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Mittwoch, 3. August 2016

[ Creative Wednesday ] Bücher, die verfilmt wurden

Der Creative Wednesday ist eine Aktion von Ankas Zeilenzauber! Es ist eine Challenge für Bastler, denn es geht darum, dass man sich ein leeres Notizbuch anschafft (ich verwende stattdessen einen Planer, den ich noch über hatte) und jede Woche zur aktuellen Aufgabe eine Doppelseite gestaltet. So hat man dann nach ein paar Wochen ein kunterbuntes, prall gefülltes Notizbuch, das eine schöne Erinnerung abgibt oder sich vielleicht auch als Geschenk eignet, da es auch viele Buchtipps enthalten wird.

Die genauen Regeln findet ihr HIER und die aktuellen Aufgaben HIER

Ich habe mich für Bücher und Verfilmungen entschieden, über die in Buchblogs und auf Booktube nicht so oft geredet wird! 
Auf dieser Seite seht ihr zwei preisgekrönte Klassiker, nämlich: 

"Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

Handlung:
Das ganze Buch spielt sich an einem einzigen Tag im Juni des Jahres 1923 ab. Die ältliche Mrs Dalloway bereitet am Morgen und Vormittag eine Festlichkeit vor, bei der sie alte Freunde und Bekannte wieder zusammenführen will. Dabei trifft sie einen alten Verehrer wieder, der gerade aus Indien zurückgekehrt ist. Gleichzeitig verbringt der von Halluzinationen geplagte Kriegsveteran Septimus Warren Smith den Tag mit seiner Frau im Park, bevor er am Nachmittag in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Später am Abend findet die geplante Party statt.

Mein Fazit: 

"Mrs Dalloway" ist ein Buch, in dem oberflächlich gesehen wenig passiert - eine Frau plant eine Party und trifft einen alten Verehrer, ein Kriegsveteran wird in eine Klinik eingewiesen. Aber in den Gedanken der Charaktere spielt sich ganz viel ab, und die Autorin lässt den Leser unmittelbar an dieser reichen inneren Welt teilhaben, indem sie ihn einfach mitten hinein wirft, ungefiltert. Da werden existentielle Themen angesprochen, und wenn man sich darauf einlässt, ist es meiner Meinung nach ein sehr lohnendes Buch, auch wenn man sich ein bisschen anstrengen und mitdenken muss.


und: 

"Der Report der Magd" von Margaret Atwood

Im Original heißt das Buch "The handmaid's tale". Das Buch heißt in der deutschen Übersetzung "Der Report der Magd", während der Film im Deutschen den "Die Geschichte der Dienerin" trägt. 

Inhalt: 
Das Buch spielt in einer unbestimmten Zukunft. Aus Amerika ist quasi über Nacht eine totalitäre Theokratie geworden, die patriarchalische Republik von Gilead. Die Menschen werden in verschiedene Kasten eingeteilt, die ihr ganzes Leben bestimmen und detailliert festlegen, welche Berufe sie ergreifen dürfen, wie sie sich zu kleiden und in ihrer Freizeit zu verhalten haben. 

Nur die herrschende (rein männliche) Klasse hat ein gewisses Maß an Freiheit, alle anderen müssen jederzeit darauf achten, sich bis ins Kleinste an die Regeln zu halten, denn die "Augen", die Spione des Regimes, bewegen sich unerkannt in der Bevölkerung und zeigen die kleinste Verfehlung an - und schon auf diese steht meist der Tod durch Erhängen. 

Frauen, sogar solche mit vergleichsweise hohem Status, werden gnadenlos unterdrückt. Sie dürfen kein Geld oder Eigentum besitzen, sie dürfen nicht wählen, sie dürfen nicht einmal lesen oder schreiben. Da die Fruchtbarkeit der Menschen aufgrund von Umweltverschmutzung und Strahlung drastisch zurückgegangen ist, wird der Wert einer Frau vor allem nach ihrer Fruchtbarkeit beurteilt. 

Die "Mägde" sind Frauen, die aus den verschiedensten Gründen, wie zum Beispiel Ehebruch oder Abtreibung, als moralisch fragwürdig eingestuft wurden. Deswegen dürfen sie auch nicht heiraten, sondern werden ranghohen Männern zugeteilt, um für deren Ehefrauen Nachwuchs auszutragen. Dabei wird ihnen sogar ihr Name genommen - werden sie zum Beispiel einem Mann namens Fred zugeteilt, wie die Protagonistin, ist ihr Name fortan "Desfred".

Mein Fazit:
Das Buch ist vor 30 Jahren erschienen, und es lässt sich nicht leugnen, dass es sich in Stimmung, Botschaft und Schreibstil stark von den den aktuell so beliebten Dystopien unterscheidet, die sich überwiegend an junge LeserInnen richten - in meinen Augen ist es eher mit "1984" verwandt als mit "Die Tribute von Panem". Das heißt meiner Meinung nach aber nicht, dass es sich für moderne junge LeserInnen nicht lohnt, ganz ihm Gegenteil! Aber es ist ein Buch, auf dass man sich einlassen muss und dem man Zeit geben muss.

Auf der rechten Seite zeige ich euch zwei herausragende Bücher von japanischen Autoren, nämlich:

Alles, was wir geben mussten" von Kazuo Ishiguro

"Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen…" 
(Klappentext)

Mein Fazit:
Es ist eine ruhige, bedächtige Dystopie. Hier gibt es keine Zombies, und es gibt zwar eine kaltblütig ausgenutzte Minderheit, aber keinen Aufstand, keinen Aufschrei. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber das Buch wird erzählt von Kathy, einem Mädchen, das zu dieser Minderheit gehört - und das dennoch ein aktiver Teil dieses menschenverachtenden Systems ist, weil sie glaubt, dass es eben so sein muss und sogar gut und richtig ist.

Oberflächlich gesehen ist es scheinbar eine Ansammlung von Nichtigkeiten, von Szenen ohne Dramatik oder emotionaler Wucht - aber zwischen den Zeilen verbirgt sich eine dystopische Welt, die in ihrer nüchternen Grausamkeit ihresgleichen sucht.

Meine Rezension

und

"Kirschblüten und rote Bohnen" von Durian Sukegawa

"Sentaro ist gescheitert, nach allen Regeln der Kunst: Er ist vorbestraft, trinkt zu viel, und sein Traum, Schriftsteller zu werden, ist unerfüllt geblieben. Stattdessen arbeitet er in einem Imbiss, der Dorayaki verkauft: Pfannkuchen, die mit einem süßen Mus aus roten Bohnen gefüllt sind. Tag für Tag steht er in dem Laden mit dem Kirschbaum vor der Tür und bestreicht lustlos Gebäck mit Fertigpaste. Bis irgendwann die alte Tokue den Laden betritt. Die weise, aber sichtlich vom Leben gezeichnete Frau kocht das beste Bohnenmus, das man sich nur denken kann. Die Begegnung mit ihr verändert alles. Tokue lehrt Sentaro ihre Kunst und tatsächlich gewinnt er nicht nur die Lust am Backen, sondern auch die Freude am Sinnlichen und an den kleinen Dingen des Lebens zurück. Wenig später wird Wakana, ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, zur Stammkundin des Imbisses und schließt Freundschaft mit Tokue und Sentaro. Doch die Welt meint es nicht gut mit den dreien …"
(Klappentext)

Mein Fazit:
In meinen Augen hat Durian Sukegawa ein Buch geschrieben, das sich leise, still und heimlich ins Herz stiehlt. Drei ganz unterschiedliche Menschen, die alle eine Leere in ihrem Leben haben, treffen sich rein zufällig und finden in einander eine Familie: der gescheiterte Schriftsteller Sentaro, die weise alte Tokue und Wakana, das ernsthafte Schulmädchen. Obwohl der Autor die Geschichte ruhig und schnörkellos erzählt, fand ich sie hochspannend und bewegend.

Meine Rezension

Kommentare :

  1. Wow das hast du ja wieder klasse gestaltet. Respekt das du das immer so toll gestaltest.

    Anbei eine Kleinigkeit für dich, falls du möchtest: http://www.martinsminds.de/news.php?readmore=223

    Gruß Martin

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    Antworten
    1. Huhu Martin,

      herzlichen Dank! :-) Ich werde in den nächsten Tagen schauen, dass ich einen Beitrag dazu schreibe.

      LG,
      Mikka

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Danke für deinen Kommentar! :D