nur Bücher an, die mich interessieren, da es ja blöd wäre, ein Buch halbherzig anzufragen, nur mit dem Gedanken, bei einem eventuellen Fehlkauf kein Risiko einzugehen.
    Ich habe aber auch das große Glück, dass ich nur Hörbücher als Rezensionsexemplare anfrage und da sind die Verlagsmitarbeiter meist etwas großzügiger, was die Fristen beim Rezensieren betrifft. Ich hatte aber auch schon den Fall, dass ich zu viele Exemplare angefragt und zu wenig Zeit zum Lesen hatte. Hier hab ich dann Kontakt mit dem Verlag aufgenommen und die Situation erklärt.

    Wie man dem Leistungsdruck entkommen kann? Hm, sich vielleicht nicht zu sehr an anderen messen und sich eigene Ziele setzen bzw. schauen, wie diese Ziele erreicht werden können, ohne, dass man daran zerbricht. (Hahaha, was für weise Worte...).

    Ich hab deinen Beitrag übrigens mal in meinem Monatsrückblick verlinkt. Allerdings kommt der ja erst Ende August :)

    viele Grüße

    Emma

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    1. Huhu Emma,

      danke schon mal fürs Verlinken!

      Ja, ich habe den Eindruck, Rezensionsexemplare sind die größte Stress-Falle, ich kenne kaum einen Blogger, der nicht schon mal das Gefühl hatte, sich etwas übernommen zu haben... Ich hoffe sehr, in diese Situation nicht wieder hineinzurutschen!

      LG,
      Mikka

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  15. Hallo Mikka,

    ein wirklich toller Artikel. Ich habe mir früher auch mal Druck gemacht. Allerdings anders. Ich habe es nie auf Rezi-Exemplare abgesehen. Ich fand es wichtig die Bücher zu kaufen und damit den Autor/die Autorin wertzuschätzen.
    Klar habe ich auf die Besuchszahlen geschaut und mich gefreut, wenn es aufwärts ging.
    Mein Druck war eher jeden Tag etwas zu veröffentlichen, zu bieten. Das kann ebenfalls in enormen Stress ausarten. Ich habe damals die extreme Reissleine gezogen,den Blog dicht gemacht und für etwa 1 Jahr komplett aufgehört.
    Als ich dann wieder anfing, habe ich Stück für Stück aus den Fehlern gelernt. Heute weiß ich: Die Welt geht nicht unter und der Blog auch nicht, wenn mal nichts on geht.
    Auch Challenges usw. haben mich viel zu sehr unter Druck gesetzt. Würde ich heutzutage anders regeln.

    Dank deines Tipps mit den Feeds habe ich mal geschaut, aber bei mir war es schon richtig eingestellt.

    Danke für diesen tollen Beitrag ich werde wohl den ganzen Tag weiter drüber nachdenken. Gruß Martin

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    1. Huhu Martin,

      oh ja, damit kann man sich auch viel Druck aufbauen! Manchmal muss man wirklich die Reißleine ziehen und erstmal durchatmen und schauen, was man eigentlich will und wie man es am besten umsetzt, ohne sich unter Druck zu setzen. :-)

      LG,
      Mikka

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  16. Hallo Mikka,
    ich lese oft, dass sich Blogger unter Druck gesetzt fühlen, obwohl sie ja nur selbst dafür verantwortlich sind. Einige stressen sich schon, wenn sie mal einen Beitrag nicht zur selbst auferlegten (!) Deadline fertig haben und das finde ich immer echt schade, wenn ich das lese. Ich finde man muss sich regelmäßig wieder bewusst machen, dass das Bloggen nur ein Hobby ist und man es nur in dem Ausmaß machen sollte, wie man selber Lust darauf hat. Wenn ich mal eine Woche keine Lust oder Inspiration habe, dann ist das eben so und dann gibt es auch keinen Beitrag. Ich denke nicht, dass das jemandem auch nur auffällt, geschweige denn wirklich stört. Manchmal nimmt man sich da selbst ein bisschen zu wichtig und vergisst, dass es noch hunderte andere Blogs gibt, die Content liefern und es da nicht schlimm ist, wenn man selbst mal einen Beitrag weniger postet als sonst.
    Das Problem mit den Rezensionsexemplaren hatte ich in meiner Anfangszeit auch. Einfach deshalb, weil man plötzlich merkt, dass man es kann und es auch ausnutzen will. Seit ich da einmal übertrieben hatte, habe ich das aber auch wieder radikal zurückgeschraubt und mittlerweile frage ich praktisch gar nichts mehr an. Und schon ist der Druck auch wieder weg :)

    Liebe Grüße!

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    1. Huhu Jacquy,

      ja, genau das ist es, viele von uns machen sich selber vollkommen unnötigen Druck, und da musste ich mir lange wirklich an die eigene Nase fassen! :-)

      Inzwischen sehe ich die Dinge viel entspannter, auch wenn ich immer noch einen gewissen Anspruch an meine eigenen Beiträge habe.

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D