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Dienstag, 6. Dezember 2016

[ Gemeinsam Lesen ] 6. Dezember 2016


"Gemeinsam Lesen" wird von Nadja und Steffi von den Schlunzenbüchern geleitet! Hier sind die Fragen, die es heute zu beantworten gilt:

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
"Ein Lied für die Geister" von Louise Erdrich
(Ich bin auf Seite 161.)

"Als Landreaux Iron bei einem tragischen Jagdunfall Dusty, den Sohn seiner Nachbarn, tötet, beschließen er und seine Frau, ihren jüngsten Sohn LaRose bei Dustys Familie aufwachsen zu lassen. Ergeben beugt sich LaRose dieser indianischen Tradition, die zu aller Überraschung ungeahnte, tröstliche Dinge bewirkt. Alles könnte sich zum Guten wenden, wäre da nicht einer, der mit Landreaux eine alte Rechnung offen hat und seine große Chance auf Rache wittert."
(Klappentext)

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Mrs. Peace zeigte auf der Tabelle, die die Schwester ihr vorlegte, auf das schwitzende, schluchzende Gesicht. Es war eine illustrierte Schmerzskala."

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? 

"Ein Lied für die Geister" ist ein Buch über Verlust, Schuld und Vergebung, aber auch ein Buch über die Lebenssituation der Indianer, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Es zeigt sehr deutlich die Zerrissenheit, die viele Indianer empfinden, die ihre Traditionen ehren wollen, und das in einer Gesellschaft, in der diese Traditionen für viele Menschen nicht mehr sind als nette Folklore. Die Autorin ist übrigens selber halb Ojibwa / Chippewa!

Landreaux, der aus Versehen den Jungen erschossen hat (und da konnte er wirklich nichts für, der Junge ist in dem Moment, als er abdrückte, vom Baum gefallen und direkt in den Lauf der Kugel), ist gleichzeitig gläubiger Christ und ruft in der Schwitzhütte vor seinem Haus regelmäßig die Geister seiner Ahnen an.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich, irgendwie ein wenig karg und aufs Nötigste reduziert, und dennoch sehr wirkungsvoll. Ich musste mich erst ein bisschen daran gewöhnen, aber dann war ich sehr angetan davon.

Hast du gestern (oder heute?) Nikolaus gefeiert und lagen vielleicht sogar Bücher in deinem Stiefel?


Nein, mein Mann und ich schenken uns nichts zum Nikolaus und feiern es auch nicht groß. Wenn wir Kinder hätten, wäre das sicher anders, aber so schenken wir uns so solchen Festen eigentlich grundsätzlich nichts.

Kommentare :

  1. Hey :)

    Das Buch klingt echt interessant und ist direkt auf die Wunschliste gerutscht :)

    Liebe Grüße

    Kira

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    1. Huhu Kira,

      bis jetzt kann ich es nur empfehlen! :-)

      LG,
      Mikka

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  2. Huhuu Mikka,

    dein aktuelles Buch klingt wirklich interessant. Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß damit! :-)

    Ich handhabe das so ähnlich wie du. Ich schenke mir selbst ohnehin nichts zum Nikolaus. Daher bin ich aus leer ausgegangen, was ich aber auch nicht schlimm finde.

    MEIN BEITRAG!

    Lieben Gruß
    Babs

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    1. Huhu Babs,

      vielen Dank! Bis jetzt gefällt mir das Buch wirklich sehr gut.

      LG,
      Mikka

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  3. "Ein Lied für die Geister" klingt sehr interessant, werde ich mir mal näher ansehen :)

    Mit dem Nikolaustag geht es mir genauso wie dir, mein Freund und ich schenken uns auch nichts und feiern diesen Tag nicht :) Als Kind hingegen habe ich den Tag schon gefeiert mit einem Vortrag vom Nikolaus und Knecht Ruprecht und einem eigenen gefüllten Stiefel. :D

    Liebe Grüße ♥

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    1. Huhu,

      ich bin in unserer Familie die Nachzüglerin. Mein jüngster Bruder war 7 Jahre älter als ich, und meine älteste Schwester sogar 22 Jahre älter! Und weil ich als Kind natürlich noch Süßkram und einen Adventskalender kriegen sollte, haben meine Geschwister auch noch als Erwachsene beides von unseren Eltern bekommen - musste ja fair sein. ;-)

      LG,
      Mikka

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  4. Hallo liebe Mikka

    Ohh, ein Indianerbuch, das ich noch nicht kenne, das muss ich mir merken, vielen Dank für den Tipp. Als Kind habe ich ja alles zum Thema verschlungen und war ein totaler Fan, da ich mich aber für unendlich viele Themen interessiere, ist es schon lange her, dass ich ein Buch über die Kultur und das Schicksal der indianischen Bevölkerung gelesen habe. Das werde ich dann vielleicht bald einmal nachholen.

    Ganz liebe Grüsse dir und lieben Dank für den Kommentar
    Livia

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    1. Huhu Livia,

      es ist zum Teil sehr bedrückend, weil viele der Indianer in diesem Buch sehr verloren sind im Spagat zwischen ihrer Kultur und den Anforderungen, die der Rest der Welt an sie stellt. Da ist dann schon mehrfach die Rede von Medikamenenabhängigkeit und Alkoholismus. Im Rückblick wird auch die Geschichte eines Mädchens erzählt, das von seiner alkoholabhängigen Mutter einfach an einen Weißen verkauft wurde.

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D