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Dienstag, 6. Dezember 2016

Über das Abbrechen

Als kleines Kind war ich der unerschütterlichen Überzeugung, jedes veröffentlichte Buch müsse einfach gut sein. Denn a) Autoren sind schlaue Leute, und b) im Verlag arbeiten schlaue Leute, und c) schlaue Leute wissen, was gut ist. Daraus folgte zwangsläufig: d) wenn mir ein Buch nicht gefällt, dann muss es an mir liegen. Vielleicht bin ich zu jung oder (noch schlimmer!) gehöre nicht zu den schlauen Leuten, und das kann ich auf keinen Fall zugeben.

Vielleicht hat sich mein inneres Kind niemals wirklich von dieser Vorstellung lösen können. Tatsache ist jedenfalls, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal ein Buch abgebrochen habe, dafür aber direkt an mehrere Bücher, die mir in etwa so viel Spaß gemacht haben wie eine Zahnwurzelbehandlung.

Deswegen ist es Zeit, in mich zu gehen, und mich zu fragen: Wann ist es ok (oder auch nicht ok), ein Buch abzubrechen?  

Ich werde jetzt einfach mal ein paar typische Szenarien durchspielen, sozusagen in Dialog treten mit meinem inneren Kind.

Inneres Kind: Alle lieben dieses Buch! A. L. L. E. Ich bin die Einzige, der es nicht gefällt - was sagt das über mich aus? Habe ich denn gar keinen Geschmack? Verstehe ich es einfach nicht? Ich kann das Buch unmöglich abbrechen, nur weil ich zu blöd bin!

Ganz ruhig. Zunächst mal glaube ich nicht, dass du so völlig alleine mit diesem Dilemma dastehst. Klar, du siehst im Moment überall positive Rezensionen, aber es gibt bestimmt eine ganze Menge Leser, die das Buch abgebrochen oder schlicht nicht bewertet haben. Und selbst wenn du wirklich der einzige Mensch auf diesem Planeten wärst, der das Buch nicht mag, hättest du immer noch das Recht auf deine eigene Meinung.

Was das über dich aussagt? Es sagt aus, dass dir das Buch nicht gefällt. Nicht mehr, nicht weniger.

Es kann viele Gründe haben, warum einem Leser ein Buch nicht gefällt, und die wenigsten davon haben meiner Meinung nach mit der objektiv bewertbaren Qualität eines Buches zu tun. Und während die objektiv bewertbaren Kriterien eine Rolle spielen sollten beim Schreiben einer Rezension, müssen sie nicht notwendigerweise eine Rolle spielen bei der Entscheidung: Abbruch oder nicht Abbruch. Denn diese Entscheidung betrifft erstmal nur dich selbst.

I.K.: Vielleicht wird es ja noch besser. 

Vielleicht, aber wie wahrscheinlich ist das? Wie lange quälst du dich schon - 100 Seiten? 200? 300?!

I.K.: Aber ich bin doch Buchbloggerin. Es ist meine Pflicht, jedes Buch zu beenden und dann eine faire Rezension zu schreiben! Verliere ich sonst nicht an Glaubwürdigkeit?

Ich finde es auch für Buchblogger durchaus legitim, ein Buch abzubrechen, dann (wahlweise) ein kurzes Fazit zu schreiben und es dabei zu belassen. Das kann für deine Leser durchaus interessant und hilfreich sein, und es macht dich in meinen Augen nicht weniger glaubwürdig. Vielleicht im Gegenteil, denn mit dem Eingeständnis, dass du das Buch nicht beenden konntest, sagst du indirekt auch, dass du deinen Lesern nichts vormachst.

Ganz ehrlich: bringt eine 1-Sterne-Rezension dem Leser deines Blogs wirklich mehr als eine kurze Begründung, warum du das Buch abgebrochen hast? Meiner Meinung nach nicht notwendigerweise. Sogar wenn du das Fazit weglässt und das Buch einfach abbrichst, wird die literarische Welt nicht untergehen, weil du deine Meinung nicht kundgetan hast.

Allerdings sollte man meines Erachtens keine vollständige Rezension schreiben, ohne a) dem Buch wenigstens 100 Seiten lang eine Chance zu geben und b) deutlich darauf hinzuweisen, dass man das Buch abgebrochen hat, denn das könnte irreführend sein.

I.K.: Aber was ist mit dem Autor? Der hat doch Herzblut in dieses Buch gesteckt! Schulde ich es ihm nicht, das Buch zu beenden? Ist es nicht respektlos, das Buch abzubrechen? 

Das ist eine schwierige Frage, zugegeben. Aber wie eben schon mal gesagt: ein Abbruch betrifft erstmal nur dich selbst - im Normalfall wird der Autor ja nicht einmal etwas davon erfahren. Die Frage ist, wie du diesen Abbruch nach außen trägst.

Solange du nicht gerade unfaire Verrisse übers ganze Internet verteilst, den Autor persönlich angreifst oder in einer anderen Form rumpöbelst, ist auch eine negative Meinung erstmal nur das: eine Meinung. Und damit müssen Menschen umgehen lernen, die in irgendeiner Form etwas von sich der Welt preisgeben, egal ob als Maler, Musiker oder Autoren.

Allerdings würde ich persönlich aus Respekt vor dem Autor immer versuchen, wenigstens 100 Seiten des Buches zu lesen.

I.K.: Aber was ist, wenn es ein Leseexemplar ist? Dann schulde ich dem Verlag eine Rezension, denn er hat mich dafür ja mit dem Buch bezahlt. 

Ok, ich muss zugeben, das ist wirklich ein Dilemma.

In diesem Fall ist es tatsächlich so, dass der Abbruch nicht mehr nur dich selbst betrifft, denn du bist eine Vereinbarung eingegangen: das Buch im Austausch gegen eine faire Rezension. Wenn du einfach abbrichst, hast du deinen Teil nicht eingehalten. Leg das Buch vielleicht für eine Woche oder zwei weg, lies erstmal was anderes. Sprich mit jemandem darüber, was dich so stört. Meiner Meinung nach schuldest du es dem Verlag, nicht direkt aufzugeben, aber wenn es wirklich überhaupt nicht geht, dann wende dich an deinen Ansprechpartner beim Verlag. Viele Verlage sind da durchaus verständnisvoll und lassen mit sich reden.

Vielleicht kannst du das Leseexemplar ja nach Absprache mit dem Verlag an einen anderen Blogger weiterreichen.

I.K.: Also ist ein Abbruch ok? 

Zusammenfassend würde ich sagen: wenn es sich nicht um ein Leseexemplar handelt, dann ist ein Abbruch eine vollkommen legitime, persönliche Entscheidung. Wenn es ein Leseexemplar ist, sprich erst mit dem Verlag.

Lesen sollte Freude bereiten. Die meisten von uns sind umgeben von einer Vielzahl ungelesener Bücher, die wir gerne noch lesen möchten, und das Leben ist eigentlich zu kurz, um sich mühsam durch ein ungeliebtes Buch zu quälen. In meinen Augen sollten wir als Buchblogger uns zwar um vielfältige, interessante Inhalte bemühen, schulden unseren Lesern aber nichts außer Ehrlichkeit. Und da kann auch schon mal dazugehören, dass wir ein Buch einfach nicht beenden konnten.

Dennoch würde ich dazu raten, nicht zu früh aufzugeben, vor allem nicht nur deswegen, weil das Buch dich in irgendeiner Form fordert oder aus deiner Komfortzone herausbringt. Oft sind die besten Bücher die, die es einem erst nicht so einfach machen! Aber im Endeffekt musst du selber wissen, ob sich ein Buch für dich lohnt oder nicht.

Jetzt muss ich das alles nur noch selber berücksichtigen! Abbruch oder nicht Abbruch? Das ist hier die Frage.

Kommentare :

  1. Hallo Mikka, darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.
    Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich ein Buch abbreche, wenn es mir nicht gefällt, da meine (Lebens)zeit mir zu kostbar ist, um sie zu verschwenden. Bei Rezi-Exemplaren musste ich noch nie ein Buch abbrechen, auch wenn es nicht so perfekt war, ging es immer so weit gut, dass ich es beenden wollte und konnte. Das mag daran liegen, dass bei Rezi-Exemplaren ich es mir doppelt und dreifach überlege, ob ich es anfordere oder annehme.

    Liebe Grüße
    Carly

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    1. Huhu Carly,

      bei Rezensionsexemplaren ist mir das auch seltener passiert, und da ich inzwischen keine Rezensionsexemplare mehr annehme, habe ich dieses Dilemma ja eh nicht mehr. :-)

      Danke für deinen Kommentar,
      LG,
      Mikka

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  2. Hi!

    Ich bin da ganz einer Meinung mit dir. Ich finde auch, es gibt viel zu viele gute und interessante Bücher, die noch darauf warten gelesen zu werden, als dass ich mich durch etwas quälen möchte, was ich nicht ansprechend finde. Aber jedes Buch bekommt eine faire Chance bei mir, mich zu überzeugen. Je nach Geschichte und Genre dürfen das zwischen 50 und 100 Seiten sein. Wenn ich danach nicht das Bedürfnis verspüre herauszufinden, wie es weitergeht, lege ich es weg. Das ist vielleicht hart, hat mir aber in der Vergangenheit gute Dienste geleistet :). Und ich denke auch, dass es eine gute Idee ist, den Dialog zum Autor bzw. zum Verlag zu suchen, wenn man ein ReziEx nicht mag ...

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Huhu Ascari,

      ich habe mich ja wirklich lange durch Bücher gequält, aber ich habe mich jetzt selber davon überzeugt, dass ich das lassen sollte. Da ich inzwischen ja auch gar keine Leseexemplare mehr annehme und nur noch die "abarbeite", die ich vor dieser Entscheidung angefragt habe, habe ich das Dilemma auch nicht mehr, dass mir das bei einem Leseexemplar passiert.

      LG,
      Mikka

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  3. Hallo Mikka,

    toll das du dieses Thema mal aufgreifst. Ich kenne diese Problematik zum Teil auch. Ich verzichte ja generell auf Rezi-Exemplare, sodass dieser Druck wegfällt.
    Aber bestimmte Gedanken macht man sich ja doch: Warum gefällt es mir nicht? Liegt es wirklich an mir?
    Ich habe für mich immer diese Entscheidung getroffen: Mindestens 100 Seiten lese ich. Das bin ich Autor und Buch schuldig und das versuche ich auch irgendwie zu schaffen. Bis dahin muss mich das Buch dann aber packen, sonst breche ich ab.
    Das Lesen ist für mich ein Hobby und soll mir Freude bereiten und wenn ein Buch das nun schlicht nicht schafft dann ist es so. Dann lasse ich es bleiben und wende mich dem nächsten Buch zu.
    Ich versuche bei meiner Meinung dann sachlich zu bleiben und einfach zu schreiben, was mir nicht gefallen hat an dem Buch. Ich denke zum Teil kann man die Probleme dann schon niederschreiben, manchmal ist das aber schwer weil schlicht der Funke nicht überspringt.
    Insgesamt bin ich ein Verfechter fürs Abbrechen, denn auf Druck jedes Buch durchzulesen ist meiner Meinung nach nur Stress und nimmt einem die Freude am Hobby selbst.

    Viele Grüße Martin

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    1. Huhu Martin,

      ja, ich nehme inzwischen ja auch keine Leseexemplare mehr an! Das macht es wirklich einfacher.

      LG,
      Mikka

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  4. Hey Mikka,
    ich sehe es gar nicht ein, ein Buch fertig zu lesen, dass ich unglaublich schlecht finde. Es ist völlig ok, wenn mir ein Buch nicht gefällt. Warum soll ich mich quälen? Ich gebe zu, ich habe auch schon Bücher mach einem Kapitel angebrochen. Ich will gleich gefesselt werden :)
    Lg Kerstin

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    1. Huhu Kerstin,

      da hast du völlig recht! Ich musste mich erst selber davon überzeugen, dass es ok ist. :-)

      Nach einem Kapitel breche ich noch nicht ab, ich habe schon viele Bücher gelesen, die mich erst nach den ersten paar Kapiteln gepackt haben!

      LG,
      Mikka

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  5. Hey,

    also ich habe bis jetzt selten ein Buch abgebrochen. Meist bin ich am Anfang immer recht tolerant und rege mich über Bücher nur nach der Hälfte auf. Und dann denk ich mir, dass ich sie auch beenden kann^^

    Aber ich finde es auch nicht schlimm, wenn man ein Buch abbricht. Wenn es einem nicht gefällt, kann man ruhig die Reißleine ziehen. Warum sollte man auch etwas lesen, was einem wirklich keine Freude macht?

    Bei Leseexemplaren würde ich mich vielleicht durchquälen, aber ich hab schon mehrfach gelesen, das man diese nicht lesen muss, wenn sie einem nicht gefallen, sondern zurückschicken oder weitergeben kann. Vor allem bei RE, die man nicht mal angefordert hat, finde ich das aber auch mehr als fair.

    Na ja, und die Frage, ob man es dem Autor antut... ich denke auch hier sollte man "ja" sagen. Man sollte die Rezi dabei konstruktiv schreiben und einfach hoffen, dass der Autor so von seinen Fehlern lernt. Gut, das kann man auch, nachdem man das Buch beendet hat, aber auch für einen Autor würde ich kein schlechtes Buch lesen.

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Huhu Lena,

      bei RE, die ich nicht angefordert hatte, hab ich das auch immer viel lockerer gesehen und das Buch dann auch schon mal weitergereicht, ohne dem Verlag Bescheid zu sagen. Ich hatte da immer das Gefühl, ich war ja keine Verpflichtung eingegangen!

      LG,
      Mikka

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  6. Hey Mikka!

    Sehr süß geschrieben, wirklich <3 ich selbst habe tatsächlich noch nie so richtig was abgebrochen. Aus meiner Jugend weiß ich zwar noch, dass ich tatsächlich "Tintenherz" abgebrochen bzw. aufs Eis gelegt, es aber dann Jahre später doch noch gelesen hatte. Ist ja dann nicht wirklich abgebrochen, oder? :D

    Und seit dem Bloggen sind mir so um die 2 handvoll Bücher begegnet, bei denen mir der Gedanke kam, aber letztlich habe ich sie durchgezogen und die meisten davon erwiesen sich noch als richtig gut oder haben mir etwas mitgegeben, was ich nicht missen möchte. Deshalb finde ich auch, dass 100 Seiten definitiv zu wenig sind, denn für mich sind die ersten 100 Seiten nur die Warmlaufphase. Bei den meisten Büchern geht es wirklich erst danach richtig los oder sie schlagen ne komplett neue Richtung ein oder werden einfach besser.

    Liebe Grüße

    Rica

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    1. Huhu Rica,

      für mich kommt es auch ein wenig drauf an, warum mir die ersten 100 Seiten nicht gefallen haben! Wenn zum Beispiel die Spannung fehlte, kann sich das ja noch bessern, und dann lese ich normal auch weiter. Aber wenn die ersten 100 Seiten schon voll waren mit Logikfehlern und unglaubwürdigen Geschehnisse, oder wenn die Charaktere alle unheimlich blass sind, dann habe ich wenig Hoffnung, dass es sich noch bessert.

      LG,
      Mikka

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  7. Huhu,

    ich breche in letzter Zeit immer häufiger Bücher ab. Als Kind oder Jugendliche habe ich alles bis zum Ende gelesen. Mittlerweile breche ich oft nach nur 100 Seiten ab. Auch bei Büchern, die gar nicht so schlecht sind. z.B. "Die Alchimistin" von Kai Meyer. Das Buch hat mir sogar ganz gut gefallen, aber irgendwie kam ich nicht rein und dann war die Leihfrist abgelaufen... Irgendwann einmal lese ich das nochmal. Andere Bücher sind dagegen einfach nur schlecht, da habe ich auch gar kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich sie abbreche

    Liebe Grüße,
    Lena

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    1. Huhu Lena,

      wenn ich vorhabe, ein Buch irgendwann später noch zu lesen, zähle ich das gar nicht als Abbrechen, mehr als Unterbrechen. :-)

      LG,
      Mikka

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  8. Ein sehr gutes und interessantes Thema!
    Ich hab mir mal über eine ähnliche Frage Gedanken gemacht, als es darum ging, ob ich einen gefeierten Klassiker schlecht bewerten kann. Wenn man einen Klassiker wirklich richtig schrecklich fand, kommen manchmal schon Zweifel auf: Bin ich vielleicht einfach nur zu doof, um ihn zu verstehen?
    Daher finde ich deinen Beitrag sehr wichtig!

    Ob einem ein Buch gefällt oder nicht ist ja wirklich in erster Linie Geschmacksache. Und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
    Das finde ich auch ganz wichtig, was du ansprichst: Das man zwar in einer Rezension mit halbwegs objektiv bewertbaren Kriterien arbeiten sollte, das Gefühl, das man beim Lesen hat, aber oft eher bzw. auch durch subjektive Eindrücke entsteht, die man nicht erklären kann. Und wenn es sich einfach nicht gut anfühlt, wieso sich dann zwingen ein Buch weiterzulesen?

    Ich finde auch, dass es ebenso informativ ist, eine Begründung zu verfassen, wieso man ein Buch abgebrochen hat, wie eine 1-Sterne-Rezension. So oder so teilt man den Lesern seine Kritikpunkte mit, in ersterem Fall allerdings, ohne sich unnötig zu quälen.

    Aber wie du schon sagst, ist es natürlich wichtig, dass man darauf hinweist, wenn man ein Buch nicht zu Ende gelesen hat. Man kann ja zB nicht die komplette Handlung oder die Entwicklung der Figuren bewerten, wenn man das Ende nicht kennt.

    Du fasst es gut zusammen: Als Blogger schulden wir unseren Lesern nichts außer Ehrlichkeit. Und mit einer Rezension mehr oder weniger werden sie leben können.

    Tatsächlich gehöre ich aber auch eher zu der Fraktion, die Bücher zwar teilweise monatelang zur Seite legt, aber am Ende immer ausliest. Und zwar weil ich gerne die ganze Handlung und alle Entwicklungen kennen will, um die Geschichte beurteilen zu können. Oft wurde ich dadurch sogar positiv überrascht :).

    Ein sehr toller Beitrag!
    Liebe Grüße :),
    Charlie

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  9. Huhu Charlie,

    oh ja, bei Klassikern kenne ich das Problem auch! Seit ich blogge, hatte ich Gott sei Dank Glück damit, aber ich kann mich aus der Zeit vorher an Klassiker erinnern, die ich richtig schlecht fand. "Stopfkuchen" fand ich zum Beispiel einfach nur furchtbar langweilig.

    Haha, stimmt, das ist eigentlich der Unterschied zwischen einer 1-Sterne-Rezension und einem kurzem Fazit: die Dauer der eigenen Qual. :-)

    LG,
    Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D