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Donnerstag, 30. März 2017

Über das soziale Lesen

Der Leser, das gesellige Wesen? 


Es gibt die verschiedensten Definitionen für den Begriff "sozial", und im Zeitalter der sozialen Medien hat sich die Bandbreite der möglichen Bedeutungen noch einmal gravierend erweitert. Worum es mir in diesem Artikel geht, ist "sozial" im Sinne von Vernetzung, Austausch, Kommunikation innerhalb einer Gemeinschaft - nämlich der der Lesenden.

Eigentlich sollte man meinen, dass Lesen nicht unbedingt ein Hobby ist, das die genannten Dinge fördert, denn im Grunde sitzt doch jeder alleine vor seinem Buch. Aber tatsächlich ist der Mensch nun mal ein soziales Wesen, das immer Mittel und Wege findet, auch die noch so einsamste Beschäftigung in die Gruppe zu tragen, der er sich zugehörig fühlt.

In jenem dunklen, barbarischen Zeitalter, das junge Lesende nur noch aus Erzählungen kennen - nämlich die Zeit vor Internet und Smartphone - war man gezwungen, zu drastischen Mitteln zu greifen, sofern man nicht mit lesenden Verwandten oder Freunden gesegnet war: man musste das Haus verlassen oder andere Menschen zu sich nachhause einladen. Das nannte sich dann "Lesekränzchen", und zumeist bestanden diese aus gebildeten Damen, die bei einer Tasse Tee oder bewaffnet mit Stricknadeln (oder beides) über erbauliche Lektüre plauderten.

Auch heutzutage gibt es natürlich noch Lesekränzchen, die aber meist die altmodische Bezeichnung abgelegt haben und sich stattdessen "Lesezirkel" oder "Lesekreis" nennen.


Was das antike und das moderne Lesekränzchen gemeinsam haben, sind in meinen Augen diese Dinge:


  1. Kommunikation, Vernetzung und Austausch sind auf wenige Personen begrenzt. Das Lesekränzchen ist sozusagen ein kleiner Teich, in den die Teilnehmer kleine Steinchen werfen: die Wellen schwappen nicht über auf andere Teiche oder gar den Ozean. 
  2. Sie haben daher keinen nennenswerten Marktwert, da kaum Werbewirksamkeit besteht. 
  3. Sie machen trotzdem Spaß und erweitern den Horizont. 
  4. Man lernt die anderen Teilnehmer gut kennen und es entwickeln sich vielleicht sogar echte, langjährige Freundschaften.

Der moderne Leser hat über die sozialen Medien unzählige zusätzliche Möglichkeiten, sich mit anderen Lesenden auszutauschen. Und inzwischen beschränkt sich das nicht mehr nur auf Facebook, Twitter, InstagramPinterest und Co., sondern es gibt eine ganze Reihe an Angeboten in Form von Communities und Portalen speziell nur für Leseratten. 

Was Liest Du?LovelybooksGoodreadsbooklikeswhatchaReadin und Büchertreff sind Beispiele für allgemeine, nicht verlagsgebundene Communities. Dort kann man nach Herzenslust über Bücher reden oder an Leserunden und Aktionen teilnehmen, die dann aber zum Teil wiederum von Verlagen gesponsert werden. 

Inzwischen haben mehrere Verlage ihre eigenen Portale und Communities eingerichtet, wie die Lesejury von Bastei Lübbe, oder nutzen bestehende Portale, wie der Fischer Leseclub auf Lovelybooks


Was diese modernen Methoden des sozialen Lesens gemeinsam haben:


  1. Kommunikation, Vernetzung und Austausch sind grenzenlos. Der Wirkkreis ist kein kleiner Teich mehr, sondern ein Weltmeer, in dem jede Welle die nächste anstößt. 
  2. Der Marktwert ist daher nicht zu unterschätzen. Eine Rezension kann tausende von Lesern erreichen, die das Buch dann wiederum weiterempfehlen und andere Leser erreichen, die das Buch dann wiederum weiter empfehlen... Aufgrund dessen nutzen Verlage das "Social Reading" zunehmend als Marketinginstrument. (Dazu wird es in Zukunft ein eigenes Lesegelaber geben, das würde hier zu weit führen.) 
  3. Es kann sehr lohnend sein, aber durch die schiere Masse und die scheinbare Anonymität ist das "Social Reading" anfällig für die Plagen der grenzenlosen Kommunikation: unnötiges Drama, narzisstische Selbstdarstellung und Konkurrenzkampf
  4. Auch über die sozialen Medien können sich gute Freundschaften entwickeln, aber die Mehrheit der anderen Leser, mit denen man so Kontakt hat, lernt man nur sehr oberflächlich kennen. 

Für mich ist die schöne neue Welt des grenzenlosen Social Reading daher ein zweischneidiges Schwert. 


Das Drama versuche ich, so weit es geht, einfach zu ignorieren, denn das klassische Internetdrama ist ohnehin vollkommen immun gegen Schlichtungsversuche und sachliche Argumentation.

Auf den Konkurrenzkampf muss ich mich ebenfalls nicht zwingend einlassen. Ich gucke gar nicht mehr, ob ich jetzt mehr oder weniger Follower und Seitenaufrufe habe als andere Blogger - mir ist viel wichtiger, dass ich selber zufrieden bin mit meinem Blogbeiträgen und immer versuche, mich dabei weiterzuentwickeln.

Was mich aber wirklich wurmt: 
Ich liebe es, mich rund um die Uhr mit Menschen aus aller Welt über Bücher austauschen zu können, aber ich habe den Eindruck, dass das Soziale am "Social Reading" manchmal verloren geht. Denn wo früher das Lesen und der Austausch über das Lesen Selbstzweck waren, legen sich heute andere Bedeutungsschichten und Motivationen darüber.

Wann ist Kommunikation wirklich Kommunikation? Kommunikation ist  ein Geben und Nehmen, ein ständiges Hin und Her aus Aussage und Reaktion. Aber bei den verschiedenen Leseaktionen, bei denen die Teilnehmer dazu aufgefordert werden, auch auf die Beiträge anderer Teilnehmer einzugehen, sieht es immer wieder eher so aus:

Teilnehmer A postet etwas.
Teilnehmer B schreibt als Antwort: "Cooler Beitrag  - hier ist mein Blog: Link!"
Teilnahmer C folgt dem Link und antwortet auf den Beitrag von Teilnehmer B: "Ist nicht mein Genre. Schau doch mal bei mir vorbei: Link!"

Und so kann das eine ganze Weile weitergehen. Aus dem Hin und Her ist eine Einbahnstraße geworden, auf der jeder stur geradeaus brettert, ohne mal nach links oder rechts zu schauen. Dummerweise ist Lesen und Bloggen aber kein Wettrennen, was hat man also damit gewonnen? Mehr Klicks? Mehr Leser, mit denen man dann auch keinen echten Austausch pflegt?

Wann ist Vernetzung also eigentlich nur verkappte Selbstpromotion? Können wir uns wirklich auf echten Austausch einlassen, oder suchen wir nur noch nach Bestätigung der eigenen Meinung?

Natürlich war das jetzt etwas überspitzt, und es gibt immer noch viele schöne und durchdachte Kommentare! Aber eine Zeitlang sah es so aus, als würde der Trend immer mehr in diese Richtung gehen.

Aber in letzter Zeit sieht man glücklicherweise zunehmend Gegenbewegungen zu dieser Verödung der Kommunikation. wie zum Beispiel die Stöberrunde der lieben Aleshanee vom Blog Weltenwanderer, das #litnetzwerk (interessanterweise eine geschlossene FB-Gruppe, Teilnahme erst nach Beitritt!) oder immer mal wieder Kommentier- und Vernetzungswochenenden auf Blogs und sozialen Medien.  

Seit ein paar Wochen gibt es bei mir die Aktion Kreuzfahrt durch das Meer der Buchblogs, die ausschließlich dazu dient, die Beiträge anderer Blogs zu besuchen, kommentieren und verlinken. Bisher waren die Reaktionen darauf durchweg positiv - ich habe das Gefühl, auch andere vermissen den echten Austausch, den man früher im guten alten Lesekränzchen hatte.
____________________________________________________________________
Bisherige Beiträge in der Rubrik 'Lesegelaber':
Über den Hype
Über das Belesensein
Über das Abbrechen
Über die Schande
Über die Trennung
Über den Unhaul

Kommentare :

  1. Huhu Mikka,
    danke für deinen tollen, vielseitigen Post! Ich stimme dir da absolut zu. Bis auf wenige BloggerInnen mit denen ich gerne regelmäßig Kommentare austausche, kommt es sehr selten zu richtigem Austausch. Das finde ich auch immer sehr schade, aber trotzdem mag ich immer noch gerne Kommentare schreiben, selbst wenn kaum etwas zurück kommt. Ich habe meine Erwartungen da sehr runtergeschraubt.
    Leserunden mag ich ja echt gerne, aber auch da findet ja leider nicht immer der richtige Austausch statt. So geht dann manchmal ein bisschen die Lust flöten, selber viel Zeit zu investieren und das finde ich total schade. Darum bemühe ich mich weiterhin um einen Austausch und schreibe um des schreibens wegen und weniger wegen möglicher Reaktionen. Aber natürlich ist dadurch die Freude immer wieder groß, wenn dann doch regelmäßige Rückmeldungen lieber BloggerkollegInnen kommen!
    Ich sende dir liebe Grüße, Petra

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    Antworten
    1. Huhu Petra,

      ich glaube, Schreiben um des Schreibens willen ist genau der richtige Ansatz! :-) Und wie gesagt, ich habe den vorsichtig positiven Eindruck, dass da im Moment so ein bisschen ein Umbruch beginnt und sich die Leute wieder mehr auf den Austausch besinnen.

      LG,
      Mikka

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  2. PS. Jetzt habe ich was vergessen. Das Thema der Selbstvermarktung. Ich weiß was du meinst und reagiere auf Standardkommentare mittlerweile auch ziemlich genervt. Irgendwie kriegt man da ja nach einer Weile einen Blick für. Und ständige Kommentare mit Links, kommen bei mir nicht mehr so gut weg. Ich bin persönlich eher der Typ Blogger, der sich über ehrliche, durchdachte Kommentare und Rückmeldungen freut. Bestätigung suche ich nicht, da ich gerade die verschiedenen Meinungen so spannend finde. Mittlerweile ist es bei mir so, dass ich auf einen lieblosen Standardkommentar eher verzichten könnte und manchmal auch echt überlege sie zu löschen. Bisher habe ich mich dazu aber noch nicht ganz durchgerungen. Das wäre aber auch jeden Fall mal einen Extra Post wert.
    Liebe Grüße <3

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    Antworten
    1. Huhu Petra,

      ich habe eigentlich gar nichts dagegen, wenn jemand in seinem Kommentar auch seinen Link dalässt - solange man nicht das Gefühl hat, das wäre der ganze Sinn und Zweck des Kommentars. ;-) Wenn jemand einen "richtigen" Kommentar schreibt, dann mag ich es sogar, wenn ein Link dabei ist, denn dann kann ich mit einem Klick einen Gegenbesuch machen, wenn ich will! :-)

      LG,
      Mikka

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    2. Huhu Mikka,
      da hast du recht. Ich meinte auch nur die Kommentare, die vorwiegend aus dem Link und schau doch mal vorbei bestehen.Wenn jemand etwas nettes schreibt und dann einen Link anhängt ist das für mich auch vollkommen in Ordnung.
      Liebe Grüße, Petra

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    3. Ja, das dachte ich mir, dass du es so meinst, und da stimme ich dir auch zu! :-)

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  3. Guten Morgen Mikka!

    Was für ein toller Post!
    Ich kann alles sehr gut nachvollziehen, was du geschrieben hast und ich persönlich musste mich auch erstmal in dieses ganze soziale Netzwerk "einleben".
    Am Anfang vor 3 1/2 Jahren - ist das jetzt kurz her oder lang? :D - war ich ehrlich gesagt natürlich schon erpicht drauf, Leser für meinen neuen Blog zu finden. Ich war ein kompletter Frischling was die ganzen Social Networks betrifft und hab auch bei Kommentaren bei anderen Bloggern meinen Bloglink mit dagelassen. Allerdings nicht mit so einem profanen Kommentar *lach*

    Als sich dann tatsächlich ein Austausch entwickelt hat, mit Kommentaren und Gegenkommentaren, hat es mich natürlich extrem gefreut, denn auch mir geht es beim Bloggen um mein Hobby Lesen und den Austausch mit anderen Lesern.

    Mittlerweile muss ich aber gestehen, komme ich dem ganzen einfach nicht mehr hinterher. Ich bin super zufrieden wie es läuft, denn Kommentare trudeln immer wieder ein und ich freu mich über jeden einzelnen, aber ich schaffe es einfach nicht, allen Bloggern gerecht zu werden. Ich folge sehr vielen Blogs und kommentiere auch sehr gerne, aber du weißt selber wie schwierig es ist, genug Zeit dafür zu finden.
    Ich schaue jeden Morgen meinen Blogroll durch, aber bei jedem zu kommentieren, das geht einfach leider nicht. Aber ich picke mir immer einige raus, bei denen mich das Thema des Beitrags interessiert oder eben das Buch, das rezensiert wurde und kommentiere dort. Dem ganzen sind aber einfach Grenzen gesetzt und das ist das Dilemma an dem "grenzenlosen" Austausch und der Vernetzung, wie du es oben so schön beschrieben hast.
    Man würde sich ja eigentlich gerne mit allen regelmäßig austauschen und das funktioniert eben nicht - außer man macht es zum Hauptberuf :D

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    Antworten
    1. Huhu Aleshanee,

      ich finde es gar nicht schlimm, wenn man in einem Kommentar auch den Link zum eigenen Blog dalässt, nur sollte das nicht der ganze Sinn und Zweck des Kommentars sein! Wenn jemand einen richtigen, echten Kommentar schreibt, mag ich es sogar, wenn am Schluss dann der Link kommt, denn dann kann ich direkt einen Gegenbesuch machen, wenn ich möchte. :-D

      Ja, man kann gar nicht mehr ALLE Blogs besuchen und alles kommentieren, ich denke, das muss aber auch gar nicht sein. Der Austausch findet dann eben in dem Rahmen statt, für den man Zeit hat - wichtig finde ich nur, dass er überhaupt stattfindet. :-

      LG,
      Mikka

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    2. Ja, das natürlich auf jeden Fall. Allerdings sollte Blogger selbst sich da auch nicht ausschließen, denn ich finde es z. B. schade, wenn ich wo kommentiere und die Bloggerin oder der Blogger selber nicht drauf antwortet, selbst wenn ich eine Frage zu dem Post stelle oder so. ---> Austausch!

      Ich kommentiere zwar auch nicht alle Kommentare, was daran liegt, dass ich dann direkt bei dem anderen auf dem Blog kommentiere; vor allem bei den Aktionen zzum Beispiel.

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    3. Ich bemühe mich, auf jeden Kommentar zu antworten, nur kann das manchmal etwas länger dauern und ich möchte auch nicht 100%ig beschwören, dass mir nicht der ein oder andere irgendwie durchrutscht. :-)

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    4. Na klar, das kann immer mal passieren. Aber wenn man öfters auf einem Blog kommentiert und da nie drauf geantwortet wird, dann mach ich das halt irgendwann auch nicht mehr. Man merkt ja eigentlich schon, ob das ankommt oder nicht bzw. wie das allgemein dann auf diesem Blog gehandhabt wird ;)

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    5. Ich hab deinen Beitrag heute in der Stöberrunde verlinkt ;)

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    6. Huhu Aleshanee,

      oh, vielen Dank! Die Stöberrunde muss ich mir doch direkt mal angucken. :-)

      LG,
      Mikka

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  4. Hallo Mikka,

    wie spannend. Gerade gestern habe ich mich mit Nisnis darüber unterhalten, die die letzte Montagsfrage zu dem Thema ausgewählt hat.

    Dramen habe ich, Gott-sei-Dank, noch nicht miterlebt.
    Aber diese Kommentare, von denen Du schreibst, stören mich sehr. Getopt wird das ganze nur noch (grad selbst zweimal erlebt), dass ich bei jemanden eine Rezension kommentiere und da nicht mal ein Dankeschön kommt. O.o
    Wenn mir jemand nie antwortet, entfolge ich ihm aber auch direkt wieder. Da habe ich inzwischen keine Skrupel mehr. Ich sag mal, es gibt genug tolle Blogs und wenn jemand an meinen Kommis kein Interesse hat, dann kommentiere ich eben woanders.

    Klar, als Neuling hat man natürlich schon etwas den Druck, dass Verlage einen nur ab einer gewissen Follower Zahl nehmen. Ich habe heute übrigens die 50 erreicht und bin echt erleichtert, mich nun endlich bei Verlagen bewerben zu können! Aber glaub mir, ich habe da echt viel Arbeit reingesteckt, weil ich an mich eben schon den Anspruch habe, auf den Inhalt des anderen einzugehen. Ich mag Smalltalk nicht im richtigen Leben und ich mag es auch nicht im Netz. Das ist mir zu anstrengend. ;)

    Klar kann man auch nicht überall so ausführliche Kommentare hinterlassen. Es gibt Blogs, da schau ich dann halt nur alle 2 oder 3 Wochen rein.
    Zum Glück merkt man ja schnell, ob dem anderen daran gelegen ist oder nicht.

    Liebe Grüße
    Lilly

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    Antworten
    1. Huhu Lilly,

      ach, siehste, das hatte ich noch gar nicht gesehen, dass Nisnis das Thema auch aufgegriffen hat! Ist ja ulkig, das wir beide in der gleichen Woche darüber schreiben... :-D Aber daran sieht man ja auch, dass es doch viele Leute beschäftigt. Nisnis' Montagsfrage kommt auf jeden Fall nächsten Mittwoch auf die neue Reiseroute.:-)

      Ich bin mir sicher, dass die Verlage direkt merken werden, dass du viel Herzblut in deinen Blog steckst! Also, wenn ich Verlag wäre, würde ich dir sofort Rezensionsexemplare schicken. ;-)

      Ich habe eigentlich zu viele Blogs auf meiner Blogroll, ich kann niemals alle besuchen - aber die Kreuzfahrt führt mich jetzt wenigstens jede Woche bei einigen davon vorbei.

      LG,
      Mikka

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    2. Oh Mikka,
      das hast Du aber lieb gesagt. ((( ))) Danke!

      Ich habe Deinen und Nisnis Beitrag heute in meinem blick-zurück auch nochmal verlinkt und beide werden sicher auch in mein nächstes Klick-mich reinkommen. Mir ist das Thema wichtig.

      Ich habe gar kein Blogroll angelegt. Bei Dir und einer handvoll andere Blogger schau ich mehrmals die Woche rein. Bei manch anderen in größeren Abständen und bei denen, die ich bei bestimmten Aktionen treffe, nur bei der Aktion selber.
      Allerdings nehme ich mir seit zwei Wochen vor, mal aufzuschreiben, bei wem ich alles Kommentare hinterlasse.

      Liebe Grüße
      Lilly

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  5. Huhu Mikka,

    ein sehr interessanter Beitrag, bei dem ich einige Male nicken musste. Ich muss durchaus zugeben, dass ich nicht täglich die Zeit dazu finde, bei jedem zu kommentieren, auch wenn ich es oftmals gern täte. Aber ich bemühe mich, jedem zu antworten, der bei mir kommentiert und auch Gegenbesuche zu starten. Manchmal dauert es zwar etwas mit der Antwort, aber ich finde gerade den Austausch immer so interessant. ;)

    Liebe Grüße
    Silke

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    Antworten
    1. Huhu Silke,

      nein, täglich und bei jedem, das schaffe ich auch nicht! (Schade.) Aber ich denke, das muss man ja auch nicht. Wenn jeder immer mal wieder hier und da kommentiert, dann müsste eigentlich jeder Blog genug Besuch bekommen. :-)

      LG,
      Mikka

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  6. Ich finde den Aufbau des Artikels gut und den Tonfall durchdacht und nicht aggressiv (was bei einem solchen Thema schnell passieren) kann. Leider konnte ich die Infos nicht gut behalten, weil die Formatierung so wirr ist. Ich denke, du hast dir viele Gedanken darüber gemacht, wie du die wichtigsten Infos hervorheben kannst, aber bei mir hat das nicht funktioniert, weil es zuviel war. Besonders mit dem Absatz zu dieser Frage hatte ich Probleme "Was diese modernen Methoden des sozialen Lesens gemeinsam haben:" - 5 Farben, 3 Schriftgrößen, innerhalb eines kleinen Absatzes - das hat mich überfordert.

    Zum Thema: Vom Sozialen des Social Reading merke ich nur bei Leserunden etwas, weil bei mir wenig kommentiert wird (wenngleich ich jd. Kommentar zu schätzen weiß!). Bis jetzt habe ich dort überwiegend Positives und sehr durchdachte Meinungen erlebt. Nur, wenn ein Buch polarisiert, kann es bei Leserunden heftig werden.

    Zu Kommentaren: Mir war lange nicht bewusst, wie wichtig es ist zu antworten. Im RL bedankt man sich, aber im Internet weiß man nicht, ob sich derjenige eine Antwort wünscht. Mittlerweile versuche ich, häufiger zu antworten.

    Konstruktive Kommentare gelingen mir nicht immer, aber mir ist es wichtiger, meine Wertschätzung irgendwie ausgedrück zu haben. Auch wenn es nur ein "Schöner Beitrag!" ist. Manchmal ist es schwierig, Kommentare zu schreiben, weil man nicht weiß, was man sagen soll.

    Verlinkungen finde ich wichtig, auch unter Beiträgen - wenn man etwas zu sagen hat. Man sollte sich nicht scheuen zu verlinken, wenn der Beitrag passt.

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    Antworten
    1. Huhu Evy,

      ja, du hast recht, ich habe das mit den Farben und Größen jetzt deutlich zurückgefahren. :-)

      Ich finde Leserunden immer besonders interessant, wenn ein Buch polarisiert! Im Lesekreis meiner Lieblingsbuchhandlung passiert es uns öfter, dass wir im Prinzip alle die gleiche Meinung haben, und dann schläft die Diskussion ein bisschen ein... :-D Dann lieber unterschiedliche Meinungen.

      Mir war auch lange nicht bewusst, wie wichtig es ist, auf Kommentare auch dann zu antworten, wenn es nur ein "Danke für deinen Besuch!" ist. Aber inzwischen merke ich, dass ich mich ja selber über solche kurzen Rückmeldungen freue.

      Danke für deinen Besuch! ;-)

      LG,
      Mikka

      Löschen
  7. Hallo Mikka,
    Ich denke auch, dass der Austausch wichtig ist. Ich hab jetzt schon so viele tolle Blogs kennengelernt, andere Schreibstile, Rezensionsaufbauten, Menschen und Bücher und bemüh mich, dann auch zu kommentieren - wie auch ich mich über Kommentare freue.
    Liebe Grüße
    Daniela

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    Antworten
    1. Huhu Daniela,

      ja, ich entdecke auch immer wieder neue tolle Blogs! :-) Es ist toll, mit wieviel Kreativität und Herzblut viele bloggen.

      LG,
      Mikka

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  8. Hallo Mikka,

    wieder ein sehr interessanter und schöner Beitrag von dir.

    Naja, ich kommentiere gern, weil es mir einfach um den Austausch geht. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich viel zu oft den Haken bei 'Ich möchte Benachrichtungen' erhalten vergesse und mich damit oft selbst um den Austausch bringe. :-(

    Ich liebe Leserunden! Anfangs habe ich die im großen Rahmen (zB auf LB) gar nicht gemocht. Seit Andrea von LeseBlick die Krone als Leserundenqueen angenommen hat, finde ich sie großartig. Es gibt einen festen Kern und es stoßen trotzdem andere dazu. Der Austausch ist fein und im relativ kleinen Kreis. Dabei finde ich es faszinierend, wie ein- und dasselbe Buch unterschiedlich wahrgenommen wird. Meistens ergibt sich aus einer Leserunde sogar gleich die Planung der nächsten.

    Ich mag Bloggeraktionen und finde den Austausch recht witzig. Besonders der TTT ist mein Favorit. Ich mag Listen und bin recht neugierig, was andere zum gleichen Thema zusammengestellt haben. Diese Nicht-mein-Genre-Kommentare muss ich auch nicht haben. Zu Beginn meiner Bloggerzeit habe ich das selbst geschrieben, weil ich dachte, dass es von mir erwartet wird. Mittlerweile lasse ich es aber.

    Diese Kommentieraktionen mag ich weniger. Auf manchen Blogs ist es so mühsam - was nicht am Blog sondern an mir liegt - einen sinnvollen Kommentar zu hinterlassen, weil mich das Thema oder die Bücher überhaupt nicht interessieren. Da lasse ich es lieber gleich bleiben.

    Liebe Grüße & ein schönes Wochenende,
    Nicole

    P.s.: Der Haken ist gesetzt! ;)

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    1. Huhu Nicole,

      ja, ich muss mich auch immer daran erinnern, den Haken nicht zu vergessen, aber es passiert mir trotzdem öfters, glaube ich...

      Ich mag Leserunden gerne, und ich liebe besonders unseren Krimi-Lesekreis, der sich ganz analog in unserer Lieblingsbuchhandlung trifft. Wir stimmen immer ab, welches Buch wir als nächstes lesen, und darüber reden wir dann beim übernächsten Treffen. (Wir machen das immer zwei Treffen im Voraus, damit man besser planen kann.)

      Den TTT habe ich auch lange gemacht, aber ich pausiere gerade und mache stattdessen meine "Kreuzfahrt durch das Meer der Buchblogs". :-)

      LG und die eine tolle nächste Woche,
      Mikka

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  9. Hey :)

    Sorry, dass der Kommentar erst heute kommt, aber im Moment hinke ich schon wieder etwas hinterher ... Kommt davon, wenn man Blogartikel meistens am Handy liest. Da ist man zwar immer uptodate, aber das Kommentieren klappt halt nicht so toll.

    Egal, zum Thema: Ich finde es sehr schön, dass du dir so viele Gedanken dazugemacht hast! Diese "Hallo, ich suche Leser"-Kommentare kenne ich natürlich auch, aber ich toleriere sie bei mir, solange sie nicht überhand nehmen. Wobei sie auf mich mittlerweile eher den gegenteiligen Effekt ausüben, denn die Blogs solcher Blogger besuche ich gerade deswegen eigentlich nicht mehr ...

    Bei einem guten und sinnvollen Kommentar dagegen nehme ich mir schon mal die Zeit und sehe mir die Seite an :). Ich habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Leute das irgendwann (wieder) kapieren, dass Werbe-Spam einfach nicht so funktioniert, wie man sich das vorstellt.

    Liebe Grüße
    Ascari

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    Antworten
    1. Huhu Ascari,

      ich habe wirklich den Eindruck, dass die Leute da tatsächlich im Moment wieder umdenken und wieder mehr Wert auf echte Kommunikation legen. :-) Hoffentlich ist das nicht nur Wunschdenken.

      Danke für deinen Besuch! :-D

      LG,
      Mikka

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  10. Liebe Mikka,

    ein wirklich fein geschriebener Beitrag, der die Dinge beim Namen nennt.

    Ein Austausch unter Buchmenschen kann etwas ganz feines sein, doch aber nur, wenn beide Seiten das Prinzip des Gebens und Nehmens erfasst haben. Respekt und Wertschätzung vermisst man bei einigen und leider stellt man das erst fest, wenn man sich intensiv mit einem Beitrag befasst hast, interessant kommentiert hat und dann vergeblich auf jedwede Interaktion wartet.

    Ich genieße die Kontakte bei denen das eben nicht so ist und hüte sie wie einen Schatz. Das Positive überwiegt für mich und daran kann ich mich sehr erfreuen.

    Deine Kreuzfahrt durch die Buchblogs ist ganz großartig und ein wunderbares Zeugnis, wie uneigennützig man glücklich bloggen kann ;-). Dankeschön dafür.

    Liebe Grüße

    Nisnis

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    1. Huhu Nisnis,

      danke für deinen Kommentar! Ich kann nur unterschreiben, was du gesagt hast, ein Austausch bringt nur etwas, wenn beide Seiten auch wirklich etwas geben und nicht nur nehmen.

      Danke für das Lob! :-)

      LG,
      Mikka

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  11. Huhu Mikka und nein, komplett überspitzt ist es (leider) nicht, denn nehmen wir mal die Bloggeraktion rund ums Thema Buch, wie viele posten ihren Link, nehmen sich aber selbst die Zeit für Gegenbesuch mit eben nicht diesem einen Standartsatz?! Es ist schade, denn man macht sich Gedanken zu einem Beitrag und dann kommt nur dieser kleine Satz oder man schreibt einen langen Kommi, aber außer "Danke für deinen Besuch" war es das - das ist keinesfalls überall so! In Bezug auf die Vernetzung jedoch immer wieder zu beobachten - Kommentarhascherei ... und das wo wir doch alle die selbe Leidenschaft teilen, auch wenn sie andere Wege geht (Genre).

    Ganz liebe Grüße
    Janna

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    Antworten
    1. Huhu Janna,

      ja, da hast du wohl recht, leider ist es gar nicht so weit hergeholt... Ich freue mich immer über Kommentare, denen man anmerkt, dass sich der Schreiber wirklich Gedanken über den Beitrag gemacht hat!

      LG,
      Mikka

      Löschen
    2. Ja und wenn sich dann noch etwas ausgetauscht wird ist es wirklich mehr als fein - lieber ein paar wenige feste BesucherInnen und dafür aber wirklich eingehende Kommis, als diese obligatorischen oberflächlichen!

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  12. Ich bin über das Blog-Gestöber auf dem Buchbahnhof auf diesen Artikel getoßen, siehste, da hat Vernetzung und Verlinkung schon mal super funktioniert.

    Sich gegenseitig Leser wegzunehmen, die Gefahr sehe ich nicht, denn schließlich folgt man ja nicht nur einem Blog. Ich finde es immer gut, wenn ich Blogger entdecke, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich, denn dann findet ein Austausch über die Bücher selbst statt und nicht nur mit so nett gemeinten aber wenig aussagekräftigen Kommentarenn wie "schöner Blog" oder (das lese ich leider öfter) "das ist zwar nicht mein Genre, aber ich wünsch Dir viel Spaß bei dem Buch" (oder ähnliches).

    Die Kommentare, die hauptsächlich Werbung für den eigenen Blogartikel sind, kenne ich auch. Doch manchmal frage ich mich, ob es was bringt, auf meinem Blog mit Schwerpunkt Gay Romance / Krimi & Thriller einen Link zu beispielsweise einem Young Adult Fantasy Buch oder einem Kochbuch zu hinterlassen. So zufällig getreute Eigenwerbung nervt wohl eher als dass sie tatsächlich Besucher bringt.

    Als Leser möchte ich mehrere Meinungen zu einem Buch, das mich interessiert, lesen. Und als Blogger biete ich die Links zu anderen Rezensionen des von mir rezensierten Buches, vielleicht auch gerade, wenn das Fazit dort ganz anders ausfällt als meines. Ich freue mich immer, wenn das andere Blogger auch so machen, aber allgemein üblich ist das leider nicht.

    Umso mehr freue ich mich über die Blogger-Kontakte, die es ähnlich handhaben wie ich und deren Kommentare auch wirklich einen Mehrwert haben, weil sie meinen Blogartikel gelesen haben und darauf eingehen. Daraus ergeben sich dann doch auch längere Gespräche und das macht dann so richtig viel Spaß.

    LG Gabi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu Gabi,

      oh wie schön, ich freue mich immer, wenn sich jemand beim Stöbern zu mir verirrt! :-)

      Ja, ich glaub auch nicht, dass man sich Leser wegnimmt. Die Leser suchen sich einfach die Blogs aus, die am besten zu ihnen passen, aber wie du schon sagst, normal sind das ja auch mehrere.

      Ich muss gesehen, Kommentare wie "Das ist zwar nicht mein Beuteschema, aber ich wünsche dir viel Spaß!" habe ich auch schon öfter gepostet. Eigentlich will ich damit ja nur sagen: ich lese deinen Blog, ich interessiere mich für das, was du schreibst, auch wenn das jetzt gerade nicht so zu mir passt. Meist poste ich sowas aber bei Kommentieraktionen, wo man ja die anderen Teilnehmer möglichst alle besuchen soll, und da möchte ich einfach nicht ohne irgendeine Art von Feedback weiterziehen! Wenn ich irgendwas beitragen kann, schreibe ich auch gerne längere Kommentare.

      Ja, Kochbuchwerbung kenne ich auch, obwohl ich noch nie ein Kochbuch rezensiert habe... Oder Erotikromane, obwohl ich einem Erotikroman noch nie mehr als 3,5 Sterne gegeben habe. ;-)

      Ach Gott, du erinnerst mich mal wieder an was, was ich doch auch bei mir einführen wollte: Dass ich unter einer Rezension auch Rezensionen zum gleichen Buch auf anderen Blogs verlinke! Ich vergesse es dann dummerweise immer... Ich glaube, ich muss meine html-Vorlage für Rezensionen mal so anpassen, dass unten ganz dick steht: HAST DU AN LINKS ZU ANDEREN BLOGS GEDACHT?! Ich glaube, das mach ich jetzt direkt mal.

      Danke für deinen Besuch!

      LG,
      Mikka

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  13. Hallo Mikka,

    ich gebe zu, solche allgemein gehaltene Antworten habe ich auch schon gepostet, und zwar genau aus dem Grund, den Du auch nennst: damit man nicht völlig ohne irgend eine Reaktion wieder verschwindet, wenn man ausführlich gestöbert hat, aber nichts wirklich Substanzielles zu sagen hat. Da bin ich immer froh über einen Like-Button bei Wordpress-Blogs, denn der drückt genau das aus. Und über Likes auf meinem Blog freue ich selbst mich aus diesem Grund auch sehr, denn da sehe ich, wer da war und kann auch mal einen Gegenbesuch machen.

    Ich mache das nicht immer, aber es kommt schon vor, dass ich andere Rezensionen zu einem Buch sammele, bevor ich es überhaupt gelesen habe. Da gibt's Beitragsentwürfe bei mir, da steht nur der Buchtitel und Links zu anderen Rezensionen. Das ist allerdings schon eine Ausnahme und oft genug vergesse ich auch komplett, nach anderen Rezis zu suchen, besonders wenn es ein älteres oder unbekanntes Buch ist, das ich rezensiere.
    Ich stelle aber fest, dass diese Links zu anderen Rezis bei mir sehr oft angeklickt und die Leser weitergeschickt werden, also scheint das eine hilfreiche Sache zu sein, die gut ankommt.
    Auf jeden Fall hoffe ich, dass immer mehr Blogger den Spaß am Vernetzen, Verlinken und gegenseitigem Kommentieren erkennen und Dein Artikel vielleicht auch den einen oder anderen ein bisschen dazu animiert. Hab vielen Dank für Deine Gedanken zum Thema!

    LG Gabi

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    1. Huhu Gabi,

      vielen lieben Dank für deine ausführlichen Kommentare! Ich liebe es, wenn man sich wirklich austauschen kann über ein Thema. :-)

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D