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Donnerstag, 22. September 2016

[ Classic Confessions ] Ein Klassiker, an den ich mich noch nicht herangetraut habe

Antonia vom Blog "Lauter und Leise" hat sich diese Aktion ausgedacht, bei der das Augenmerk auf alte und neue Klassiker gerichtet werden soll - denn Klassiker können wirklich Spaß machen und sind oft auch für moderne Leser sehr lesenswert! Die Aktion läuft noch bis Juni 2017, und dann wird sogar noch ein großes Buchpaket verlost. 

HIER findet ihr Antonias Beschreibung der Aktion und HIER alle bisherigen Fragen. 

Bei der Frage dieser Woche kam mir direkt dieser Klassiker in den Sinn:
Leo Tolstoi: "Anna Karenina"

"Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern…"
(Klappentext)

Warum habe ich mich also an dieses Buch noch nicht herangetraut?

Nun, zum einen ist es mit über 1.300 Seiten natürlich ein echter Wälzer. Und wenn ich nach den Ausgaben urteile, die ich bisher in der Hand hatte, auch noch ein kleingedruckter Wälzer. Was vermutlich heißt, dass ich zwei Wochen konzentriert nur an diesem einen Buch lesen müsste, und ich habe eigentlich gerne wenigstens alle 500 oder 600 Seiten wieder Abwechslung in Form einer neuen Geschichte.

Ich? Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege.

Außerdem habe ich im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, dass ich mich mit Klassikern russischer Autoren aus irgendeinem Grund etwas schwer tue, und inzwischen ist da so eine Art innerer Blockade draus geworden, obwohl das eigentlich Quatsch ist. Schließlich schreiben ja nicht alle russischen Autoren gleich, genauso wenig wie alle deutschen oder alle englischen Autoren gleich schreiben.

Aber ich glaube, fast am gravierendsten ist für mich dieser dritte Grund: wenn man mal ignoriert, dass es sich hier um einen Klassiker handelt, was ist es dann? Eine Dreiecksgeschichte. Und ich hasse Dreiecksgeschichten. Aber auch das ist eigentlich Quatsch, denn hier handelt es sich ja nicht um die typische moderne Dreiecksgeschichte, bei der die Heldin zwischen zwei heißen Männern steht, sich nicht entscheiden kann und am Ende dann doch mit einem davon Hand in Hand ins ewige Glück tänzelt.

Dennoch. Über 1.300 Seiten Liebesdreick. Ich kann mich einfach nicht überwinden!  

Kommentare :

  1. Stell dir einfach vor, die vielen Seiten sind von G.R.R. Martin. :D

    Ich habe alles von Thomas Mann gelesen, außer "Lotte in Weimar" - ich fürchte, das Thema könnte mich langweilen, dabei ist es nicht sein anstrengendstes Buch, und wenn ich erst mal angefangen habe, wird mich die feine Beobachtungsgabe und Schreibkunst sicher fesseln. vielleicht nächstes Jahr.

    LG gann

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    1. Huhu gann,

      von Thomas Mann habe ich noch nicht viel gelesen, aber die Buddenbrocks möchte ich irgendwann noch in Angriff nehmen. :-)

      LG,
      Mikka

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  2. Vor Tolstoi habe ich auch am meisten "Angst", den habe ich auch in meinem Beitrag erwähnt. Ich habe bisher noch nichts von einem russischen Autor gelesen, was mich aber eigentlich umso gespannter darauf macht. Mich schreckt aber auch hauptsächlich die Seitenzahl ab und die Tatsache, dass ich da so ewig dran lesen würde.
    Irgendwann wird das aber sicher noch klappen :D

    Liebe Grüße!

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    1. Huhu,

      ich frage mich ja eigentlich, WARUM mich die Seitenzahl dermaßen abschreckt - ist ja nicht so, als würde ich pro Monat nicht mehrere tausend Seiten lesen, nur halt normalerweise verteilt auf viele Bücher.

      LG,
      Mikka

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    2. Ich denke genau das ist das Problem. Vielleicht ist das ja eine unbewusste Bindungsangst? :D Mir geht es aber auch so, dass ich gerne Abwechslung habe und wenn man den ganzen Monat am gleichen Buch liest, dann fehlt die einfach.

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  3. Huhu liebe Mikka,

    ich habe Anna Karenina jetzt als Hörbuch gehört, nachdem ich erst angefangen habe, es selber zu lesen. Der Schreibstil ist gar nciht das Problem - aber mir waren viele Stellen einfach zu langatmig und ausschweifend. Eine klassische Dreiecksgeshichte ist es nicht, auch wenn es zwei Männer und eine Frau gibt - dafür gibt es doch zu viele andere Handungsstränge, aber es passiert insgesamt sehr wenig, es gibt viel gesellschaftliches Gerede und vor allem - und das war mir zuviel - ist es furchtbar dramatisch und hysterisch. Zumindest habe ich es so empfunden. Aber - der Sprecher war super; ich mag Gert Westphal aber auch wirklcih als Sprecher mit seiner gesetzten und reifen Stimme.
    So richtig begeistert bin ich also nicht - und erst wollte ich eigentlich auch noch Madame Bovary lesen, aber da habe ich jetzt wirklich die Lust dran verloren.
    Eigentlich hätte ich dir ja Mut machen sollen - und bestimmt empfinden andere das Buch auch ganz anders; mich hat es leider nicht überzeugt.

    Wenn du es mal liest, wünsche ich dir trotzdem viel Freude!

    LG Sabine

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    1. Huhu Sabine,

      vielleicht hole ich es mir auch mal als Hörbuch, mal sehen! :-)

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D