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Mittwoch, 22. Februar 2017

[ Rezension ] Füllfederhalter von Zenzoi

Wer meinem Blog schon ein Weilchen folgt, hat sicher mitbekommen, dass ich nicht nur eine absolute Leseratte bin, sondern auch meine Terminplaner über alles liebe und diverse Planer für diverse Aufgaben besitze. Auch sonst bin ich in vielem sozusagen noch ein analoger Mensch und führe zum Beispiel handschriftliche Listen meiner gelesenen und rezensierten Büchern. 

Ich schleiche schon seit ein paar Wochen in Geschäften immer mal wieder um die Füller herum und überlege, ob ich nicht wieder anfangen will, so richtig schön mit Tinte und Füllfederhalter zu schreiben - was ich ehrlich gesagt seit 20 Jahren nicht mehr getan habe! Als die Firma Zenzoi an mich herantrat und anfragte, ob ich nicht Lust hätte, drei ihrer Füller zu rezensieren, war ich daher direkt interessiert, musste aber erstmal nachdenken: passt das denn zu einem Buchblog? 

Aber da ich hier ja auch meine Wochenpläne poste und doch bestimmt nicht die einzige Leseratte bin, die gerne schreibt, dachte ich mir: warum eigentlich nicht? Dann sind es halt mal keine Leseexemplare, sondern... Schreibexemplare? 

Hier kommen also meine Eindrücke über Optik, Preis-Leistungsverhältnis und Schreibverhalten: 
Die Füller kosten zur Zeit (22.02.2017) jeweils €39,97 (erhältlich auf Amazon), kommen in einer Geschenkschachtel und beinhalten einen nachfüllbaren Tintenkonverter. 

Für alle drei Füller gilt: der Tintenkonverter ermöglicht es, Tinte aus einem Tintenfass nachzufüllen, indem man die Schreibfeder eintaucht und die Tinte mit Hilfe des Konverters sozusagen einsaugt, indem man entweder hinten am Konverter schraubt (Füller Bambus Vintage) oder ein kleines Hebelchen verschiebt (roter und brauner Füller). Es ist aber auch ganz einfach, den Konverter abzuziehen und stattdessen eine Standard-Tintenpatrone einzusetzen. 

Damit die Tinte erstmal bis in die Schreibfeder sickert und sie gut durchtränkt, sollte man vor der Erstbenutzung den Füller ein paarmal kräftig nach unten schütteln - Achtung, natürlich sollte man das, um Flecken zu vermeiden, entweder über dem Waschbecken oder über einem ausreichend großen Stück Papier oder Zeitung machen! Es hilft auch, den Füller für eine Weile auf dem Kopf aufzustellen, zum Beispiel in einem Glas oder Stiftehalter. 

(ein Klick auf das obige Bild führt zum Füller auf Amazon ⤴)
Optik:Rein optisch war mein erster Eindruck schon ein positiver: die Geschenkschachtel aus Holz und die zweifarbige Schreibfeder wirken auf mich sehr edel, mit sozusagen 'klassischer' Eleganz - würde ich nach einem Füllfederhalter als Geschenk für jemanden suchen, der gerne Briefe oder Tagebuch schreibt oder ansonsten Dinge zu schätzen weiß, die einen Hauch von Tradition vermitteln, kann ich mir durchaus vorstellen, nach diesem hier zu greifen. 

Verwendung: Der Füller liegt gut in der Hand, die Feder war nach Einsetzen der Patrone schnell 'einsatzbereit' und schrieb direkt flüssig und lückenlos, ohne zu kratzen. Sie hat eine mittlere Stärke und schreibt weich und kräftig. 

Fazit: Für mich ist das Preis-Leistungsverhältnis mehr als gerechtfertigt, und ich werde den Füller mit Sicherheit noch länger weiterverwenden. 

Da die nächsten beiden Füller sich nur in der Farbe unterscheiden, werde ich sie auch zusammen besprechen: 
(ein Klick auf das obige Bild führt zum Füller auf Amazon ⤴)
(ein Klick auf das obige Bild führt zum Füller auf Amazon ⤴)
Optik: Die Schachtel aus beschichtetem Papier ist modern und schlicht, wirkt aber dennoch stylisch und macht sich daher auch als Geschenk gut. Und der Füller selbst ist mit der ungewöhnlichen Form seiner Schreibfeder ein echter Hingucker! Er hat ein klares Design ohne Schnörkel, dafür aber mit starken Linien, ist eher schmal und liegt sehr leicht in der Hand. Mein erster intuitiver Gedanke war: das ist das richtige für die junge, dynamische Geschäftsfrau! Aber mein Mann hat mir bestätigt, dass dass der Füller durchaus auch Männer anspricht. 

Verwendung: Wie schon erwähnt, ist der Füller eher leicht, was im ersten Moment für mich ein bisschen gewöhnungsbedürftig war, danach aber nicht weiter störte. Das Einsetzen der Patrone erforderte festen Druck, und danach musste ich den Füller ein paar Minuten kräftig schütteln, bis er anfing, richtig zu schreiben. Aber das ist ja nur vor 'Erstbetrieb' nötig, deswegen also kein wirkliches Manko!
Zunächst hatte ich den Eindruck, dass die Feder kratzt und nicht sehr flüssig schreibt - aber es stellte sich heraus, dass ich einfach zu ungeduldig war, denn ein paar Sätze später schrieb der Füller dann schon problemlos und wunderbar flüssig. (Also: nicht zu schnell aufgeben!)


Fazit: Ein Füller mit modernem Design und einer optisch interessanten Schreibfeder, der nach einer minimalen Aufwärmphase auch sehr gut schreibt und für den heimischen Schreibtisch genauso geeignet ist wie fürs Büro. Insofern stimmt das Preis-Leistungsverhältnis in meinen Augen! 

Hier nochmal eine Schreibprobe aller drei Füller: 





Kommentare :

  1. Hallo Mikka,

    ich bin ein richtiger Füllfeder-Mensch und über solche Themen lese ich sogar gern. Ich schreibe fast alles mit Füllfeder und verwende dazu 3 verschiedene mit unterschiedlichen Farben. Das ergab sich aber eher aus finanziellen Gründen. Viele Kugelschreiber sind rasch ausgeschrieben und bei der Füllfeder braucht man nur die Patronen wechseln.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu Nicole,

      ja, das stimmt, und das ist auch ein Grund, warum ich ohnehin darüber nachgedacht hatte, mir mal wieder einen Füller zuzulegen! :-)

      Ich habe mir auch schon überlegt, dass ich in diese drei Füller drei unterschiedliche Tintenfarben einsetze!

      LG,
      Mikka

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  2. Hallo Mikka,
    ich mag es ja, mit Füller zu schreiben. Allein das Schriftbild fällt dadurch schon ganz anders aus. Der erste könnte mir gefallen. ;-)
    Liebste Grüße, Hibi

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    1. Huhu Hibi,

      der erste ist auch mein Liebling davon! :-D

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D