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Mittwoch, 24. Dezember 2014

"Herz aus Grün und Silber" von Stephanie Linnhe


#anzeige: Ein Rezensionsexemplar des Buches wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.


Meine Wertung 4,5 von 5 Sternen
Titel Herz aus Grün und Silber
Originaltitel ---
Autor(in) Stephanie Linnhe
Übersetzer(in) ---
Verlag* Forever (Ullstein)
Seitenzahl* 400
Erscheinungsdatum* 10. Oktober 2010
Genre Urban Fantasy
* bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe des Buches


"Das Leben der australischen Studentin Naya Green gleicht einem Albtraum: Nachts träumt sie von Schlangen, ein Tier verirrt sich in das Auto ihrer Cousine und sogar in ihr Zimmer. Was ihre Eltern für Halluzinationen halten, bereitet Naya schlaflose Nächte. Als sie von Amelia Steer kontaktiert wird, die auf ihrer Farm Hilfe für junge Frauen mit traumatischen Erlebnissen anbietet, scheint das die ideale Lösung zu sein. In dem kleinen Ort Meelah trifft Naya nicht nur auf den attraktiven Chase, der seine eigenen Geheimnisse hütet. Sie findet auch heraus, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sie jemals geahnt hat. Und dass manche Kriege zu alt sind, um zwischen den Fronten zu bestehen."
(Klappentext)
Das Buch schaffte es bis ins Finale des Lovelybooks-Leserpreises 2014, und nachdem ich es gelesen habe, kann ich nur sagen: das hat es auch mehr als verdient! Ich habe das Buch mit sehr viel Vergnügen gelesen und würde es jedem empfehlen, der das Genre Urban Fantasy / Romantasy gerne liest und dabei das Besondere jenseits der Klischees sucht.

Zum Einen fand ich sehr originell, um welche Spezies paranormaler Wesen es geht. Keine Vampire, keine Dämonen, keine Engel, dafür... Nein, das verrate ich noch nicht, aber ich habe bisher noch kein Fantasybuch über diese mythologischen Wesen gelesen! Die Autorin stützt sich dabei zwar auf die bekannte Mythologie, macht aber etwas ganz Eigenes daraus, das so gut durchdacht ist, dass es bei aller Fantasie immer glaubhaft bleibt.

Die junge Heldin des Romans, Naya, gerät mitten hinein in einen uralten Konflikt, von dem ein normaler Mensch nicht einmal etwas ahnt. So wie es die besagten mythologischen Wesen gibt, so gibt es auch Menschen, die sie erbarmungslos jagen und töten. Dabei kann man nie wirklich sagen, wer nun die Guten und wer die Bösen sind, denn so einfach ist es nicht... Auf beiden Seiten gibt es Menschen, in die ich mich gut hineinversetzen konnte und deren Beweggründe ich nachvollziehbar fand. Jäger, die ehrlich glauben, sie würden die Menschheit vor dem Bösen beschützen. Wesen, die einfach nur in Frieden leben wollen, ohne ihre Kräfte auszunutzen. Und auf beiden Seiten gibt es wiederum die, die ihre eigene Agenda ohne Rücksicht auf Verluste brutal vorantreiben.

Dass es hier keine Schwarzweiß-Malerei gibt, hat mir sehr gut gefallen; es machte die Geschichte für mich komplexer und interessanter.

Naya ist eine sympathische Protagonistin, deren anfängliche Verwirrung und Angst ich gut verstehen konnte und der ich die ganze Zeit die Daumen drückte, dass für sie alles gut ausgehen würde. Auch Chase hat mir gut gefallen, denn er macht eine große Entwicklung durch im Laufe der Geschichte, während der er beginnt, alles zu hinterfragen, was ihm schon als Kind eingetrichtert wurde.

Die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen, und ich fand ihre Liebesgeschichte richtig schön und dabei erfreulicherweise nicht zu kitschig. Natürlich ist auch alles nicht so einfach, und zwischen ihnen stehen scheinbar unüberwindliche Hindernisse...

Ich fand die Geschichte von Anfang an sehr spannend. Was hat es auf sich mit Nayas Träumen? Wer meint es gut mit ihr, wer will sie nur ausnutzen? Wem kann sie noch trauen, und wird es jemals wieder ein normales Leben für sie geben? Die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf, während die Gefahr für Naya und Chase immer größer wird.

Den Schreibstil fand ich einfach wunderbar. Die Autorin hat eine ganz eigene, unverwechselbare "Stimme" und beschreibt die Geschehnisse voller Atmosphäre und Sprachmelodie, mit großartigen Bildern.
Eine gelungene Fantasy-Geschichte, in der eine junge australische Studentin unverhofft zwischen die Fronten eines uralten Krieges gerät und feststellen muss, dass hinter der vertrauten Normalität Wesen existieren, die direkt der Mythologie entsprungen zu sein scheinen. Die Autorin macht aus dieser Mythologie etwas ganz Eigenes, das als Grundlage für eine originelle Geschichte voller Spannung und Romantik dient. Die Charaktere haben mir gut gefallen, den Schreibstil fand ich fantastisch, und ich werde die Autorin ab jetzt mit Sicherheit im Auge behalten?

Cover 3 Sterne
Originalität 5 Sterne
Spannungsaufbau & Tempo 4,5 Sterne
Charaktere 4 Sterne
Schreibstil 5 Sterne
Romantik 4 Sterne

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