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Sonntag, 4. Mai 2014

"Mr. Monster" von Dan Wells



Meine Wertung 4,5 von 5 Sternen
Titel Mr. Monster (Serienkiller #2)
Autor Dan Wells
Verlag Piper
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum Juni 2010
Genre Thriller
Das Buch bei


"Mein Name ist John Cleaver. Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Clayton County. Ich habe eine Mutter, eine Schwester und eine Tante. Ich mag lesen, kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun, um jeden Preis. Ich möchte ein guter Mensch sein. Doch das ist nur die eine Hälfte von mir. 

Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Anzeichen eines Serienkillers auf. Ich phantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Im Beisein von Toten fühle ich mich wohler als in der Nähe der Lebenden. Ich habe einen Dämon besiegt. Doch es gibt viele Dämonen da draußen. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten."
(Klappentext)

Auch der zweite Band der Trilogie ist wieder eine originelle Mischung aus Thriller und Urban Fantasy, denn John kämpft erneut gegen seine eigene soziopathische Natur - und gegen eine unglaubliche, aber sehr reale dämonische Bedrohung. 

Die Ereignisse des ersten Bandes haben ihre Spuren in Johns Psyche hinterlassen: es fällt ihm immer schwerer, seine Gewaltfantasien zu kontrollieren. Jede Nacht hat er brutale, blutige Träume, die er einerseits genießt, die ihm aber andererseits furchtbare Angst machen, dass er auf dem besten Weg ist, zum Mörder zu werden. Dass er tatsächlich eine Art Beziehung zu Brooke aufbaut, hilft dabei keineswegs - ganz im Gegenteil. In seinen Träumen foltert er sie und lauscht ihren Schreien. 

Im Laufe des Buches verliert er mehr und mehr die Kontrolle. Nach und nach missachtet er seine eigenen Regeln, und John Cleaver und Mr. Monster verschmelzen. Und das ist erschreckend und verstörend. In diesem Buch tut er das erste Mal etwas, das mich wirklich schockiert hat, und nach dem ich erstmal das Buch weglegen und darüber nachdenken musste. Ich will noch nicht verraten, was es ist, aber es ist grausam und unmenschlich. Der einzige Grund, warum ich danach weiter über John lesen wollte: er hört nie auf zu kämpfen, gegen sich selbst und seine Natur, und ich habe einfach mit ihm mitgelitten und wollte sehen, ob es ihm gelingen würde, sich wieder unter Kontrolle zu bekommen. 

Dieses Buch ist im Ganzen düsterer, blutiger und erschreckender als das erste. Es ist ja nicht nur John, der in seine gestörte Seelenwelt abdriftet - auch der Gegner in diesem Buch ist schrecklicher und dämonischer als der im ersten Band. Ich fand das alles sehr spannend und mitreißend!

Der Schreibstil gefällt mir auch wieder sehr gut. Ich bewundere besonders, wie Dan Wells es schafft, den Leser emotional einzufangen... Obwohl das Buch aus Sicht eines jungen Soziopathen geschildert wird, der selber die Emotionen anderer Menschen nicht begreift.
Wer den ersten Band mochte, wird bestimmt auch vom zweiten nicht enttäuscht sein - er ist spannend und gruselig und verstörend, und John ist ein innerlich zerissener junger Antiheld, mit dem man dennoch mitfühlen kann. Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, sollte das allerdings erstmal tun - es ist meiner Meinung nach keine gute Idee, mit dem zweiten Band anzufangen! 
Cover 4 Sterne
Originalität 5 Sterne
Spannungsaufbau & Tempo 5 Sterne
Charaktere 5 Sterne
Schreibstil 4 Sterne

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