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Sonntag, 2. März 2014

"Fame Junkies" von Morton Rhue


Meine Wertung 3 von 5 Sternen
Titel Fame Junkies
Originaltitel Fame Junkies
Autor(in) Morton Rhue
Übersetzer(in) Katarina Ganslandt
Verlag* Ravensburger
Seitenzahl* 320
Erscheinungsdatum* 1. Dezember 2009
Genre Jugendbuch
* bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe des Buches


'Teenager-Paparazza Jamie erhält einen Top-Auftrag in Hollywood und gerät in eine skandalöse Intrige, über deren Ausgang ihre Fotos entscheiden. Im Promi-Rausch entgeht ihr fast, wie ihr Freund Avy sich verkauft, um einmal Star zu sein. 

"Was ist, wenn ich dir sage, dass ich mal berühmt war? Dass ich auf der Straße erkannt wurde? Dass ich zu Talkshows eingeladen wurde? Dass mir eine Zeit lang auf Schritt und Tritt Paparazzi folgten? Dass sich alles nur um mich drehte - mich - mich. Kannst du dir das vorstellen? Klar kannst du das. Bloß hat das, was du dir vorstellst, leider überhaupt nichts mit der Realität zu tun."'
(Klappentext)
Pro:

Das Wort "Junkies" im Titel und das weinende Mädchen auf dem Cover machen direkt klar - in diesem Buch geht es nicht um die glitzernde Fassade der Promi-Welt der Reichen, Schönen und Berühmten, sondern um die Abgründe dahinter. 

Jamie hat im zarten Alter von 15 einen fotografischen Volltreffer gelandet: eine Reihe von Fotos von einer Prominenten, auf denen die ihren kleinen Sohn ohrfeigt. Die Fotos verkaufen sich für eine unglaublich große Summe an Magazine und Zeitungen, und Jamie hat Blut geleckt. So einfach ist das? Sie beginnt ihre Karriere als jüngste Paparrazza des Landes und verbringt fortan ihre Freizeit damit, vor den Häusern von Prominenten, vor angesagten Clubs und teuren Restaurants zu lauern, in der Hoffnung auf eine weitere spektakuläre Aufnahme. Die anderen Paparrazzi schauen verächtlich auf sie herunter, aber dann gelingt Jamie ein Jahr später noch ein Volltreffer. Sie wird zu Talkshows eingeladen, in der Zeitung wird über sie berichtet, und am besten: die junge Schauspielerin Willow Twines lädt sie ein, eine Woche bei ihr zu leben und eine Fotoreportage über sie zu schießen. Aber diese Woche öffnet Jamie die Augen darüber, was Ruhm aus den Menschen machen kann - und derweil jagt ihr bester Freund eben diesem Ruhm nach und ist bereit, dafür alles zu opfern. 

Das Thema ist spannend, und im Zeitalter von DSDS und Deutschland sucht den Superstar auch in Deutschland topaktuell. Junge Menschen pilgern zu Tausenden zu den Castings solcher Sendungen, in der Hoffnung, über Nacht berühmt zu werden, ohne zu ahnen, was für eine erbarmungslose Maschinerie sie dabei verschlucken und verbraucht wieder ausspucken könnte. 

Jamie war mir sympathisch, und ich konnte ihren Drang, als Star-Fotografin berühmt zu werden, trotz allem nachvollziehen - in dem Alter sucht man sich noch selbst und träumt davon, das eigene Leben zu etwas ganz Besonderem zu machen! Wer hätte mit 16 schon die Einladung ausgeschlagen, eine Woche einen Star zu begleiten und dafür noch viel Geld zu bekommen? Manche ihrer Entscheidungen sind sicher nicht sehr weise, und sie verliert für eine Weile aus den Augen, was wirklich wichtig ist. Zum Beispiel vernachlässigt sie sowohl ihren Freund als auch ihren besten Kumpel auf ihrer Jagd nach Ruhm, und das hat katastrophale Folgen... Aber sie hat im Prinzip das Herz am rechten Fleck und lernt aus ihren Fehlern - wenn auch manchmal zu spät.

Kontra:

Viele der Charaktere blieben für mich sehr blass. Jamies Freund ist eine farblose Randerscheinung. Er ist ehrgeizig, er spielt hervorragend Klavier, aber ich habe nicht das Gefühl, ihn wirklich kennengelernt zu haben. Auch Jamies bester Kumpel hat viel Potential, das nicht voll ausgeschöpft wird - er will Schauspieler werden, und er schreckt nicht einmal davor zurück, in Mexiko fragwürdige Schönheitsoperationen durchführen zu lassen, wobei er das Geld dafür mit noch fragwürdigeren Methoden verdient. Obwohl manche Kapitel aus seiner Sicht erzählt werden, blieb vieles unbeantwortet und ich konnte einfach nicht wirklich mit ihm mitfühlen. Mir kam es so vor, als seien alle Charaktere nur Kulisse für Jamie. 

Die Geschichte springt oft scheinbar willkürlich zwischen Zeiten und Orten hin und her. Besonders am Anfang fand ich es schwierig, im Kopf zu behalten, was auf welcher Zeitebene passiert ist. Die Verwirrung gab sich nach einer Weile, aber die ständigen Sprünge haben mich immer wieder etwas aus der Geschichte herausgerissen.
Ein spannendes Thema, eine sympathische junge Heldin... Leider krankt die Geschichte etwas an verwirrenden Zeit- und Ortssprüngen und an blassen Nebencharakteren.

Cover 4 Sterne
Originalität 3,5 Sterne
Spannungsaufbau und Tempo 3,5 Sterne
Charaktere 2,5 Sterne
Schreibstil 2,5 Sterne

Kommentare :

  1. Ich fand das Buch eigentlich sehr gut :) Ich hab das mal irgendwann in der Bücherei gelesen.
    Tolle Rezension!

    Vlg.
    Jasi

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    Antworten
    1. Ich weiß auch nicht, ich wollte das Buch viel mehr mögen als ich es mochte...

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Danke für deinen Kommentar! :D