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Montag, 13. Januar 2014

"Mohnschnecke" von Anna Koschka


Meine Wertung 5 von 5 Sternen
Titel Mohnschnecke
Originaltitel --- 
Autor(in) Anna Koschka
Übersetzer(in) ---
Verlag* Knaur
Seitenzahl* 448
Erscheinungsdatum* 27. November 2013
Genre ChickLit
* bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe des Buches

Das Buch auf der Seite des Verlags
Das Buch bei


Dotti ist wieder Single. Seit dreihundertfünfzig Stunden. Damit sie sich mit Kater, Büchern und Flauschesocken wieder wohlfühlt, entwickeln ihre Freundinnen eine Mauerblümchentherapie für sie. Doch erst der Fund eines geheimnisvollen hand­geschriebenen Rezeptbuchs verändert alles.
Wem mag es gehören? Und wer hat es geschrieben? Dotti begibt sich auf die Suche, angeleitet nicht zuletzt durch mysteriöse Hinweise von @mohnschnecke55... 
© Klappentext: Knaur-Verlag


Das Cover finde ich großartig: kein Stück 08/15, bunt und frech und dabei ästhetisch sehr ansprechend... Ich liebe es, wenn ein Cover viel verspricht und der Roman dann nicht enttäuscht! Denn das Buch hat mich so begeistert, dass ich es am Liebsten nochmal von vorne gelesen hätte. 

Aber mal der Reihe nach. Als erstes sollte ich vielleicht anmerken, dass "Mohnschnecke" das zweite Buch der Autorin ist und sich inhaltlich an "Naschmarkt" anschließt. Da ich "Naschmarkt" aber nicht gelesen habe und dennoch nach nur wenigen Seiten Einstieg wunderbar in die Handlung einsteigen konnte, kann ich guten Gewissens behaupten, dass man das Buch auch so lesen kann. Allerdings, jetzt wo ich dieses Buch gelesen habe und von der Autorin so begeistert bin, würde ich dann doch empfehlen, BEIDE Bücher zu lesen. Tut es. Lest beide Bücher.

Das Buch ist ChickLit, aber dabei frisch und originell. Was der Klappentext nicht richtig klarstellt: es geht hier um eine Frau, deren Beziehung gerade in die Brüche gegangen ist, ja - aber es geht vor Allem um eine Frau, die ihre Leseflaute überwinden will. Wer kann da als Leser nicht mitleiden? Und für Dottie ist die Leseflaute zehnmal so hart, denn erstens ist sie Buchrezensentin, und zweitens ist die Leseflaute so gravierend, dass Dottie schon seit Monaten kein einziges Buch zu Ende lesen konnte und die Flaute fast schon zur Buchphobie mutiert ist. Die Geschichte, wie Dottie diese überwindet, ist witzig, rührend, bewegend, spannend... 

Für Buchblogger und Vielleser ist das Buch meiner Meinung nach perfekt: wie oft findet man schon einen Roman, in dem vom meterhohen SUB der Protagonistin genauso die Rede ist wie von LovelyBooks und der Leselotte? 

Die Charaktere sind großartig: schrullige Unikate, die so lebendig wirken, dass einen der Verdacht beschleicht, die Autorin kenne vielleicht wirklich eine Dottie, eine Rita, Miki oder Katharina. Ich habe in einem Roman dieses Genres selten so vieldimensionale Charaktere gelesen. 
Der Schreibstil ist wunderbar, voller einfallsreicher Metaphern, unerwarteter Bilder und viel, viel Humor. Ich habe mehrmals laut gelacht, und das tue ich beim Lesen eher selten. Das Tempo ist genau richtig, und die Geschichte blieb für mich immer spannend. Auch die Romantik fehlt nicht, obwohl es für mich weniger eine Liebesgeschichte ist als die Geschichte einer schrägen Selbstfindung. 

Das Buch enthält übrigens auch poetische geschriebene Backrezepte, die ich bei Gelegenheit noch ausprobieren will. 
Für Leseratten und Bücherfresser ist das Buch meiner Meinung nach ein Muss, aber auch als humorvolles ChickLit-Buch konntes es mich überzeugen. 
Cover 5 Sterne
Originalität 4,5 Sterne
Spannungsaufbau & Tempo 5 Sterne
Charaktere 5 Sterne
Schreibstil 5 Sterne
Humor 5 Sterne
Romantik 4 Sterne

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