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Mittwoch, 17. Mai 2017

[ Blogtour / Gewinnspiel ] "Hallo Leben, hörst du mich?" – Thema: Crowdfunding

Hallo und herzlich willkommen zur dritten Station unserer Blogtour! 

Im Buch bekommt der 11-jährige Alex ein riesiges, riesiges Problem, das er und seine Freunde alleine einfach nicht mehr stemmen können. Natürlich möchte ich hier noch nicht verraten, was genau passiert, aber es führt dazu, dass Alex ganz schnell ganz viel Geld braucht. Als schon alles verloren scheint, kommt Steve, einer seiner Freunde, auf die geniale Idee: Crowdfunding ist die Lösung! Er richtet eine Webseite dafür ein, teilt den Link in einem großen Forum, in dem Alex Mitglied ist, und... Nein, das verrate ich noch nicht. 

Aber was ist Crowdfunding überhaupt? 


Definition:

Zerpflücken wir das Wort mal in seine Bestandteile: "crowd" heißt "Menge", und "funding" heißt "Finanzierung".  Und genau das ist es im Prinzip auch – man finanziert ein Projekt, indem man die Kosten auf viele Menschen aufteilt. Im Deutschen nennt man das manchmal auch "Schwarmfinanzierung". 

Geschichte des Crowdfundings

Wenn ihr jetzt glaubt, dass Crowdfunding etwas total Modernes ist, sozusagen eine ganz neue Erfindung, den muss ich leider enttäuschen, denn seine Wurzeln reichen weit zurück: Im 19. Jahrhundert finanzierten manche Autoren sich zum Beispiel dadurch, dass sie vor dem Schreiben eines Buches schon Leser suchten, die sich bereiterklärten, das Buch später zu kaufen! Und das ist nur ein Beispiel, auch Philosophen, Künstler und Musiker bedienten sich dieser Methode.

Im Internet wurde Crowdfunding dann zunächst auch im kreativen Bereich populär. 1997 sammelten die Fans der Band Marillion zum Beispiel $60.000, um eine ausgedehnte Tour zu finanzieren, und die Band benutzte danach auch Crowdfunding, um ihre Alben zu produzieren. Das vielleicht größte Projekt war die Finanzierung des Computerspiels "Star Citizen", für das angeblich $154.000.000 gesammelt wurden. Nein, da sind keine Nullen zuviel, das sind wirklich 154 Millionen! 

So richtig weit verbreitete sich das Crowdfunding aber erst,  nachdem verschiedene Firmen ihre eigenen Crowdfunding-Plattformen im Internet anboten, die das Crowdfunding für jeden zugänglich machten, wie zum Beispiel "Artistshare" (2003) oder "Kickstarter" (2009). 

Wie funktioniert Crowdfunding:

Als erstes muss man sich natürlich überlegen: wie viel  Geld brauche ich denn wirklich für mein Projekt, realistisch gesehen? Dann man muss beim Crowdfunding ja auch die Zielsumme festlegen. Auch die Zeitspanne, wie lange die Aktion laufen soll, will genau überlegt sein. 

Dann sollte man sich für eine der wirklich zahlreichen Crowdfunding-Plattformen entscheiden und sich genau anschauen: Für welche Art von Projekt darf ich hier sammeln? Wie viel Gebühren kommen da auf mich zu? (Normal ein gewisser Prozentsatz des gesammelten Geldes.) Mit welchen Zahlungsarten dürfen Teilnehmer bezahlen, und wie wird später die gesammelte Summe ausgezahlt? Unbedingt auch: welche Bewertungen hat diese Plattform, gerade was die Sicherheit angeht?

Sobald ein Projekt steht und freigeschaltet ist, geht es natürlich darum, möglichst viele Menschen dazu zu animieren, teilzunehmen – meist über die sozialen Medien. Es ist auch wichtig, die Teilnehmer immer auf dem Laufenden zu halten, wie das Projekt voranschreitet, denn das motiviert vielleicht den ein oder anderen, nochmal mehr zu spenden oder Freunden von dem Projekt zu erzählen.

Normalerweise funktioniert Crowdfunding nach dem "Alles oder Nichts"-Prinzip: wenn die Zielsumme nicht in der vorgegebenen Zeit erreicht wird, bekommen alle Teilnehmer ihr Geld zurück. 

Vorteile für die "Crowd":

Die "Crowd", das sind die Investoren, also diejenigen, die ihr Geld in ein Projekt stecken. Aber was haben die eigentlich davon? Das kommt drauf an! Inzwischen gibt es viele verschiedene Arten des Crowdfundings: 

Crowdsponsoring: Die Investoren bekommen nach Abschluss des Projekts kein Geld zurück, sondern eine andere Gegenleistung – meistens ein Exemplar des fertigen Buches / Films / Spiels etc.

Oft ist das auch gestaffelt, zum Beispiel:
Wenn du $5 spendest, bekommst du das eBook!
Wenn du $15 spendest, bekommst du das Taschenbuch!
Wenn du $30 spendest, bekommst du eine Sonderausgabe als Hardcover!
Wenn du $100 spendest, wird einer der Charaktere nach dir benannt!

Crowdinvesting: Die Investoren werden finanziell am Gewinn des Projekts beteiligt. 

Crowdlending: Die Investoren, nehmen die Rolle einer Bank ein, indem sie quasi einen gemeinschaftlichen Kredit vergeben, der später mit Zinsen zurückgezahlt wird. 

Crowddonation: Hier geht es um Spenden, oft für soziale Hilfsprojekte. Normalerweise bekommen die Investoren keine finanzielle Gegenleistung, aber oft eine öffentliche Danksagung oder Erwähnung. 

Wofür wird Crowdfunding verwendet

Crowdfunding wird inzwischen für die verschiedensten Projekte eingesetzt, im kreativen Bereich genauso wie in der Wissenschaft und der Industrie, für humanitäre Hilfsaktionen oder zunehmend auch von Privatpersonen, die wie Alex Ausnahmen bestreiten müssen, die sie alleine nicht mehr tragen können. 
  • Unabhängige Autoren sammeln zum Beispiel Geld, um ein professionelles Buchcover und ein Lektorat bezahlen zu können. 
  • Junge Unternehmer sammeln für die Grundfinanzierung ihrer Firma
  • Erfinder und Entwickler sammeln für Materialkosten und Patente
  • Filmemacher sammeln für Produktionskosten und Schauspielergagen
  • und, und, und... 

Solange mit dem Geld nichts Illegales passieren soll oder die Leute gezielt getäuscht werden, um sie zum Zahlen zu animieren, gibt es eigentlich kaum etwas, was man mit Crowdfunding nicht finanzieren kann. Leider gab es natürlich im Laufe der Jahre durchaus schwarze Schafe, die sich mit dem gesammelten Geld aus dem Staub machten, ohne dass die Leute, die ihr Geld für das Projekt gegeben hatten, jemals wieder etwas davon hörten... Aber es gab auch immer wieder erstaunliche Erfolgsgeschichten, oder sogar herzzerreißende Dramen mit Happy End. 

Wenn ihr jetzt wissen wollt, wofür Alex denn unbedingt so viel Geld braucht und ob das Crowdfunding für ihn geklappt hat, dann müsst ihr natürlich das Buch lesen! 

Jetzt kommen wir zum Gewinnspiel:

Teilnahmeregeln
  • Zu gewinnen ist ein wunderschönes Hardcover des Buches "Hallo Leben, hörst du mich"
  • Das Gewinnspiel beginnt am 18. Mai 2017 und endet am  21. Mai 2017, und ihr könnt bei allen teilnehmenden Blogs Lose sammeln
  • Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren möglich oder mit Einverständnis der Eltern/Sorgeberechtigten
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht!
  • Leider können wir keine Haftung für den Postversand übernehmen, aber im Normalfall gibt es da ja keine Probleme 😉
  • Der Versand nach Deutschland ist für euch kostenfrei, nach Österreich und die Schweiz können wir leider nur versenden, wenn ihr das Porto übernehmt
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Wenn ihr gewinnt, brauchen wir natürlich eure Adresse, aber sie wird ausschließlich für den Versand des Gewinns benutzt, darüber hinaus nicht an Dritte weitergegeben und nach dem Gewinnspiel direkt gelöscht
  • Wichtig: hinterlasst mir eine Möglichkeit, euch zu kontaktieren! Das kann eure eMail sein oder ein Link zu eurem Blog / Facebook / Lovelybooks / Goodreads etc. 
  • Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb einer Woche melden, sonst verfällt der Gewinn!
  • Der Gewinner wird am 22. Mai bei allen beteiligten Blogs bekanntgegeben – kurze unvorhergesehene Verzögerungen durch Krankheit, technische Probleme etc vorbehalten
Um teilzunehmen, hinterlasst mir hier einen Kommentar, in dem ihr diese Frage beantwortet:
Bei welcher Art von Crowdfunding werden die Teilnehmer finanziell am Gewinn beteiligt? 

Morgen geht es weiter bei Sarahs Bücherwelt mit dem Thema Freundschaft. 


Hier ist nochmal der ganze "Fahrplan": 
15.05. Goldkindchen: Begrüßung
16.05. Mikka Liest: Carl Sagan
17.05. Mikka Liest: Crowdfunding
18.05. Sarahs Bücherwelt: Freundschaft
19.05. mein kleines Bücherzimmer: Der Hund als bester Freund
20.05. Elchi's World of Books: Blitz-Hausputz
21.05. Goldkindchen: Abschied der Blogtour
22.05. Alle Teilnehmer: Gewinnbekanntgabe

Kommentare :

  1. Dankeschön für deinen sehr interessanten Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    Antworten
    1. Huhu Daniela,

      danke für das Lob :-)

      LG,
      Mikka

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Jenny,

      oh, war ich so schwer zu finden? :-O

      Ich habe deinen Kommentar wieder entfernt, damit andere die Lösung nicht bei dir abschreiben können – war aber auch richtig, genau wie bei der zweiten Station! ;-)

      LG,
      Mikka

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  3. Hallo Mikka,
    nun verstehe ich ein wenig besser das Crowfunding. Ich möchte allerdings nicht in den Lostopf :-)
    Ganz liebe Grüße und danke für den informativen Bericht
    Anja

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    Antworten
    1. Huhu Anja,

      danke für deine lieben Worte! :-)

      LG,
      Mikka

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  4. Liebe Mikka,

    der Beitrag ist dir sehr gelungen und er war sehr informativ.

    Beim Crowinvesting werden sie am Gewinn beteiligt.

    Liebe Grüße,
    Benny

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    1. Stimmt, ab in den Lostopf mit dir! :-) Danke fürs Mitmachen!

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Danke für deinen Kommentar! :D