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Dienstag, 10. Dezember 2013

"Wunder einer Winternacht" von Marko Leino


Meine Wertung 5 von 5 Sternen
Titel Wunder einer Winternacht
Originaltitel Joulutarina
Autor(in) Marko Leino
Übersetzer(in) Gabriele Schrey-Vasara
Verlag* rororo (Rowohlt)
Seitenzahl* 288
Erscheinungsdatum* 2. November 2009
Genre Weihnachtsbuch
* bezieht sich auf die abgebildete Ausgabe des Buches


Marko Leino erzählt in seinem Buch eine finnische Weihnachtsgeschichte, nämlich die ergreifende, wunderbare Geschichte des kleinen Nikolas, der seine Eltern und seine kleine Schwester ausgerechnet kurz vor Weihnachten bei einem Unfall verliert.

Die Menschen in dem kleinen Fischerdorf Korvajoki sind zunächst ratlos, wie es nun mit dem Waisenkind weitergehen soll - sie sind arme Menschen, die kaum ihre eigenen Familien durchgefüttert bekommen, aber sie sind auch gute Menschen und wollen den Jungen natürlich nicht verhungern oder erfrieren lassen. Nach langer Debatte kommen sie auf eine ungewöhnliche Lösung: das ganze Dorf wird Nikolas großziehen.

Jede der acht Familien des Dorfes wird sich je ein Jahr um ihn kümmern, und an jedem Weihnachten wird er zur nächsten Familie weiterziehen. Und so gewinnt Nikolas im Laufe der Jahre viele Pflegeeltern und viele Geschwister, die er lernt zu lieben, als wären sie seine echte Familie. Das ganze Dorf wird zu seiner Familie!

Zu dieser Zeit gab es den Brauch, an Weihnachten Geschenke auszutauschen, noch nicht, aber Nikolas will seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, und so beginnt er damit, Geschenke für die Kinder seiner Gastfamilien zu schnitzen, die er immer an Weihachten verteilt.

Als acht Jahre vergangen sind und der inzwischen 13-jährige Nikolas je ein Jahr bei jeder Familie verbracht hat, steht das Dorf erneut vor dem Problem, was nun mit dem Jungen passieren soll, denn das letzte Jahr war hart und jetzt kann sich wirklich keine Familie mehr um ihn kümmern.

Ausgerechnet der unfreundliche, furchterregende Tischler Iisakki, der ab und zu in das Dorf kommt, um seine Waren feilzubieten, bietet sich an, Nikolas in die Lehre zu nehmen - dabei hasst er Kinder. Und zunächst scheint es wirklich so, als habe er Nikolas nur aufgenommen, um ihn als billige Arbeitskraft auszunutzen...

Aber ausgerechnet Nikolas' Entschlossenheit, weiter in der Weihnachtsnacht heimlich Geschenke für jedes Kind des Dorfes Korvajoki zu bringen, führt dazu, dass Iisakki Nikolas verrät, warum er so unfreundlich zu Kindern ist, und dadurch ändert sich alles...

Mehr will ich hier noch nicht verraten, aber das Buch hat mich wirklich bewegt und ich habe ein paarmal Tränchen der Rührung vergossen. Wie ihr euch bei dem Titelbild ja schon denken könnt, wird der kleine Nikolas natürlich als Erwachsener zu DEM Nikolaus, und wie es dazu kommt und was für Auswirkungen es auf die Menschen um ihn herum hat, das ist eine großartige Geschichte, die nie zu kitschig wird. Beim Gedanken an das Ende steht mir schon wieder ein bisschen das Wasser in den Augen, aber es sind gute Tränen!

Dieses Buch wurde auch verfilmt, und ich habe mir schon fest vorgenommen, dass ich mir den Film kaufen und dieses Jahr an Weihnachten ansehen werde!

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