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Freitag, 23. September 2016

[ NaNoWriMo ] Kampf der Schreibblockade

Viele von euch wissen sicher, was NaNoWriMo ist - und für die anderen: 

Es ist ein internationales Schreibprojekt, bei dem die Teilnehmer versuchen, im Monat November ein Buch mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben. Klingt bekloppt, ist es vielleicht auch, macht aber Spaß! Es gibt nix zu gewinnen, außer Schreiberfahrung und Horizonterweiterung und dem Gefühl von Stolz, wenn man es geschafft hat! 

Fun Fact: Wusstest ihr, dass zum Beispiel "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern sein Leben als NaNoWriMo-Manuskript begonnen hat? Und es gibt auch andere Teilnehmer, die ihre Bücher erfolgreich veröffentlicht haben.

Ich nehme seit 2011 an NaNoWriMo teil, und in den Jahren 2011, 2012 und 2014 ist es mir auch gelungen, die 50.000 Wörter zu erreichen oder sogar zu übertreffen. (2013 musste ich aus gesundheitlichen Gründen nach ~30.00 Wörtern aufgeben.)
Die Manuskripte von 2011 und 2012 habe ich als lehrreiche Schreiberfahrung verbucht, beim Manuskript von 2014 hatte ich ursprünglich sogar geplant, es zu überarbeiten und zu veröffentlichen - aber eine Reihe von Schicksalsschlägen führten zu einer absoluten Schreibblockade, so dass ich 2015 und 2016 tatsächlich kein einziges Wort schrieb und auch nicht am NaNoWriMo 2015 teilnahm. 

Vor ein paar Tagen wurde mir jäh klar, warum ich aus dieser Schreibblockade scheinbar gar nicht mehr herausfand: Ich verband mit meinem Manuskript von 2014 einfach so eine traurige, stressige Zeit in meinem Leben, dass alleine der Gedanke, daran zu arbeiten, direkt zu einem Echo dieser schlechten Emotionen führte. Gleichzeitig fühlte ich mich aber sozusagen an dieses Buch gefesselt - als dürfte ich erst dann wieder etwas Neues schreiben, wenn ich dieses Projekt beendet hatte. 

Deswegen habe ich beschlossen, das anzunehmen und loszulassen, dabei aber nicht als Versagen meinerseits zu betrachten, sondern einfach als das, was es ist: Das Leben läuft nicht immer, wie man das geplant hat. Manchmal lohnt es sich, zu kämpfen, aber manchmal muss man einfach sagen: Namaste, Leben, danke für die lehrreiche Erfahrung. Auf zu neuen Ufern. 

Was das im Klartext heißt, ist, dass ich dieses NaNoWriMo mit einem ganz neuen Manuskript ohne "Altlasten" beginnen werde. Und schön fühle ich mich besser und habe das erste Mal seit vielen Monaten Lust aufs Schreiben! 

Ich werde mir im Oktober und November sozusagen von der Blogarbeit frei nehmen. 

Im Oktober möchte ich Karten zeichnen, Charakterprofile schreiben, einen groben Handlungsabriss entwerfen, mir Gedanken über meine Welt und mein Magiesystem machen. Es wird auf jeden Fall High Fantasy, ich bin nur noch nicht so ganz sicher, ob für Jugendliche oder Erwachsene. Ich habe schon ein paar Ideen, und in die Handlung werden auf jeden Fall ein paar Dinge einfließen, die man auch aus der Realität kennt. Im November möchte ich mich dann auf NaNoWriMo konzentrieren. 

Ich werde nach wie vor Rezensionen schreiben, aber nicht an Blogaktionen wie "Gemeinsam Lesen" oder "Top Ten Thursday" teilnehmen, oder auch an Leseabenden auf FB. Dafür werde ich aber ab und an über das Schreiben bloggen. 

Kommentare :

  1. Hallo^^

    Das klingt nach einem guten Plan. Hab auch zweimal versucht, bei dem Nanowrimo teilzunehmen, aber nie das Durchhaltevermögen gehabt^^°

    Lg,
    Kira

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    1. Huhu Kira,

      ich schaffe es meist, aber mache dann nie irgendwas mit den Manuskripten! Aber es macht mir trotzdem immer Spaß. :-)

      LG,
      Mikka

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  2. Ich möchte dieses Jahr auch gerne daran teilnehmen. Organisierst du dich in irgendeiner Gruppe oder wirst du die 30 Tage ganz allein durchstehen?
    Viele Grüße
    Erin

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    1. Huhu Erin,

      ich werde mich auf jeden Fall auf den deutschen Foren rumtreiben und an Word Wars und dergleichen teilnehmen! Hast du dich in den Foren schon ein bisschen umgeschaut? Falls nein, findest du hier die deutschen Foren:
      http://nanowrimo.org/regions/europe-germany

      Ich habe ein paarmal versucht, hier in der Gegend eine Schreibgruppe für den Nano ins Leben zu rufen, aber das hat nicht so richtig geklappt. Ein einziges Mal haben wir uns getroffen, dabei aber mehr gequatscht als geschrieben, und danach haben wir es nie mehr geschafft, einen Termin zu finden, der wenigstes ein paar von uns gepasst hätte...

      Aber eigentlich reicht mir der Austausch über die Foren auch.

      Hast du dir schon einen Account angelegt? Wenn du gerne Writing Buddy sein würdest, ist hier mein Account: http://nanowrimo.org/regions/europe-germany

      LG,
      Mikka

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  3. Huhu Mikka!

    Ich find es immer wieder toll auf andere Leute zu stoßen, die auch am NaNoWriMo teilnehmen. In meinem unmittelbaren Umfeld schreibt nämlich niemand und die schauen mich immer an wie Autos, wenn ich davon rede. :D Ohne mein Autorenforum würde ich da wahrscheinlich verzweifeln bei all diesem Unverständnis dafür.
    Ich fin'ds übrigens auch gut, dass du dein Projekt von 2014 loslassen kannst. Ich denke, das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Und dein neues Projekt könnte dafür ja vielleicht umso besser werden?
    Liebe Grüße,
    Diana

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    1. Huhu Diana,

      ich kenne "im echten Leben" auch niemanden, der schreibt! Obwohl, halt, das muss ich relativieren: eine Freundin von mir hat unter dem Pseudonym "Ardy K. Myrne" sogar schon zwei Bücher rausgebracht, aber ich wohne inzwischen nicht mehr in ihrer Nähe und habe daher mit ihr auch nur noch online Kontakt.

      Ich bin mal gespannt, wie sie mein neues Projekt entwickeln wird. Im Moment schwebt mir da Fantasy mit einem Hauch Science Fiction und Steampunk vor.

      LG,
      Mikka

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  4. Hallöchen,
    ich habe letztes Jahr zum ersten Mal am NaNoWriMo teilgenommen und es auch geschafft, die 50.000 Wörter zu schreiben, habe mich aber wahnsinnig gestresst gefühlt.
    Ich hab mich selbst einfach zu sehr unter Druck gesetzt und ich glaube nicht, dass ich es dieses Jahr schaffen werde. Aus zeitlichen Gründen.

    So Schreibblockaden kenne ich auch. Mich frustrieren Projekte auch manchmal so sehr, dass ich nicht daran weiterarbeiten kann. Und manchmal beschäftigen mich private Dinge zu sehr.

    Ich hoffe, dass es bei dir im Oktober und November so richtig gut läuft :)

    Liebste Grüße,
    Kate ♥

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    1. Huhu Kate,

      ich glaube, das ist bei NaNoWriMo der Knackpunkt: herausfinden, wie man sich nicht so sehr unter Druck setzt und seinen inneren Kritiker in Urlaub schickt. Ich habe festgestellt, dass ich mich irrsinnig stresse, wenn ich einfach drauflosschreibe - ich bin viel relaxter, wenn ich vorher wenigstens einen groben Handlungsablauf ausgearbeitet habe. Von dem kann ich dann ja immer noch abweichen!

      LG,
      Mikka

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  5. Hey :)

    Ein bisschen spätes Kommentar, aber bevor du dich für den Oktober und den November vom Blog mehr oder weniger verabschiedest: Gutes Gelingen, ich nehme dieses Jahr auch teil. Momentan schreibe ich 500 Worte am Tag, im Oktober wird auf 750 gesteigert und im November dann 1000 - ist ein bisschen weniger als das eigentliche NaNoWriMo-Ziel, aber momentan schreibe ich auch mehr über das Ziel hinweg und lande eher bei 750 bis 1000 pro Tag und vielleicht lässt sich diese Attitüde ja bis zum November noch weiter ausbauen :D (Aber ich will es mit dem Ziel nicht allzu sehr übertreiben, 2000 Worte schaffe ich aufgrund Studium, Blog und Co. schlicht und ergreifend einfach nicht.)

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß und werde gespannt deine Schreib-Updates verfolgen. Ich freue mich selbst schon wie ein kleines Kind auf den November. Das wird großartig!

    Das mit dem im alten Manuskript mit all den persönlichen Altlasten feststecken kann ich sehr gut nachvollziehen. Mir ging es mit meinem ähnlich, deshalb habe ich im August einen Schlussstrich darunter gezogen und noch mal komplett neu angefangen und fühle mich damit mittlerweile sehr wohl. Ich hoffe, es ergeht dir ähnlich und die Muße hört dich ab jetzt gar nicht mehr auf zu küssen :)

    Liebst,
    Antonia

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    1. Huhu Antonia,

      so ganz verabschieden werde ich mich ja nicht, aber es wird sich halt auf Rezensionen und Schreibupdates beschränken. :-)

      Ich freue mich auch schon sehr auf den November - letztes Jahr hat es sich so komisch angefühlt, NICHT teilzunehmen...

      Ja, manchmal muss man wohl auch sagen: das wird so nix mehr, Zeit für einen neuen Ansatz. :-)

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D