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Mittwoch, 21. August 2013

"Angel Arias" (Night Creatures #2) von Marianne de Pierres


Meine Wertung 4,5 von 5 Sternen
Titel Angel Arias (Night Creatures #2)
Autor Marianne de Pierres 
Verlag Amazon Media EU S.à r.l.
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 8. April 2013
Genre Dystopie / Science Fiction 


Achtung: Da es sich hier um den zweiten Band handelt, kann die Rezension Spoiler für "Burn Bright" / "Retra - Insel der Schatten enthalten! 


Naif ist mit Hilfe der berüchtigten Piratin Ruzalia von der Insel Ixion entkommen. Aber damit ist ihre Geschichte noch lange nicht vorbei - denn auch die Jugendlichen, die Ruzalia befreit hat, schweben durch die Badges, mit denen die Ripers sie markiert haben, in höchster Gefahr! Um die Todgeweihten zu retten, kehren Naif und Markes zurück nach Grave, um mehr darüber herauszufinden, was die Ripers mit den Elders von Grave zu tun haben, und wie man die Wirkung der Badges umkehren kann... Aber auch Naifs und Markes ehemalige Heimat steckt voller unerwarteter, tückischer Gefahren.


Pro:

Hat die Autorin schon im ersten Band bewiesen, dass sie jede Menge frische, neue Einfälle hat und sie auch umzusetzen weiß, enttäuscht das Feuerwerk an Ideen auch in diesem Band nicht. Den Satz "Dieses Buch erinnert mich an..." wüsste ich ehrlich nicht zu beenden! Dabei ist der Schreibstil wieder sehr eindringlich und beschwört bildreiche Szenen herauf. 

Der zweite Band stürzt uns direkt mitten in die Geschichte, und das Tempo bleibt das ganze Buch hindurch rasant. Eine actionreiche Szene reiht sich an die nächste: Verfolgungsjagden, Fluchten aus zusammenbrechenden Häusern, lebensgefährliche Kletterpartien... Da bleibt zwischendurch kaum mal Zeit zum Luftholen, und für Langeweile ist definitiv keine Zeit! 

Auch der krasse "Szenenwechsel" trägt dazu bei, dass der zweite Band ein völlig anderes Gefühl vermittelt als der erste: der spielte hauptsächlich in der dunklen, verführerisch-gefährlichen Welt von Ixion, im zweiten folgen wir Naif und Markes in die streng reglementierte, oppressive Gesellschaft von Grave. Umso deutlicher wird, wie sehr sich Naif von Retra unterscheidet: sie, die einst so perfekt an diese Welt angepasst war, passt nun überhaupt nicht mehr hierher - zu selbstbewusst ist sie, zu sehr hinterfragt sie alles, was sie je gelernt hat. 
Grave wird von der Autorin mit ebensoviel Geschick und Liebe zum Detail aufgebaut und beschrieben wie Ixion im ersten Band; sie ist großartig darin, die Welt ihrer Bücher zum Leben zu erwecken!

Es werden wieder viele neue Charaktere eingeführt, die mir mehr oder weniger gut gefallen haben, die aber alle gemein haben, dass sie authentisch und glaubwürdig geschildert sind. Am interessantesten fand ich Liam, einen Hybriden zwischen Mensch und Night Creature - seine Existenz wirft viele Fragen darüber auf, was auf Ixion wirklich vor sich geht, und ich hoffe, dass im nächsten Band näher darauf eingegangen wird! Warum schützt Lenoir die Hybriden? 

Man lernt in diesem Band unheimlich viel über die Hintergründe von Grave und Ixion, über die Ripers, über die Uthers, über die Night Creatures, über die Elders... Vieles davon kam für mich überraschend und unerwartet, und irgendwie habe ich jetzt fast mehr Fragen als vorher! Schwarz und Weiß vermischen sich mehr und mehr zu Grau. Mein Lieblingscharakter, Lenoir, ist das beste Beispiel dafür: mal erscheint er fast schon gütig und liebenswert, dann kommt etwas über ihn heraus, was ihn kalt und skrupellos dastehen lässt.

Kontra:

Ging es im ersten Band viel um Retras/Naifs emotionale Entwicklung, bleibt hier vor lauter Action nicht mehr viel Platz dafür, was ich, trotz aller Spannung, schade fand!

Auch bei einigen anderen, sehr vielversprechenden Charakteren hätte ich mir mehr Hintergrundgeschichte gewünscht, um ein besseres Gefühl für sie zu bekommen - aber auch dafür lässt das rasante Tempo des Buches nicht viel Zeit. Viele Charaktere, die einem im ersten Band ans Herz gewachsen sind, kommen hier gar nicht vor oder werden nur mal nebenher erwähnt - sehr schade, und ich hoffe, dass wir im nächsten Band wieder mehr von ihnen lesen werden! 

Die Liebesgeschichte entwickelt sich in diesem Buch leider, leider in Richtung der unvermeidlichen Dreiecksgeschichte... Allerdings steht sie in diesem Band ohnehin sehr im Hintergrund und insofern war es noch ganz gut erträglich. Trotzdem wünsche ich mir, dass sich das schnell auflöst, ich kann Dreiecksgeschichten einfach nicht leiden! 

Ich fand auch etwas schade, dass wir die Insel in diesem Band beinahe komplett hinter uns lassen, von gelegentlichen Informationen über die brisante Lage dort einmal abgesehen. Ich vermute aber, dass der dritte Band wieder hauptsächlich dort spielen wird.




Wer den ersten Band mochte, wird auch vom zweiten nicht enttäuscht sein! Die Autorin hat hier wieder eine packende Dystopie abgeliefert, die völlig neue Wege geht. 

Cover 4 Sterne
Originalität 5 Sterne
Spannungsaufbau & Tempo 5 Sterne
Charaktere 3 Sterne
Schreibstil 5 Sterne
Romantik 3 Sterne

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