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Montag, 2. Januar 2017

Über die Schande

Jetzt wundert ihr euch sicher, von was ich rede - Bücher und Schande, wie passt das denn bitteschön zusammen? 

Nun, beginnen wir mal mit einem kleinen Rätsel. Von wem spreche ich:


Um ihn im Zaum zu halten, wird ER des Öfteren mit einem Verbot oder gar einem Bann belegt. Reicht dies nicht aus, greift so mancher Leser zu aggressiven Mitteln oder verfällt in Verzweiflung: im ersten Fall wird ER gekillt, zerstört, vernichtet, im zweiten Fall spricht der Leser von Angst, Scham oder sogar... Richtig, Schande

Jetzt wisst ihr es sicher: die Rede ist vom SUB (Stapel ungelesener Bücher), den die meisten Buchblogger und Vielleser zuhause haben. Oft beherbergen sie auch dessen Cousin, den RUB (Regal ungelesener Bücher), oder sogar den großen Bruder, den ZUB (Zimmer ungelesener Bücher).

Ist euch auch schon mal aufgefallen, in was für negativen Begriffen wir oft vom SUB reden? Mir ist das erst vor Kurzem bewusst geworden! Ich habe selber mehr als einmal gesagt, wie peinlich mir mein riesiger SUB sei, oder dass ich beim SUB-Abbau mal wieder versagt hätte. Klar, wenn wir sowas sagen, meinen wir das ja meist eher scherzhaft - aber ich bin doch sicher nicht die Einzige, die sich dabei manchmal wirklich ein bisschen schuldig, beschämt und verunsichert fühlt? Denn das ist so das Ding mit Sachen, die man dauernd im Scherz sagt: irgendwann glaubt das Unterbewusstsein, da müsse doch was dran sein. Diese Autosuggestion kann man benutzen, um sich schlechte Verhaltensweisen ab- oder gute Verhaltensweisen anzugewöhnen, aber oft trainiert man sich Zeug an, das man gar nicht haben will.

Nein, ich möchte jetzt gar nicht gegen SUB-Abbau-Challenges oder ähnliche Aktionen wettern! Die können viel Spaß machen, und es ist sicher auch nicht falsch, sich zwischendurch dazu zu motivieren, mal ein ungelesenes Buch aus dem Regal zu ziehen, statt ein neues zu kaufen.

Ich will nur nach dem Körnchen Wahrheit suchen, das in all dem steckt, und vielleicht hinterfragen, wie wir über manche Dinge sprechen.

Du. Ja, du.

Stresst dich dein SUB? Wenn ja, warum eigentlich? Ist es Platzmangel? Stapeln sich die Bücher überall, so dass du dir für den Staubsauger erstmal einen Weg bahnen musst? Oder sind es Geldsorgen, weil du Geld für Bücher ausgibst, das du eigentlich nicht erübrigen kannst? Das wären tatsächlich zwei Gründe, mal daran zu arbeiten, den SUB abzubauen oder zumindest nicht weiter zu füttern.

Aber oft sind es gar nicht derart pragmatische Gründe, oder? Fühlst du dich irgendwie verpflichtet? Hast du das Gefühl. andere Menschen gucken dich komisch an oder verurteilen dich? Verbindest du den SUB inzwischen einfach zwangsläufig mit etwas Negativem?

Ich rede jetzt mal nur von Lesern, die sich einen umfangreichen SUB leisten können, ohne Schulden zu machen oder im Messie-Chaos zu versinken - also von Lesern, die niemanden damit schaden, nicht einmal sich selbst. Lesern wie ich selbst einer bin.

Warum fühlen wir uns so schlecht? Haben wir Angst davor, die Kontrolle zu verlieren? Angst, in den Augen anderer Leser schlecht dazustehen? Warum sind Bücher - wunderbare, wunderschöne Bücher! - der Grund für solch negatives Vokabular und solch negative Gedanken?

Wir sind umgeben von der Verheißung all dieser Geschichten, die es noch zu entdecken gilt! Wir haben jederzeit eine reiche Auswahl. Eine eigene kleine Bibliothek - das ist doch ein Privileg, ein Grund für Freude, für Glück, Stolz, Dankbarkeit.. Nicht für Scham oder Schande.

Wie schon gesagt, es kann durchaus gute Gründe geben, den SUB abzubauen oder wenigstens nicht weiter zu vergrößern. Wenn du dich wirklich nicht wohl damit fühlst oder es dir in irgendeiner Form schadet, dann solltest du natürlich etwas unternehmen, um das zu ändern.

Aber ansonsten spricht doch eigentlich nichts dagegen, den SUB nicht zu vernichten, sondern zu nutzen. Nicht zu zerstören, sondern ihn zu schätzen. Damit möchte ich weder dazu aufrufen, maßlos Bücher zu kaufen, noch dazu, den SUB nicht mehr abzubauen - im Gegenteil. Der SUB will genutzt werden, er will geliebt werden.

Denn so wie der SUB etwas Schönes ist, nämlich lebendige Literatur, ist auch der SUB-Abbau etwas Schönes: nämlich Lesen.

Kommentare :

  1. Ein schöner Artikel über den SUB. Ich freue mich über die vielen tollen Bücher darauf. Zwar sehe ich online unheimlich viele Bücher, die ich gerne mal lesen möchte, aber auf meinem SUB gibt es im Moment so viel zu entdecken, dass ich bis auf Gelegenheitskäufe gar keinen Bedarf an Neuem habe. Ich möchte die Bücher darauf lieber lesen als neue zu kaufen. Ist das nicht schön? Der Stapel darf dabei aber gerne demnächst etwas kleiner werden...

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    1. Huhu Erin,

      ja, ich liebe meinen SUB auch, und im Moment hab ich richtig Lust drauf, auch mal ältere Bücher vom SUB zu lesen. :-)

      LG,
      Mikka

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Hallo^^

    Ich muss zugeben, bei mir ist es ausschließlich der Platzmangel und meine lange Bücherliste auf meinem Rechner, die mich dazu bringen, dass ich nur noch von meinem Stapel herunterlesen möchte. Mein Zimmer ist recht klein^^°

    LG,
    Kira

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    1. Huhu Kira,

      das ist natürlich ein guter Grund! :-D

      LG,
      Mikka

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  3. Hallo Mikka,

    ein wirklich gelungener Artikel der mir aus der Seele spricht. Auch ich habe einen riesigen SuB. In erster Linie macht mir das Platzproblem zu schaffen, denn mein SuB hat sich schon überall in der Wohnung Platz geschafft. In jedem freien Eck stapeln sich, zum Leidwesen meins Manns, die Bücher.

    Dennoch habe ich auch teilweise gegenüber den Büchern ein schlechtes Gewissen, da ich mir oft lieber ein neues Buch kaufe anstatt eines vom SuB zu lesen.

    Ich werde 2017 einfach versuchen immer zwischendurch ein Buch aus dem SuB zu lesen anstatt ein neues zu kaufen. Das ist mir lieber als an einer SuB-Abbau Challenge teil zu nehmen.

    Ich wünsche Dir für das neue Jahr alles Gute!

    Liebe Grüße
    Bella

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    1. Huhu Bella,

      ja, ich werde 2017 auch versuchen, meinem SUB ein bisschen mehr Liebe zu schenken, indem ich Bücher lese, die schon länger auf ihm liegen! :-)

      LG,
      Mikka

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  4. Ich habe immer nur einen ganz kleinen SUB und bin auch ganz zufrieden mit ihm!

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    1. Huhu,

      das ist natürlich super! :-)

      LG,
      Mikka

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  5. Huhu!
    Ja, der SuB ist ja immer wieder Thema, ob freudiges Bestaunen oder Haare raufen! Bei mir ist es weder der Platzmangel, noch habe ich das Gefühl am Hungertuch deswegen nagen zu müssen. Aber auch ich will mich in diesem Jahr aus mehreren Gründen dem SuB-Abbau widmen, jedoch ohne Buchkaufverbot oder ähnlichem. Es ist einfach ein Konsumverhalten immer wieder zu kaufen, zu tauschen, zu gewinnen ~ wovon ich mich keineswegs frei spreche! Aber ich möchte den tollen Bücher bei mir zu Hause einfach mehr Aufmerksamkeit schenken, bevor das Neuste vom Neusten bei mir einzieht bzw. ein Buch das ich dann in dem Moment unbedingt haben muss. Denn auch die ungelesenen Bücher zu Hause sind es doch wert gelesen zu werden & oft versteckt sich die ein oder andere richtige Buchperle darunter!
    Wem sein SuB aus welchen Gründen auch immer Zuviel wird, soll einfach mehr davon lesen & wer sich daran erfreut, soll ihn stapeln ~ jeder wie er/sie mag eben ;)

    In diesem Sinne frohes neues buchiges 2017 dir!
    Janna

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    1. Huhu Janna,

      genau das ist die Einstellung, die ich super finde! Der SUB ist kein Fluch oder eine Plage, sondern besteht aus Büchern, die es wert sind, gelesen zu werden.

      Schönes neues Jahr!

      LG,
      Mikka

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  6. Ich gehöre irgendwie zu denen, die sich absolut nicht stressen weil sie einen RUB haben.
    Im Gegenteil, ich füttere diese Regale sogar weiterhin ohne schlechtes Gewissen weil ich so verdammt stolz darauf bin, jedes Mal aufs neue die Freiheit zu besitzen, mir das passende Buch zur passenden Stimmung auszusuchen.
    Diese Vielfalt ist für mich Luxus pur! :)
    Ich seh das also völlig entspannt.
    Liebe Grüße
    Ela

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    1. Huhu Ela,

      das ist ja auch eigentlich eine gesunde Einstellung, solange man sich nicht arm kauft oder das Haus im Chaos versinkt (und ich gehe jetzt mal davon aus, dass es bei dir nicht so ist)! Inzwischen schaue ich auch auf meine RUBs und freue mich, dass ich jederzeit so ziemlich alle Themen und Genres griffbereit habe.

      LG,
      Mikka

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    2. Nee, da besteht keine Gefahr. :)
      Zum Glück habe ich aber auch genug Platz dafür.
      Liebe Grüße
      Ela

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  7. Hallo liebe Mikka,

    ja, ruf bitte dazu auf, mehr Bücher zu kaufen. Besonders bitte im Buchladen! ;) Nein, mal im Ernst. Anfangs habe ich auch immer gedacht. Oh Gott, mein SUB ist riesig, der muss kleiner werden. Mittlerweile sehe ich es wie du. Ich schätze es sehr, auch ungelesene Bücher zu hause zu haben. Es beruhigt mich, zu wissen, dass ich immer etwas zu lesen im Haus habe, wenn ich mal finanziell nicht gleich loslaufen kann und mit ein paar Büchern wieder heim komme. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, einen klitzekleinen SUB zu haben!

    Ganz liebe Grüße
    Karin

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    1. Huhu Karin,

      ich rufe immer gerne dazu auf, im örtlichen Buchladen zu kaufen! ;-) Stimmt, das ist auch ein schöner Aspekt am SUB: auch, wenn man gerade nicht das Geld, die Zeit oder die Gelegenheit hat, neue Bücher kaufen zu gehen, geht einem der Lesestoff nicht aus.

      LG,
      Mikka

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  8. Hey!
    Ich sehe meine kleine Bibliothek auch eher als Freude, als als Belastung an. Ich mag es, in mein Bücherzimmer zu gehen und dort zu stöbern. Ich mag es, dass ich weiß, dass ich, wenn ich Lust auf ein neues Buch habe, nicht in den Laden gehen brauche, sondern einen SuB habe, der es zulässt, dass ich aus jedem meiner favorisierten Genre ein Buch finde, das mir zusagt.

    Trotzdem will ich dieses Jahr versuchen, diesen SuB zu dezimieren. Ich habe das große Ziel, wieder auf die Hurtigrute zu gehen. Leider ist das ja ziemlich teuer, und als Alleinreisende noch teurer. Von daher ist der Plan, mir in diesem Jahr nicht so viele neue Bücher zu kaufen, und dafür mehr Geld auf ein seperates Sparkonto für meine Reise zu legen. Ein schönes Ziel, bei dem es mir sicher leicht fallen wird, erstmal meinen SuB zu nutzen. Dafür hat man ihn ja schließlich auch ;-)

    Viele liebe Grüße
    Yvonne

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    1. Huhu Yvonne,

      ooooh ja, ich weiß, so eine Hurtigrutereise geht ins Geld... Mein Mann und ich lieben die süße kleine MS Lofoten und würden am liebsten jedes Jahr mit ihr die Küste rauf und runter fahren, aber das geht natürlich nicht!

      Ein separates Bücherzimmer hätte ich auch gerne! Wir haben noch ein Stockwerk, das nicht ausgebaut ist, wenn wir das jemals ausbauen (was aber leider auch ein paar tausend Euro kosten soll und deswegen noch nicht passiert ist), dann hätte ich gerne eins.

      LG,
      Mikka

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  9. HAllo Mikka,

    ich habe nur Schande gelesen und wusste, worum es in dem Beitrag gehen wird. Unsere SuBs haben es echt nicht leicht. Ich selber bin ja ganz entspannt bei meinem SuB - mal wächst er, mal wird er kleiner. Das passt schon. Wichtiger ist mir, immer auch die SUB-Leichen zu lesen, nicht nur die neuesten Bücher und alles andere kommt wie es kommt. :D Ich mache zwar bei einer SuB-Abbau-Challenge mit, aber das weniger wegen des Abbaus als vielmehr wegen der monatlichen Themen, wodurch schon so manche SuB-Leiche gelesen wurde.

    Grundsätzlich erfreue ich mich einfach seiner großen Auswahl und freue mich auf die vielen Schätze, die da noch auf mich warten.

    Alles Liebe,
    Anna

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    Antworten
    1. Huhu Anna,

      ja, wir sollten eine Selbsthilfegruppe für die armen misshandelten SUBs gründen! :-D Ich mache bei Challenges auch vor allem mit, um mich zu motivieren, mal zu Büchern zu greifen, die zu lange unbeachtet verstaubt sind. :-)

      Im Moment denke ich gerade, dass ich sehr zufrieden bin mit meinem SUB und eigentlich gar nichts mehr kaufen müsste, aber das lässt sich leicht sagen, schließlich gab es zu Weihnachten jede Menge Bücher und ich warten noch auf mehrere Bestellungen...

      LG,
      Mikka

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  10. Hey Mikka,

    hm, interessanter Artikel. Und ich sehe, was du meinst. Dennoch weiß ich nicht, ob ich dir zustimme. Weil ich merke, dass es bei vielen Leseratten zu einem "muss haben, haben, haben!" ausufert. Solche Begriffe wie "Book Haul" jagen mir einen Schauer über den Rücken. Auch ich hab ein ganzes Regal ungelesener Bücher - aber ich habe oft das Gefühl, dass es bei manchen Menschen um eine schiere Menge an Büchern geht, darum, möglichst viele Regale damit zu füllen, ohne auf die Qualität zu achten, quasi binge reading. Oder einfach nur kaufen und dann auf dem SuB versauern lassen. - Und das finde ich, ehrlich gesagt, traurig. Ich meine, man kann sein Geld für Schlimmeres ausgeben, immerhin unterstützt man Verlage und Autoren (und hoffentlich keine Riesenhändler wie Amazon, etc.). Dennoch ist mir das zuwider.
    Deswegen: Ja, SuB nutzen. Aber irgendwann auch mal pausieren und sagen: Hey, langsam reicht's. Jetzt kaufst du mal nicht neu und liest erst mal, was du hast, finde ich wirklich angebracht und wichtig.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Huhu Kerstin,

      oh, ich bin durchaus dafür, Bücher vom SUB zu lesen, aber ich finde, es ist doch viel motivierender, wenn ich mir sage, ich genieße jetzt ein Buch von meinem SUB, als zu sagen, ich lese jetzt ein Buch, um meinen SUB zu zerstören. ;-)

      Mein persönliches Empfinden ist, dass es mich eher abschreckt, wenn ich von meinem SUB in so negativen Begriffen denke, dann hab ich schon gar keine Lust mehr, wirklich zu den ungelesenen Büchern zu greifen. Deswegen ist es eigentlich auch kein Aufruf dazu, jetzt Tonnen von Büchern für den SUB zu kaufen, sondern eher dazu, den SUB als etwas Positives zu sehen, bei dem es einfach Spaß macht, zu lesen. :-)

      Ich muss zugeben, mein SUB ist riesig, aber er ist nicht tot - ich lese seine Bücher, nach und nach, und ab und an ziehen Bücher, bei denen ich feststelle, dass sie doch nichts für meinen Geschmack sind, wieder aus. Er ist also immer in Fluktuation.

      LG,
      Mikka

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    2. Huhu Kerstin,

      ich bins nochmal! Ich wollte nur auf diesen Paragraph aus meinem Beitrag hinweisen:

      "Damit möchte ich weder dazu aufrufen, maßlos Bücher zu kaufen, noch dazu, den SUB nicht mehr abzubauen - im Gegenteil. Der SUB will genutzt werden, er will geliebt werden. Denn so wie der SUB etwas Schönes ist, nämlich lebendige Literatur, ist auch der SUB-Abbau etwas Schönes: nämlich Lesen."

      Insofern finde ich eigentlich nicht, dass mein Beitrag zu "muss haben, haben, haben" ermutigt! ;-)

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  11. Ein ganz gigantisch toller Beitrag und auch klasse Kommentare dazu.
    Na dann melde ich mich hier auch mal zu Wort.

    Hachja... seufz... auch ich liebe mein RguB (Riesengebirge ungelesener Bücher) ...lach..
    denn SuB ist das keiner mehr... weder sprichwörtlich noch bildlich derzeit...grins..zwinker...
    und ZuB... nope... ist es ja auch nicht, denn die ungelesenen und gelesenen Bücher sind momentan sowohl im ganzen Häusle, also wirklich in schöner Symbiose im GANZEN Häusle, als auch eben speziell in einem Raum in vielen vielen wirklich vielen Kartons gestapelt, bereit, dieses Häusle zu verlassen und in ihr und unser neues Heim umziehen zu dürfen.
    Yepp.. meine Unmengen an Bücher ziehen diesmal zuerst um.
    Ihr „Hauptzimmer“ - wird als erstes fertig gemacht und eingeräumt.
    Erst danach folgen nach und nach alle anderen Bereiche und Räume.

    Okay, gerade jetzt empfinde ich die vielen vielen Bücher, egal ob nun gelesen oder ungelesen schon eher als Last, aber nicht nur, sondern ich freue mich auch darauf, endlich diese Schätze in ihr endgültiges Refugium zu bringen..
    (damit mein ich das zukünftige Zuhause im Ganzen, denn es wird sicher nicht nur in dem einen großen Raum im OG Bücher zu finden sein, sondern auch im EG in der ehemaligen Bäckerei, dem zukünftigen Büro-Besucherzimmer ganz sicher die, die ich in naher Zukunft „bearbeite“ und die, die einfach einen ganz besonderen Wert für mich haben aus den verschiedensten Gründen. So der „Buch-Plan“ mal bis jetzt.)
    ...sie aus ihren dunklen Kartonverliesen zu befreien, in Regale zu räumen und mich daran zu freuen ...und natürlich auch ärgern, ob der großen Menge, wann ich denn endlich fertig bin...lach... sie zu betrachten und einfach zu genießen.
    Um dann festzustellen, daß ich sie doch anders räumen muss...kicher...
    (Das Problem, wenn eine kleine fast unsortierte (durch ständige Umstapeln, weil ein spezielles Buch gesucht wurde) Bibliothek ..jepp die Anzahl, die umzieht, kann locker mit der unserer Stadt-Bücherei mithalten...wie ich vor Kurzem mit ein wenig Erschrecken, aber auch ein wenig Stolz, feststellen musste...)

    Denn als ich es uns (meinem Sohnemann und unseren Vierbeinern) hier als Heim gestaltete, (das vor gut 15 Jahren) gab es keinen Plan und es war schon ziemlich Chaos, denn der Haushalt hat ja nicht nur als „Kram“ knapp 3000 Bücher.
    Das Chaos ist bis jetzt noch zu spüren, auf unterschiedliche Art und Weise und aus den unterschiedlichsten Gründen.

    Also im großen und Ganzen stehe ich und liebe ich also meinen SuB, und wie in jeder guten und gesunden Beziehung, gibt es halt die Tage, da würde man ihn am liebsten an die Wand klatschen...
    auch wenn dort kein Platz für ihn ist...lauthalslach...
    Das beschreibt es eigentlich ganz gut.

    Herzliche Grüße
    M. ;-)

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    1. Huhu!

      Haha, "Stapel" kann ich das eigentlich auch nicht mehr nennen! Eher Regal plus Regal plus Kiste plus Stapel plus Schublade... Und stimmt, im Keller sind noch ein paar in Kartons. Und unter dem Schreibtisch liegen auch noch welche. Und überhaupt überall! Mit der Bibliothek hier im Dörfchen kann ich vielleicht mithalten, das weiss ich gar nicht so genau, aber mit der in der nächsten richtigen Stadt auf keinen Fall, die sind ziemlich gut sortiert, mit mehreren großen Stockwerken!

      LG,
      Mikka

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  12. Absolute Zustimmung von meiner Seite!
    Ich selbst habe einen SuB, der so groß ist, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wieviele Bücher wirklich drauf sind (auf jeden Fall über 200). Und tatsächlich habe ich auch absolut keinen Platz dafür. Die Bücher stapeln sich auf dem Boden neben meinem Bett so hoch, dass ich bald ein Doppelbett draus machen kann ^^.

    Und trotzdem mag ich meinen SuB. Ich find es so toll, eine riesige Auswahl zu haben.
    Das einzige, was mich manchmal nervt, ist, dass ich mittlerweile den Überblick darüber verloren habe, welche Bücher auf meinem SuB sind. So habe ich auch viele darauf, die mich mittlerweile einfach nicht mehr interessieren, was schade ist, weil ich damals für viele Geld ausgegeben habe.

    Aber an sich spricht doch nichts dagegen, eine Auswahl toller Bücher zu horten :).

    Liebe Grüße,
    Charlie

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    Antworten
    1. Huhu Charlie,

      ich bin tatsächlich mal hingegangen und habe im Urlaub alle meine SUB-Bücher bei Goodreads eingegeben, das ist sehr praktisch! Damit habe ich eher einen Überblick, was hier alles so rumsteht. :-)

      LG,
      Mikka

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  13. Interessanter Post. Das ist momentan ja wieder ein großes Thema und ich finde einfach, dass das jeder für sich selbst entscheiden sollte. Wenn man mit einem großen SuB glücklich ist - super! Wenn nicht, dann eben nicht. Dann sollte man auch etwas daran ändern und ich finde erst dann, wenn man das nicht schafft, könnte es eventuell in Richtung Schande gehen, weil es dann vielleicht von mangelnder Selbstkontrolle zeugt. Aber auch in diesem Fall geht es mich einfach nichts an und jeder sollte das mit sich selbst ausmachen.
    Was mich nur nervt ist, wenn sich immer über den großen SuB beschwert wird und in der nächsten Woche gibt es dann einen Neuzugängepost mit 10 neuen Büchern. Das macht für mich einfach keinen Sinn und zeigt aber umso mehr, dass viele ungelesene Bücher als etwas schlechtes angesehen werden und man nur zum Schein so tut, als würde man etwas dagegen tun müssen. Da hast du auf jeden Fall recht, das sollte sich wieder ändern.

    Liebe Grüße!

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    1. Huhu Jacguy,

      ich finde ja auch, dass das jeder selbst entscheiden muss, und gerade deswegen finde ich es schade, dass durch die vielen negativ besetzten Ausdrücke immer irgendwie suggeriert wird, dass ein SUB auf jeden Fall was Schlechtes ist und IMMER was mit mangelnder Selbstkontrolle zu tun hat.

      LG,
      Mikka

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  14. Hallo Mikka,

    ich mag meinen SuB recht gern und halte ihn auch immer schön in Ordnung, damit ich den Überblick nicht verliere. Aber wie du schon schreibst, gerade der Beginn als Buchblogger ist doch von übermäßigem Buchzugang geprägt, den man dann in jahrelangem Lesen langsam abarbeitet. :D

    Danke für den schönen Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu Nicole,

      ja, ich glaube, das ist wirklich ein Phänomen, mit dem die meisten Buchblogger am Anfang zu kämpfen haben! Und natürlich gibt es auch Leute, bei denen das dann auch immer so weitergeht, aber ich glaube, die meisten realisieren irgendwann: Moment, stop, vielleicht sollte ich das doch langsamer angehen.

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D