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Montag, 24. Oktober 2016

NaNo-Fragen von Tinka Beere

Die liebe Tinka Beere vom Blog Teestube hat sich ein paar Fragen zum kommenden NaNoWriMo ausgedacht und die ersten schon gestellt:

Frage 1: In wenigen Wochen ist es soweit, der NaNoWriMo beginnt. Ist dies dein erster NaNo und weißt du schon, was du schreiben möchtest?

Ich mache dieses Jahr zum fünften Mal mit und habe schon eine recht genaue Idee, was ich schreiben will, obwohl mein Handlungsplan noch nicht so ganz steht. (Akt I und II sind durchgeplant und ich hänge gerade am Beginn von Akt III fest, was mir leichte Panik verursacht... Die Uhr tickt!)

Hier mal mein Cover und mein "Klappentext" (wobei der schon wieder nicht so ganz stimmt):
"Der Schleichende Mond - Magie im Dunkel" von Mikka Gottstein

"Der erste Mordfall für Kommissarsanwärterin Erhetu! Gut, zugegeben - eigentlich hat ihr niemand diesen Fall zugeteilt. Genauer gesagt ist sie über die grausam zugerichtete Leiche gestolpert, als sie gerade mal wieder verdonnert wurde, wie eine weit weniger qualifizierte Stadtwache Streife zu laufen... Denn ihre menschlichen Kollegen halten die junge Felinin für einen Witz. "Fellpfote" oder "Miau" sind da noch die netteren Spitznamen, denn es ist noch gar nicht so lange her, dass die Sklaverei abgeschafft wurde und alle nicht-menschlichen Rassen Grundrechte erhielten.  

Jedenfalls hat Erhetu nun einen Mordfall. Hurra! Dummerweise ist der innerhalb von 15 Sekunden aufgeklärt, denn der Mörder liegt bewusstlos direkt neben der Leiche seines Opfers. Schon komisch... Aber die magische Signatur des jungen Mannes passt zu der magischen Signatur in den Wunden, und so etwas lässt sich nicht fälschen. Oder? 

Wenige Tage später erzählt ihr ihr mysteriöser Freund Ardan, Besitzer einer Buchhandlung voller weinseliger Geister (auf dem Grundstück brannte vor fast 100 Jahren mal eine Kneipe nieder), dass er den wahren Täter in seinen Wahrträumen gesehen hat - da scheint es jedoch schon zu spät. Aber Erhetu kann nicht zulassen, dass ein Unschuldiger hingerichtet wird... Auch wenn sich "Gefängniseinbruch" schlecht im Lebenslauf macht. 

Natürlich läuft nicht alles wie geplant, und so macht sich wenig später eine bunte Gruppe auf den Weg, den wahren Mörder zu finden, dabei über eine große Verschwörung zu stolpern, durch das halbe Imperium zu reisen, in den Minen von Mohk auf ein ungeheures Unrecht zu stoßen und mit etwas Glück die Welt zu retten."

Frage 2: Wie bereitest du dich auf den NaNoWriMo vor?

Ich bin der totale Plotter, ich kann einfach nicht schreiben, wenn ich die Handlung nicht zumindest grob vorgeplant habe. Und deswegen kriege ich im Moment ein bisschen Schnappatmung, denn ich habe meine Guten in eine ganz schön brenzlige Situation gebracht! Die Bösen sind ihnen eigentlich hoffnungslos überlegen, und nur mit einer Prophezeiung kann man da auch nicht mal eben die Welt retten... Wenn jetzt nicht gerade eine Gottheit unverhofft vom Himmel steigt und eingreift, dann müssen die Guten sich aber echt schnell was einfallen lassen.

Frage 3: Welches Ziel hast du im NaNoWriMo? Reichen dir die 50.000 Wörter oder möchtest du mehr schaffen?

Mit 50.000 Wörtern werde ich wohl nicht hinkommen. Im Idealfall würde ich gerne eine komplette Rohfassung meines Romans hinbekommen, bis hin zu dem magischen Wort "Ende". Da können zwar noch einzelne Szenen und Nebenhandlungen fehlen, aber ich hätte gerne ein komplettes Gerüst von Anfang bis Ende. Deswegen sollte ich sicher wenigstens 75.000 Wörter einplanen.

Frage 4: Hast du eine spezielle Strategie für den NaNoWriMo? Möchtest du jeden Tag die gleiche Wortzahl schaffen oder du zu den Blitzstartern gehören, die die 50.000 Wörter schon nach den ersten Tagen erreichen?

Um Gottes willen, bloß das nicht! Ich kenne mich, dann würde ich ein paar Tage schreiben wie eine Bekloppte und danach den totalen Burnout kriegen, inklusive Schreibblockade vom Feinsten. Ich werde versuchen, jeden Tag wenigstens 2.000 Wörter zu schreiben und an Tagen, an denen ich nicht arbeiten muss, auch mehr, sozusagen auf Vorrat.

Frage 5: Was erwartest du für dich und dein Schreiben vom NaNoWriMo?

Ich habe bisher zwar ein paar Mal gewonnen beim NaNoWriMo, danach aber nie etwas mit den Manuskripten gemacht. Irgendwie hatte ich nie das das Gefühl, dass sie dafür gut genug sind - bis auf das Manuskript vom Jahr 2014, da hatte ich eigentlich fest vor, es 2015 zu überarbeiten und zu veröffentlichen.

Naja, aber dann passierten leider viele nicht so schöne Dinge. Mein Mann verlor beide Eltern, und dann starben im Laufe eines Jahres noch eine ganze Reihe von geliebten Menschen vor ihrer Zeit: völlig überraschend mein Bruder im Alter von 45 Jahren und eine Freundin mit nur 34, und nach langem Kampf gegen den Krebs eine andere Freundin im Alter von 41 Jahren.

Und irgendwie hat sich das in meinem Kopf so vermischt mit dieser NaNoWriMo-Geschichte, dass ich nicht mehr daran arbeiten konnte. Ich kriegte schon Beklemmungen, wenn ich nur daran dachte. Daraus entwickelte sich die schlimmste Schreibblockade meines Lebens - vom Dezember 2014 bis Oktober 2016 habe ich kein einziges Wort geschrieben und letztes Jahr nicht mal versucht, am NaNoWriMo teilzunehmen.

Der NaNoWriMo 2016 soll für mich ein Neuanfang sein. Tabula Rasa. Das alles über Bord schmeissen und schreiben.

Kommentare :

  1. Oh, der Grund für deine Schreibblockade ist ja schrecklich! Das tut mir sehr leid :/.
    Ich drück die Daumen, dass du dieses Jahr beim NaNoWriMo so richtig durchstartest!

    Liebe Grüße,
    Charlie

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    1. Huhu Charlie,

      ja, 2015 und 2016 war für so eine Zeit, wo eine Katastrophe nach der anderen passierte - aber jetzt kann es eigentlich nur besser werden.

      LG,
      Mikka

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  2. Dieses Buch würde ich sehr gerne lesen - interessante Protagonisten und ein weltveränderndes Szenario. Ich wünsche dir viel Erfolg, und vor allem Freude am Schreiben.

    LG
    gann

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Danke für deinen Kommentar! :D