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Montag, 12. Juni 2017

[ Rezension ] "Das Achtsamkeits-Zeichenbuch" von Barrington Barber

Barrington Barber: Das Achtsamkeits-Zeichenbuch
Meine Wertung 5 von 5 Sternen
Titel Das Achtsamkeits-Zeichenbuch
Originaltitel The Art of Mindful Drawing
Künstler(in) Barrington Barber
Übersetzer(in) Claudia Maria Weiß
Verlag* Bassermann
Seitenzahl* 96
Erscheinungsdatum* 10. April 2017
Malbuch für Erwachsene

* bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe des Buches

Das Buch auf der Seite des Verlags
Das Buch bei Amazon

Beschreibung

"Mit diesem einzigartigen und innovativen Zeichenbuch kann jeder seine kreativen Fähigkeiten entwickeln. Gleichzeitig erlaubt die Konzentration beim Zeichnen, die Umwelt auszublenden, sich zu entspannen und zur inneren Ruhe zu gelangen. Wie dies geht, zeigt der bekannte Zeichenguru Barrington Barber in seinem neuesten Werk. So entstehen Mandalas, dekorative Bilder, Formen und Muster, die durch die Natur inspiriert sind und sich nach Fertigstellung perfekt zum Ausmalen eignen."
(Klappentext)

Meine Meinung

Der bekannte Zeichenlehrer Barrington Barber bringt dem Leser in diesem ausführlichen, leicht verständlichen und reich bebilderten Buch die Kunst des achtsamen Zeichnens näher: Zeichnen als meditative Auszeit vom alltäglichen Stress, sozusagen Entschleunigung für den überaktiven Geist! Der Kurs richtet sich nicht nur an bereits geübte Zeichner, sondern beginnt leicht verständlich und für jeden nachvollziehbar bei den Grundlagen. Die Methoden und Techniken, die der Autor vorstellt, lassen sich jedoch beliebig einfach oder komplex gestalten und erweitern, so dass auch die geübten Zeichner einen Gewinn aus dem Buch ziehen können. 

Besonders interessant dürfte das Buch für Liebhaber von Malbüchern für Erwachsene sein, die daran interessiert sind, selber Zeichnungen zum Ausmalen zu gestalten!

Für die meisten Übungen braucht man nichts weiter als Bleistift, Radiergummi und Papier, nur für das Kapitel über die Gestaltung von Mandalas wird natürlich ein Zirkel benötigt. Wie in meinen Beispielfotos zu sehen ist, habe ich die Übungen nur so zum Spaß teilweise mit bunten Stiften gemacht, das ist aber nicht nötig!

Das Kapitel "Achtsames Zeichnen lernen" beginnt mit simplen Zeichenübungen: Linien, Dreiecke, Vierecke,Sterne, Kreise, Spiralen... Außerdem gibt es Übungen zu Schattierung und Schraffur, sowie Vorschläge für einfache Muster.  
Als nächstes folgt das Kapitel "Inspiration aus der Natur", in dem es darum geht, Muster und Formen aus der Natur als Grundlage für eigene Zeichnungen zu benutzen. Blumen, Bäume, Tiere, Muscheln oder Wellen sind da nur einige der möglichen Inspirationsquellen!

Das Kapitel fängt mit einfachen Blumenformen an, die sich sehr leicht nachzeichnen lassen, dann wird es komplexer: in mehreren Übungen zeigt der Autor, wie man eine detaillierte Zeichnung Schritt für Schritt stilisiert, bis man eine deutlich vereinfachte, aber aussagekräftige Version dieser Zeichnung erhält. Der ungeübte Künstler ist im ersten Moment vielleicht entmutigt, wenn er die realistischen Zeichnungen von Barrington Barber mit den eigenen vergleicht, aber wie der Autor betont: "Es geht vor allem darum, dass Sie sich mit der Blume und ihrer Form vertraut machen, nicht um eine perfekte Wiedergabe." 
Das Kapitel "Mandalas: Blick auf den Kosmos" erfordert Konzentration und Geduld, ist aber hochinteressant – und ich war am Schluss sehr stolz auf meine ersten Versuche, ein eigenes Mandala zu zeichnen! Es gibt Anleitungen für verschiedene Arten von Mandalas, von eher einfachen bis sehr komplexen, detaillierten, die sich gut abwandeln lassen, um eigene Mandalas zu erstellen. 
Ging es im Letzten Kapitel um die Natur als Quelle der Inspiration, sind es in "Künstlerische Inspiration" Gemälde, ikonische Bilder, alte Handschriften oder schöne Bauwerke, die es zu zeichnen gilt. Dieses Kapitel ist sicher das anspruchsvollste im Buch, aber auch hier sollte man sich in Erinnerung rufen, dass die eigene Zeichnung nicht unbedingt so fehlerlos und detailliert sein muss wie die von Barrington Barber!

Hier folgt noch kein Beispielfoto, weil ich die Übungen in diesem Kapitel noch nicht bearbeitet habe – das Buch wird mich sicher noch eine ganze Weile beschäftigen!

Abschließend möchte ich sagen, dass das Buch großartig ist, wenn man den Schritt vom reinen Ausmalen zum selber Zeichnen machen möchte. Die Übungen sind nicht immer einfach, und man muss sicher auch Zeit und Mühe investieren, aber es lohnt sich. Ich habe auf jeden Fall viel gelernt! 

Kommentare :

  1. Ich habe mir das Buch auf deine Empfehlung gekauft. Teilweise macht es beim Durchblättern einen guten Eindruck, aber andere Dinge gefallen mir gar nicht.

    Dazu gehört z.B. *Ich habe die Ente nach einem Foto abgemalt.* - Schön, dass der Autor das kann, aber ich hätte schon eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für diejenigen erwartet, die nicht nach foto abmalen können.

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    Antworten
    1. Huhu Nomadenseele,

      es tut mir natürlich sehr leid, dass du mit dem Buch nicht so zufrieden bist... :-(

      Ich sehe es so, dass das Buch keine Zeichenschule für realistisches Zeichnen ist oder überhaupt sein soll, denn es geht vor allem um das Meditative, die Achtsamkeit und die Entspannung beim Zeichnen und die Entwicklung einfacher Muster.

      Der Autor betont ja auch, dass es gar nicht darum geht, eine Blume oder ein Tier möglichst genau und realistisch abzuzeichnen, sondern ein Gefühl für die Form zu bekommen, damit man dann aus der ersten Zeichnung (egal, wie sie aussieht) nach und nach eine Art Grundform der Blume oder des Tiers entwickelt. Man zeichnet einfach, so gut und detailliert man kann, und macht dann von da weiter.

      Auch, wenn ich eine Ente ohne große zeichnerische Übung oder sogar ohne zeichnerisches Talent zeichne, kann ich daraus ein Muster ableiten! Ich denke, Teil der Achtsamkeit ist auch, dass man das ganz entspannt und ohne Leistungsdruck angeht.

      Wenn du gar nicht zufrieden bist – kannst du es dann vielleicht noch zurückgeben? Viele Anbieter übernehmen dann ja sogar das Porto.

      LG,
      Mikka

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  2. Das Buch als Gesamtpaket ist sicherlich nicht schlecht. Aber die Seite *Jetzt malen wir mal eben eine Ente* fand ich nicht so toll. Da hätte ich mir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gewünscht.

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Danke für deinen Kommentar! :D