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Freitag, 5. Februar 2016

[ Kurz-Rezi ] "Happy Families" von Adele Parks (Quick Reads)

Vor ein paar Tagen habe ich euch die Reihe "Quick Reads" vorgestellt - eine in Großbritannien erscheinende Reihe kurzer, einfach geschriebener Büchlein für Erwachsene mit Leseschwäche.

Ich habe drei davon gekauft und werde sie euch nach und nach vorstellen. Da ich öfter gefragt werde, welche Bücher ich für Leser empfehlen würde, die gerne anfangen würden, auf englisch zu lesen, wird mein Augenmerk auch darauf liegen, ob sie sich dafür eignen.

Da die Büchlein so kurz sind, werde ich auch meine Rezension kurz und knackig halten. Heute geht es um dieses Buch (ein Klick auf das Cover bringt euch zum Buch auf Amazon): 

Die Geschichte:
Seit die 42-jährige Lisa, Mutter dreier Kinder, für eine jüngere, vollbusigere Frau von ihrem Mann verlassen wurde, vertraut sie niemandem mehr - auch nicht Mark, mit dem sie seit einem Jahr ausgeht. Sie will keinen Neustart in ihrem Leben, aber dann passiert etwas, das ihr Leben auf den Kopf stellt. 

Originalität (2☆):
Die Geschichte ist extrem einfach und gradlinig. Der halbwegs geübte Leser weiß nach wenigen Seiten, wie die Sache enden wird, und unerwartete Wendungen oder originelle Ideen hat das Buch nicht zu bieten.  

Spannung (1,5☆):
Da die Handlung sehr vorhersehbar ist und keinen wirklichen Überraschungen aufweist, fand ich es leider ziemlich langweilig. 

Charaktere (2,5☆):
Ich habe mich schwer getan, mit Lisa mitzufühlen. Sie ist sehr negativ und neigt dazu, immer das Schlechteste zu erwarten. Sie stößt Menschen weg, weil sie glaubt, dass sie sie ohnehin verlassen werden, und fühlt sich dann bestätigt, wenn sie irgendwann aufgeben und sich wegstoßen lassen. Sie hat keine richtigen Ziele im Leben. 

Vieles von dem, was sie beschäftigt, ist sicher sehr nah dran am alltäglichen Leben, den Sorgen und Ängsten vieler Frauen, aber sie zeigt wenig Eigeninitiative dabei, sich diesen Sorgen und Ängsten zu stellen. 

Ihr Freund Mark ist sehr sympathisch: geduldig, liebevoll, sehr darum bemüht, sich auch mit Lisas Kindern zu verstehen. Die meisten anderen Charaktere bleiben aber blass. 

Schreibstil (1☆):
Da das Buch sich ja an Leser mit Leseschwäche richtet, ist der Schreibstil natürlich einfach. Die Sätze sind kurz, ohne schwierige Wörter. In einen Augen übertreibt es die Autorin ein wenig mit der Vereinfachung und viele Dinge werden immer wieder wiederholt.

Humor (2,5☆):
Manchmal musste ich schon schmunzeln, und ich wünschte, die Autorin hätte diesen Humor ein bisschen öfter eingesetzt. 

Romantik (2☆):
Mark ist so ziemlich der perfekteste Freund, den Frau sich wünschen kann, aber Lisa stößt ihn permanent weg und behandelt ihn fast wie ein Möbelstück - sie weiß nicht einmal, wann er Geburtstag hat.

Im Ganzen war ich von "Happy Families" sehr enttäuscht und würde ihm 2 von 5 Sternen geben. Obwohl die Sätze so einfach sind, eignet das Buch sich nur bedingt für ungeübte Englischleser, da relativ viele umgangssprachliche Ausdrücke und Wörter vorkommen.

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