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Donnerstag, 21. Mai 2015

"Elfenkuss" von Aprilynne Pike



Meine Wertung 4 von 5 Sternen
Titel Elfenkuss (Band #1)
Autor Aprilynne Pike
Verlag cbj
Seitenzahl 353
Erscheinungsdatum April 2010
Genre Urban Fantasy
Das Buch bei

"Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als kleines Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Sie weiß, am Ende wird sie sich entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als College-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen..."
(Klappentext)

Für mich der größte Pluspunkt: die Autorin hat sich eine originelle, einzigartige Erklärung für Elfen und ihre Natur ausgedacht! Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber es ist wirklich etwas ganz Neues, was ich bisher noch in keinem anderen Buch gelesen habe. Auch sonst hat sie ein paar originelle Einfälle zu bieten und baut bekannte Mythen und magische Wesen augenzwinkernd in unsere normale Welt ein, wie z.B. Trolle, König Artur und Oberon.

Das hat mir sehr gut gefallen!

Ansonsten ist die Geschichte eine recht typische romantische Fantasy für jugendliche Leser(innen): die Hauptperson ist wunderschön und etwas ganz Besonderes, es verlieben sich direkt mehrere tolle Jungen in sie und sie kann sich nicht richtig entscheiden... Dennoch konnte die Autorin mich immer wieder überraschen, so dass es nicht zu vorhersehbar wurde. 
 

Am Anfang geschieht erstmal nichts Weltbewegendes, die Spannung baut sich daher eher langsam auf. Trotzdem fand ich unterhaltsam zu verfolgen, wie Laurel nach und nach herausfindet, wer und was sie eigentlich ist! Leider passiert nach der ersten Aufregung über lange Passagen hinweg nichts wirklich Packendes und die Handlung plätschert langsam vor sich hin... Bis sich dann im letzten Viertel doch noch eine neue Bedrohung entfaltet und es auf einmal richtig spannend wird! Im Großen und Ganzen fand ich das Buch sehr kurzweilig.

Laurel ist anfangs verunsichert und verängstigt, was ich nur zu gut verstehen konnte. Niemand hat sie darauf vorbereitet, was mit ihr passieren würde! Wenn ich mir vorstelle, ich hätte so etwas mit 15 Jahren erlebt... Ich wäre sicher schlechter damit umgegangen als sie.

Mir war Laurel im Grunde sehr sympathisch, aber manchmal war sie mir einfach etwas zu perfekt. Sie ist wunderschön, charismatisch und graziös... Und das weiß sie sehr gut! Andererseits macht das ja irgendwie auch Sinn - schließlich sind Elfen/Feen in fast allen bekannten Sagen wunderschöne, charismatische und graziöse Gestalten, und auch eine gewisse Eitelkeit wird ihnen oft nachgesagt.  


Gut gefallen hat mir, dass Laurel mutig handelt und sich auch schon mal entschlossen in gefährliche Situationen begibt, statt sich von einem starken Mann retten zu lassen.  Sie scheint auch intelligent und einfallsreich zu sein. 

Ihr bester Freund David ist mir richtig ans Herz gewachsen: er ist nett und bescheiden, sorgt sich um Laurel und hilft ihr, wo er kann, hat kreative Einfälle, interessiert sich aufrichtig für Biologie - einfach nur ein netter Kerl mit vielen guten Qualitäten!

Der mysteriöse Tamani war mir je nach Situation mehr oder weniger sympathisch. Man erfährt über ihn so wenig, dass ich es schwierig fand, mich wirklich für ihn zu erwärmen.

Wie sich der geübte Leser jetzt schon denken kann, gibt es auch in "Elfenkuss" die unvermeidliche romantische Dreiecksgeschichte. Allerdings hat mich das hier weit weniger gestört, als es das normalerweise tut! Vielleicht, weil es irgendwie einleuchtend und passend ist? David ist so wunderbar zu Laurel, dass sie ja gar nicht anders kann, als sich ein bisschen in ihn zu verlieben, und es gibt eine sehr gute Erklärung dafür, warum sie sich zu Tamani so plötzlich und heftig hingezogen fühlt...


Der Schreibstil ist eher einfach, aber dadurch auch leicht und angenehm zu lesen. 
Laurel war immer schon etwas Besonderes. Wunderschön, grazil - und mit merkwürdigen Essgewohnheiten. Sie isst ausschließlich Obst und Gemüse,  trinkt nur Sprite und meidet Salzwasser wie die Pest. Dennoch wäre sie nie auf den Gedanken gekommen, dass sie vielleicht kein Mensch ist! Bis ihr eines Nachts Blütenblätter aus dem Rücken wachsen...

Das Buch liest sich schnell und unterhaltsam runter - eine richtig süße, romantische Fantasy mit einer glaubwürdigen jugendlichen Heldin. Viel Tiefgang oder Spannung bietet es in meinen Augen nicht, aber es hat mir dennoch Spaß gemacht, es zu lesen! 

Cover 4,5 Sterne
Originalität 4,5 Sterne
Spannungsaufbau & Tempo 3 Sterne
Charaktere 4 Sterne
Schreibstil 3,5 Sterne
Romantik 4 Sterne

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