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Montag, 3. Februar 2014

"Plötzlich Fee #2 - Winternacht" von Julie Kagawa


Meine Wertung 4 von 5 Sternen
Titel Plötzlich Fee #2 - Winternacht
Originaltitel The Iron Fey #2 - The Iron Daughter
Autor(in) Julie Kagawa
Übersetzer(in) Charlotte Lungstrass-Kapfer
Verlag* Heyne
Seitenzahl* 496
Erscheinungsdatum* 3. Oktober 2011
Genre YA Fantasy
* bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe des Buches


"So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat…"
(Klappentext)
Pro:

Die Autorin zündet hier wieder ein wahres Feuerwerk an Ideen, wobei sie sich geschickt aus der Märchen- und Sagenwelt bedient - und dabei doch nie einfach nur Altbewährtes übernimmt, sondern ihre ganz eigenen Ideen und Interpretationen einbringt. 

Nach einem eher langsamen Start - am Anfang geht es doch sehr um Meghan und ihre verletzten Gefühle - fand ich Band 2 beinahe noch spannender als Band 1, denn hier spitzen sich die Feindseligkeiten zwischen dem Sommer- und dem Winterhof drastisch zu, und es steht noch viel mehr auf dem Spiel als nur Meghans und Ashs Leben. Die Geschehnisse entwickeln sich rasant, oft voller Action und unerwarteter Wendungen. 

Wir begegnen vielen der Charaktere aus Band 1 wieder, wie z.B. Grimalkin und Eisenpferd, und natürlich Ash, Puck, Oberon und Mab. Manche, wie Eisenpferd, gewinnen in "Winternacht" deutlich an Tiefe! Aber ausgerechnet Meghan hat mich in diesem Band nicht mehr wirklich überzeugt. (S. "Kontra") 

Der Schreibstil von Ms Kagawa gefällt mir nach wie vor sehr gut, denn er ist voller toller Bilder und liest sich dabei flüssig, spannend und originell. 

Kontra:

Wie beim ersten Band ist das Cover wieder auffällig, durchaus ästhetisch - und vollkommen unpassend für die oft gefährliche und Düstere Feenwelt, die Julie Kagawa beschreibt. Die Bände machen sich ohne Frage gut im Regal, aber ich hätte mir dennach etwas Passenderes gewünscht! 

Leider habe ich über Meghan ziemlich oft den Kopf geschüttelt, weil sie so unglaublich begriffsstutzig und naiv ist. So ist sie zum Beispiel fürchterlich entsetzt, dass Ash sie, seit sie am Dunklen Hof sind, anscheinend verachtet - was hat sie denn erwartet? Er hat sie doch vorgewarnt! Natürlich muss er seine Liebe zu Meghan gegenüber Mab, seinen Brüdern und dem gesamten Dunklen Hof verstecken! Manchmal erschien sie mir auch furchtbar auf sich selbst zentriert und egoistisch, dabei war sie im ersten Band immer so selbstlos... Es gibt eine Szene, in der Ash für Meghan etwas tut, was für ihn richtig schrecklich ist, was ihn in Gefahr bringt und sein ganzes Leben über den Haufen wirft - und sie hat nichts Besseres zu tun, als innerlich darüber zu wehklagen, dass er sie gar nicht wirklich liebt. Zum einen: hallo, kriegst du gar nicht mit, wie schlecht es ihm gerade geht? Zum anderen: würde er sowas für ein Mädchen tun, das ihm nichts bedeutet? Puh. Ich hoffe, dass sich das im nächsten Band wieder etwas gibt. 

Wenigstens entwickeln sich ihre Fähigkeiten und damit steigt auch ihr Selbstbewusstsein, also habe ich doch Hoffnung, dass Meghan mir im nächsten Band wieder besser gefallen wird.

Ich habe es im ersten Band schon befürchtet, und in diesem Band ist es leider auch geschehen: die unvermeidliche Dreiecksgeschichte ist in Gang gekommen. Ich liebe Ash, aber vielleicht liebe ich auch Puck, aber nein, ich liebe doch Ash... Warum können sich Mädchen in der Jugendfantasy so oft nicht entscheiden? Ich sehe ja ein, dass sie meist noch in einem Alter sind, wo man selten schon die Liebe fürs Leben trifft, aber andererseits sollte man meinen, dass solche dramatischen Ereignisse dazu beitragen, dass sie sich zumindest für die Dauer der Bücher festlegen können. 
Trotz begriffsstutziger Heldin und Dreiecksgeschichte hat mir dieses Buch immer noch sehr gut gefallen. Wer Band 1 mochte, wird sich auch diesen mögen!

Cover 4 Sterne
Originalität 5 Sterne
Spannungsaufbau und Tempo 5 Sterne
Charaktere 3 Sterne
Schreibstil 5 Sterne
Romantik 2,5 Sterne

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