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Mittwoch, 31. Mai 2017

[ Lesegelaber ] Über die Leserille

Lesegelaber : Über die Leserille
Horrorvorstellung oder ganz normal?

Erschrockenes Seufzen, weit aufgerissene Augen, vielleicht sogar ein leiser Schrei des Entsetzens...  Gefolgt von einem vorwurfsvollem "Wie konntest du nur?!" 


Diese Reaktion legt nahe, man habe etwas ganz, ganz Schreckliches, moralisch Verwerfliches getan (wie vielleicht einem Kindergartenkind den Lutscher geklaut oder einen niedlichen Welpen getreten – mindestens!), aber tatsächlich hat man nur schwungvoll sein Taschenbuch aufgeschlagen und es dabei kräftig gebogen, damit es auch wirklich aufgeschlagen bleibt. Und schon ist es passiert. 

Leserille, die [/'le.se.ril.le/'] 
Ausgeprägter Knick auf dem Buchrücken, der entstehen kann durch: unvorsichtiges Aufschlagen, offen mit dem Buchrücken nach oben Ablegen, beim Lesen oder Durchblättern zu weit Aufdehnen. Warnhinweis: Der Anblick der Leserille löst bei manchen Bibliophilen das LSSS (Libersulcussinus-Syndrom) aus, das sich äußern kann durch Beklemmung, Schnappatmung, Herzrasen oder plötzliche Aggression. 



Ganz sachlich betrachtet ist eine Leserille etwas vollkommen Unbedeutendes: ein Buch kann noch so viele Leserillen haben, es lässt sich trotzdem problemlos lesen. Die Funktion des Buches als Gebrauchsgegenstand, als Speichermedium für das geschriebene Wort, ist also in keinster Weise beeinträchtigt.

Aber wir Vielleser und Buchliebhaber, wir investieren starke Emotionen in die Bücher, die wir lesen, und das macht es vielen (wenn auch nicht allen!) von uns schwer, das gegenständliche Buch vom literarischem Inhalt zu trennen. Die emotionale Reaktion auf die Macht der Worte wird auf die bloße Hülle aus Papier, Leim und Leinen übertragen, und damit erweist es sich als nahezu unmöglich, ein Buch wirklich sachlich zu betrachten und ihm keinen höheren Status einzuräumen als, sagen wir mal, einem Staubsauger oder der Kaffeemaschine. (Wobei ich auch zu meiner Kaffeemaschine eine emotionale Bindung  verspüre.)  

Da wir also über die grundlegendste Bedeutungsebene des Buches als Gebrauchsgegenstand hinausgehen, ist eine Leserille nicht mehr einfach nur eine Leserrille, sondern etwas, das durchaus Auswirkungen haben kann auf unsere Gefühle.  Grob verallgemeinert würde ich sagen, dass die meisten Reaktionen auf eine Leserille eben diese Übertragung von Emotionen gemeinsam haben, aber dennoch sehr unterschiedlich ausfallen können. 

Da es unzählige Arten von Lesern gibt, möchte ich hier nur ein paar Beispiele aufführen: 


I) Der supersorgfältige Leser



Sehr weit verbreitet sind die Leser, die peinlichst genau darauf achten, dass es gar nicht erst zu einer Leserille kommt, indem sie das Buch beim Lesen nur einen kleinen Spalt öffnen und niemals – niemals! – offen hinlegen. Leserillen sind eine Katastrophe, Eselsohren ein Kapitalverbrechen! Früher gehörte ich selber zu dieser Gruppe, deswegen kann ich guten Gewissens behaupten: bequem ist das nicht, und es kann bei einem schweren Wälzer absolut nervtötend sein... Was verspürt man jedoch für ein Gefühl des Stolzes, wenn der Buchrücken 800 Seiten später immer noch tadellos aussieht, wie ungelesen!  Warum tut man sich das aber überhaupt an?

a) "Das arme Buch..." 


Diese Leser gehören zur gleichen Gruppe wie "Wie konntest du nur?!" – sie anthropomorphisieren das Buch, verleihen ihm also menschliche Züge und schreiben ihm Gefühle zu. Und wenn das arme Buch Gefühle hat, dann ist es natürlich auch gemein, ihm wehzutun!

So ganz ernst ist das meist nicht gemeint; man ist sich durchaus bewusst, dass man eigentlich selber unter der Leserille leidet und es dem Buch schnurzpiepegal ist, aber man hat noch andere Gründe.

b) "Sieht das gut aus neben meiner Lieblingstasse?"


Diese Leser verbinden ihre Liebe zum Buch mit ihrer Liebe zur Dekoration und Innenarchitektur. Die Bücher werden nach Farben sortiert und neben Blumen, Schmucksteinen, Funko Pops oder der Lieblingstasse dekorativ drapiert. Oft werden sie kunstvoll fotografiert, mit ausgewogener Beleuchtung und sorgfältiger Nachbearbeitung. Eine Leserille würde sich auf so einem Foto natürlich sehr unschön ausnehmen!

Es klingt vielleicht so, als würden diese Leser das Buch doch wieder reduzieren auf einen bloßen Gegenstand, aber ich denke, es ist schlichtweg ein spezieller Ausdruck für eine große Liebe zur Literatur

c) "Meeeeein Schaaatz..."


Eng verwandt mit Typ b), aber dieser Leser macht keine Fotos, sondern verspürt einfach eine große persönliche Zufriedenheit, wenn alle Bücher im Regal sauber und ordentlich aussehen. 

d) "Der Autor hat so viel Herzblut in das Buch gesteckt..."


Für diesen Leser ist es eine Frage von Respekt und Wertschätzung, das Buch sorgfältig zu behandeln und quasi druckfrisch zu erhalten. Nein, der Autor wird wahrscheinlich nie davon erfahren, aber man selber weiß es, und das ist das Wichtigste.

Ich würde sagen, ich war früher eine Mischung aus a), c) und d). Inzwischen zähle ich mich aber eher zur nächsten Art Leser:

II) Der Leser, der die Leserille zu schätzen weiß



Für diesen Typ Leser ist die Leserille ein Zeichen, dass das Buch ausgiebig gelesen wurde und damit seinen Zweck erfüllt hat und wertgeschätzt wurde, während ein Buch ohne Leserille fast schon vernachlässigt wirkt und ein trauriger Anblick ist. Womöglich finden sich in seinen Büchern auch Eselsohren, Markierungen und Notizen.

Man könnte meinen, dieser Leser wäre weniger oberflächlich aus der Leser vom Typ I und würde stattdessen mehr Wert auf den Inhalt legen. Tatsächlich hat auch er eine emotionale Bindung an das Buch als Gegenstand – nur zeigt er das anders.

Ich denke, man kann nicht sagen, dass einer der beiden Typen ein ernsthafterer / gebildeterer / in irgendeiner Form besserer Leser ist als der andere. Denn auch wenn sich der Umgang mit dem Gegenstand Buch unterscheidet, ist die Liebe zum Inhalt doch vergleichbar. Es gibt supersorgfältige Leser, die nur sehr oberflächlich lesen, und es gibt Leser, denen Leserillen nichts ausmachen, die aber größten Respekt vor dem Inhalt haben, und umgekehrt.

Ich gehöre inzwischen eher zu Typ II als zu Typ I


...obwohl ich das einschränken muss: ich verkaufe ziemliche viele meiner gelesenen Bücher weiter, deswegen lese ich diese nach wie vor supersorgfältig. Aber die, von denen ich schon weiß, dass ich sie behalten will (oder muss, weil es unverkäufliche Leseexemplare sind), werden gnadenlos geknickt, markiert und mit Notizen versehen. Ich liebe es, ein Buch nach einem Jahr wieder in die Hand zu nehmen, und meine alten Markierungen und Notizen zu sehen.

Wie sieht es bei auch aus? Was haltet ihr von Leserillen? Würdet ihr euch einem dieser Typen zuordnen, oder seid ihr ein ganz anderer Typ?  

______________________________________________________________
Bisherige Beiträge in der Rubrik 'Lesegelaber':

Kommentare :

  1. Hallo Mikka,
    ich bin eindeutig Typ II. Ich liebe es, wenn Bücher gelesen aussehen, denn das ist die Aufgabe eines Buches, meiner Meinung nach. Ich selbst bin mit meinen Büchern nicht mega grob, aber ich bin auch nicht vorsichtig. Sie werden aufgeschlagen hingelegt, sie werden in der Handtasche mit rumgeschleppt und sie bekommen also auch die eine oder andere Macke ab. Alles kein Problem.
    LG
    Yvonne

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    1. Huhu Yvonnne,

      inzwischen verstehe ich auch gar nicht mehr, warum ich da früher so penibel war! Ich bin jetzt auch nicht übermäßig grob mit meinen Büchern, aber ich schlage sie zum Beispiel inzwischen so weit auf, dass sie auch schön flach liegenbleiben.

      LG,
      Mikka

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  2. Hallo Mikka,
    ich bin ein Typ-II-Leser. Erstens ist mir der Aufwand zu groß, die Leserille zu vermeiden. Wie kann man überhaupt gut lesen, wenn man nur hineinlinst? Nein - ich möchte das Buch prall vor mir liegen haben, gut aufgeschlagen und lesebereit. Gute Stellen markiere ich mit Eselsohren, so lassen sie sich leicht finden.
    Das Buch und ich - während des Lesens gehen wir eine Beziehung ein, und danach ist es eben gebraucht und spiegelt den Leseprozeß wieder. Ich hab auch Bücher, die ich immer wieder lese und genau weiß, ah, der Kaffeefleck, das war Santorin 2002 (mal so als Beispiel).
    Außerdem dachte ich immer, wer Wert auf einen schönen Buchrücken legt, würde sich ein Hardcover-Buch zulegen und nicht unbedingt ein Taschenbuch.
    Grüße
    Daniela / Buchvogel

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    1. Ja, ja, so handhabe ich es tatsächlich mit den "besonderen" Büchern. Die hole ich mir nämlich als Hardcover. Ich sehe, wir verstehen uns. ;-)

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    2. Huhu Daniela,

      ich bin überrascht, ich dachte, die meisten Leute würden sich als Typ I outen, aber wir Typ II scheint ja doch durchaus vertreten zu sein! :-)

      Leider gibt es ja nicht alle Bücher als gebundenes Buch, manchmal hätte ich ein besonders Buch dann doch gerne auch in einer besonderen Ausgabe.

      LG,
      Mikka

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    3. Ja, das dachte ich auch.
      PS
      Ich hab deinen genialen Beitrag auf meiner Wanderung durch die Welt der Bücherblogs geteilt.
      Grüße - Daniela

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  3. Hey :)

    Ich fürchte, ich muss doch als Typ I Leser outen, als Untergruppe C. Ich hasse es, wenn jemand in meinen Augen Bücher "misshandelt". Das ist für mich tatsächlich nur schwer zu ertragen, wenn ich sehe, wie manche Menschen mit diesen Schätzen umgehen. Zumindest wenn es um neuwertige Bücher geht. Bei Bücherei-Büchern ist es wieder anders, da erwarte ich auch keinen Top-Zustand mehr ... Aber ich erinnere mich wie heute, dass ich mit einem meiner früheren Ex-Freunde deswegen mal wild gestritten hab, weil er Typ II war :D.

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Huhu Ascari,

      oha, Beziehungsstress wegen nicht kompatiblen Leseverhaltens! Das ist mal was Neues. :-D

      LG,
      Mikka

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  4. Hallo Mikka,

    ein sehr genialer Beitrag!

    Ich war schon immer der Typ II, da es eine Zeit gab, als ich KEINES meiner gelesenen Bücher weggegeben hatte! Und einem Buch durfte man ansehen, dass es gelesen war! Ich habe tatsächlich (früher) absichtlich Leseknicke ins Buch gemacht, wenn ich ein Buch neu kaufte und ich es aber bereits gelesen hatte. Manche Bücher wurden aus der Bücherei ausgeliehen und für toll befunden und die musste ich auch in meinem Regal stehen haben. So ganz ohne Rille sahen sie ungelesen aus und das konnte ich nicht aushalten! Also habe ich sie zwei, drei Mal geknickt und ins Regal gestellt hahaha

    Erst, seit ich vor ein paar Jahren Lovelybooks und Co. entdeckt habe und in den Tauschforen immer nur Bücher OHNE Rillen getauscht werden, habe ich die Bücher, bei denen ich nicht sicher war, ob ich sie behalten möchte, versucht ohne Leserillen zu lesen. Ein Buch, das ganz sicher bleiben darf, wird auch ganz unbedarft mit Rillen gelesen! :-D Der Rest wird mit Samthandschuhen angefasst. Ausgeliehene Bücher natürlich auch! Das steht außer Frage!

    GlG vom monerl

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    Antworten
    1. Hi Monerl,
      ich muss lachen, denn das hab ich tatsächlich auch gemacht. Ich musste ein Buch nachkaufen (lassen), weil der Ausleiher es verschlampert hat - und da stand es so jungfräulich, als hätte ich es nie gelesen. Also einmal noch durchgeblättert und geknickt :D
      LG
      Daniela v. Buchvogel

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    2. Hey Daniela,
      bin ich froh, dass ich nicht als einzige diese verschrobene Eigenart auslebe!hihi Ich kann dich absolut verstehen. Beim Betrachten der Bücher im Regal würde ich auch ständig über dieses eine ohne Rillen stolpern. Welch ein Tick sich daraus entwickeln könnte! OMG, ich will nicht darüber nachdenken! :-P
      GlG vom monerl

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    3. Huhu monerl,

      das finde ich ja witzig, das habe ich auch noch nie gehört! Aber ich kann es schon irgendwie verstehen. :-)

      LG,
      Mikka

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    4. Ja, ich würde ja immer denken, dass ich es noch lesen muss, dabei hab ich es ja schon gelesen :D

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  5. Ich bin auch der Typ II-Leser. Klar, wenn man bei Tauschticket ein Exemplar bekommt, welches voller Rillen ist, dann ist ist erste Reaktion erst einm *Hmpf*. Die Zweite ist:*Hey, das Buch wurde oft gelesen, es muss gut sein!*. Wobei nichts über eigene Rillen geht.

    Was ich nicht ausstehen kann, sind schiefe Bücher, meine Eltern geben mir ausnahmslos jedes Buch total schief zurück...ich leihe deswegen ihnen nur noch Bücher, die danach ins Altpapier können.

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    Antworten
    1. Huhu,

      schiefe Bücher mag ich auch nicht, das stört mich auch wesentlich mehr als Rillen!

      LG,
      Mikka

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  6. Hihi, sehr amüsanter Beitrag, toll =D
    Ich bin wohl auch eher Typ 1. Ich werd richtig agressiv wenn mir jemand eine Leserille in mein Buch reinhaut und verleihe mittlerweile nur noch an bestimmte Leute. Wenns es mir selbst passiert kann ich nichts machen.Ich lese sehr vorsichtig, wenns dann trotzdem passiert ist es halt so. Da ich in dem Fall die Gewissheit habe, alles in meiner Machts tehende getan zu haben um eine Leserille zu verhindern, bin ich mir da selbst nicht ganz so böse.
    Kleinere Flecken, ME Stempel oder nachgedunkelte Seiten stören mich dagegen kaum, da man die im Regal ja nicht sieht ^^
    Obwohl eins zwei Bücher gibt es, wie zB meine zerlesene Twilight Ausagbe, wo mich der Zustand nicht stört. Im gegenteil. Ich habe sogar andere Ausgabe im hervorragenden Zustand, lese aber immer in der alten. Twilight war einer meiner ersten Bücherlieben, da bin ich halt Nostalgisch xD

    Toller Post, habe ich direkt in meinem Monatsrückblick verlinkt
    LG Miss PageTurner

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    1. Huhu Miss PageTurner!

      Den Monatsrückblick habe ich schon gesehen und in meine Reiseroute für nächste Woche aufgenomen! Danke fürs Verlinken! :-)

      Wenn ich mir Bücher ausleihe, mutiere ich auch direkt wieder zum Leser des Typs I, in anderer Leute Bücher möchte ich keine Leserillen reinmachen! :-)

      LG,
      Mikka

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  7. Hallo Mikka,

    Eine sehr interessante Analyse. Ich würde mich glaube keinem der Typen zuordnen. Mir ist es schlichtweg egal, ob da eine Rille rein kommt oder nicht. An sich versuche ich das Buch natürlich pfleglich zu behandeln und keine Kaffeeflecken reinzumachen, aber an sich ist das Buch für mich zum Lesen da und gut ist. Ich finde das immer total faszinierend zu lesen, worüber sich manche so aufregen. Wenn ich meine Bücher wieder verkaufen wollen würde, wüsste ich nicht, mit welchem Zustand ich die beschreiben sollte. Für mich wäre ein Buch auch noch gut, wenn es 2 oder 3 Leserillen hat, weil ich bei einem gebrauchten Buch gar nicht erwarten kann, dass es komplett wie neu aussehen kann. Das kenne ich auch erst seit lovelybooks. Das ist für mich persönlich überhaupt nicht nachvollziehbar, was da für Ansprüche an ein gebrauchtes Buch gestellt werden.

    LG, Moni

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    1. Huhu Moni,

      hihi, das wäre dann wohl Typ III! Wie gesagt, es gibt sicher noch viele, viiiiele andere Typen, ich habe mir nur die zwei gegensätzlichsten ausgesucht. :-)

      Für mich ist ein Buch mit Leserillen auch noch gut. Ich ärgere mich nur, wenn ein Buch auf Medimops, Rebuy und Co als "sehr gut" beschrieben wird, und dann hat es Flecken, Risse oder fehlende Seiten... Alles schon gehabt! Am krassesten war einmal ein Buch, das angelich sehr gut war, da fehlten 18 Seiten und das Cover war mir schwarzem Edding zugekritzelt und zerrissen. DAS habe ich natürlich zurückgeschickt, wie soll ich ein Buch lesen, wo so viele Seiten fehlen?!

      LG,
      Mikka

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  8. Ich gebs zu, meine Bücher haben Leserillen. Und ich stehe voll und ganz dazu. Ich finde es zeigt, dass ich das Buch ein- oder sogar mehrmals gelesen habe und somit den Inhalt wertschätze. Also den Teil der bei einem Buch besonders wichtig ist. Ich sehe die Rille nur positiv an. Sie zeigt, das ich die Arbeit des Autors am Inhalt wertschätze. Bücher die keine Rille haben, kommen mir immer vernachlässigt vor. Ich habe Bücher im Regal gesehen, die hatten keine und schwups habe ich sie nochmals gelesen.
    Ich würde allerdings nie Notizen machen. Das bringe ich dann doch nicht über mich. Höchstens mit Post-Its.^^

    Gruß Martin

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    1. Huhu Martin,

      dann bis du also ein klassischer Typ II! :-) Kann ich inzwischen richtig gut nachvollziehen, und ich muss zugeben, wenn ich mit Sicherheit weiß, dass ich ein Buch nicht weitergebe, mache ich mir auch Notizen.

      LG,
      Mikka

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    2. Genau ich bin definitiv Nr. 2^^ Na selbst dann könnte ich das mit den Notizen nicht, das würde mich dann beim nächsten Lesen verwirren denke ich. ^^

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Danke für deinen Kommentar! :D